19. April 2011
Am 19.04.2011 startet der Händlerbund mit einer Befragung seiner Mitglieder rund um das Thema Versand. Ziel der Umfrage ist die Aushandlung günstigerer Rahmenverträge für Händlerbund-Mitglieder bei verschiedenen Versanddienstleistern. Der Händlerbund erhofft sich durch die Befragung nähere Informationen u.a. zu gewählten Vertriebswegen, Endkunden, in Anspruch genommene Versanddienstleister, Versandarten und -volumen.
Nähere Informationen zur Umfrage erhalten Sie im aktuellen Händlerbund-Newsletter.
01. Februar 2011
Es ist noch keine 10 Jahre her, da galt der eCommerce als Marktplatz der Zukunft. Inzwischen ist der Onlineversandhandel für viele Unternehmer daily business. Sie sind daher auf gute wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen angewiesen. In Anbetracht der rasanten Entwicklung scheint es jedoch fast natürlich, dass Gesetzgeber und Rechtsprechung Mühe haben, die für den eCommerce relevanten Problempunkte schnell und umfassend zu klären.
Neben der Frage, wie der Verbraucherschutz im Onlinehandel effektiv aber auch für die Händler praktikabel umgesetzt werden kann, geht es immer auch darum, die Belastung der Betriebe mit den Kosten, die durch die Umsetzung und Erfüllung der gesetzlichen Informationspflichten entstehen, so gering wie möglich zu halten. Und der Informationsaufwand ist im eCommerce vergleichsweise hoch.
28. September 2010

Der Anteil des reinen Online-Handels wächst dagegen 'nur' von sieben auf zehn Prozent. Schrumpfen wird der Umsatzanteil mit Verkäufen, bei denen Kunden ausschließlich das klassische Ladengeschäft aufsuchen (von 84 auf 73 Prozent).
"Unternehmen aus dem stationären Handel haben eine bessere Ausgangslage als reine Online-Anbieter, um Mehrkanalgeschäft aufzubauen", sagt Christoph Schwarzl, Geschäftsführer im Bereich Handel bei Accenture. "Nur sie sind in der Lage, Kunden die Vorteile der Kombination beider Kanäle anzubieten."
Gerade wenn Kunden teure und hochwertige Produkte kaufen, nutzen sie mehrere Wege. Das haben Accenture und die GfK am Beispiel Elektro-Artikel festgestellt. Verglichen wurde der Warenwert von Produkten abhängig davon, ob ein Kunde für Information und Kaufabwicklung unterschiedliche Kanäle genutzt hat. Beim Verkauf von Computern wird das Wechselspiel beider Kanäle 2015 bereits 44 Prozent des Umsatzes ausmachen, so die Prognose.
Als Zielgruppe für das Mehrkanalgeschäft macht die Untersuchung derzeit vor allem jüngere Menschen aus, darunter junge Familien der Mittel- und Arbeiterschicht. Wahre "Multichannel-Enthusiasten" seien vor allem Studenten, Azubis und gut verdienende Alleinlebende. Sie wickeln bereits etwa ein Fünftel aller Non-Food-Käufe im
Zusammenspiel von Online- und Ladengeschäft ab.
Doch nicht jede Warengruppe ist gleich gut für das Wechselspiel der Kanäle geeignet. Auch darauf weist die Studie hin. Bei Elektro-Geräten lag der Anteil des Mehrkanal-Umsatzes 2009 bei etwa 20 Prozent. Bei Bekleidung sind es dagegen nur etwa fünf Prozent. Eine Ausnahme ist Kinderkleidung. Hier erwarten die Experten das größte Wachstum: fast 150 Prozent in den kommenden sechs Jahren.
"Im deutschen Einzelhandel steht wirkliches "Multichannel", mit der Integration von Stationär- und Online-Geschäft, erst am Anfang", bewertet Christoph Schwarzl von Accenture die Situation. "Nur sehr wenige Händler können für sich in Anspruch nehmen, ein nahtloses Einkaufserlebnis zu bieten, das einen echten Mehrwert für Kunden hat."
Zur Studie: hier
