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Auch wenn die DSGVO technisch perfekt und rechtssicher umgesetzt wurde - Online-Händlern bleibt keine Zeit zum Zurücklehnen beim Thema Datenschutz. Derzeit befindet sich die ePrivacy-Verordnung der EU auf Vorschlagsebene. Die Verordnung soll das Datenschutzrecht in Bezug auf elektronische Kommunikation regulieren. Ursprünglich war geplant, DSGVO und ePrivacy-Verordnung zeitgleich auf den Weg zu bringen, doch gerade letztere bietet Anlass für rege Diskussionen. Das sorgt für Verzögerung, ein Kompromiss zwischen Datenschützern und Vertretern von Wirtschaftsinteressen ist derzeit noch nicht in Sicht.

Worum geht es bei der ePrivacy-Verordnung?

Während die DSGVO regelt, wie beispielsweise Unternehmen mit Daten zu verfahren haben, die bereits gesammelt wurden, regelt die ePrivacy-Verordnung den Weg dahin. Vereinfacht ausgedrückt: Welche Daten dürfen erhoben und gespeichert werden, auf welche Art und an welcher Stelle. Insbesondere ändert sich die Art und Weise, wie Cookies, Tracking und Targeting verwendet werden können. Weiterhin wird die sogenannte Opt-In-Regelung zur Pflicht. Kunden müssen dann der Datenerhebung ausdrücklich zustimmen. Es reicht nicht, von der Zustimmung auszugehen und den Nutzern die Möglichkeit zur Ablehnung aufzuzeigen.

Außerdem sieht die ePrivacy-Verordnung ein umfangreiches “Recht auf Vergessenwerden” für die Nutzer vor - das wird insbesondere für die Organisation von Datenbanken eine Rolle spielen. Informationen darüber, welche Geräte die Nutzer von Webinhalten einsetzen, sollen wohl gar nicht mehr gesammelt werden dürfen. Alles in allem wird die ePrivacy-Verordnung Unternehmen vor große technische und rechtliche Herausforderungen stellen.

Warum und wann die ePrivacy-Verordnung in Kraft treten soll

Die EU sieht aufgrund der raschen Entwicklungen im Bereich IT-basierter Dienstleistungen Reformbedarf beim Datenschutz. Das Ziel der Verordnung ist der verbesserte Schutz personenbezogener Daten. Sobald die ePrivacy-Verordnung in Kraft tritt, löst sie die aktuell geltende Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation (ePrivacy-Richtlinie) (2002/58/EG) sowie die Cookie-Richtlinie (2009/136/EG) ab.

  • Da es sich um eine Verordnung handelt, ist die Regulierung allgemein gültig und unmittelbar wirksam in allen Mitgliedstaaten der EU, sobald Sie in Kraft tritt.

Damit ist jedoch nicht vor 2019 zu rechnen, zudem ist eine Übergangsfrist von mindestens einem Jahr wahrscheinlich. Sicher ist derzeit nur, dass die ePrivacy-Verordnung kommt.


Was ändert sich durch die ePrivacy-Verordnung in Bezug auf Adblocker?

Die Frage, ob die Verwendung von Adblockern registriert und somit die Anzeige von Webinhalten beschränkt werden darf, kam schon unter derzeitigen Datenschutzregelungen auf. Auch die ePrivacy- Verordnung soll sich dem Thema zuwenden.

Tatsache ist: wer herausfinden will, ob Nutzer einen Adblocker verwendet, sammelt bereits Daten - und das wird gemäß Entwurf der ePrivacy-Verordnung nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Nutzer erlaubt sein. Andererseits erkennt die EU-Kommission auch wirtschaftliche Interessen beziehungsweise Notwendigkeiten an.

Für viele Anbieter von Webinhalten ist Online-Werbung die einzige Einnahmequelle. Adblocker verringern die daraus resultierenden Umsätze, bis hin zur Existenzgefährdung. Daher ist geplant, Website-Betreibern gewisse Möglichkeiten einzuräumen, um Nutzer von Adblockern zu erkennen. Entsprechend kann die Anzeige der Inhalte eingeschränkt oder ganz verhindert werden. Dies geht aus einem offiziellen Fact-Sheet der Europäischen Kommission hervor.


Was sind Adblocker?

Adblocker, auch Webeblocker genannt, sind Programme die Im Hintergrund ablaufen. Die Programme filtern gezielt Werbung auf Webseiten heraus. Dadurch weden dem Betrachter einzelne oder alle Werbeanzeigen, wie etwa Bilder, Videos oder Pop-ups nicht angezeigt. Häufig sind Adblocker sogenannte Plugins für Browser wie Mozillas oder Google Chrome.


Vor allem Anbietern von webefinanzierten Inhalten sind Adblocker ein Dorn im Auge - schmälern sie doch die Möglichkeit, Umsätze durch Werbeanzeigen zu generieren. Aus dem Grund sperren etwa Anbieter von Online-Magazinen einzelne Inhalte oder gar ihre gesamte Webseite für Nutzer von Adblockern.



Hilfe bei der Umsetzung der ePrivacy-Verordnung

Alle Informationen bezüglich der ePrivacy-Verordnung sind derzeit noch mit Vorsicht zu genießen. Bis zum endgültigen Entwurf kann sich noch einiges ändern. Die Verhandlungen werden zwischen den Vertretern der einzelnen Interessengruppen noch sehr rege geführt. Der Händlerbund bleibt für Sie selbstverständlich nah am Geschehen und informiert Online-Händler über relevante Entwicklungen.

Sobald der Entwurf feststeht und in Kraft tritt, wird eine kompetente, professionelle Beratung durch spezialisierte Juristen vonnöten sein. Mitglieder des Händlerbundes erhalten selbstverständlich alle Informationen, um die ePrivacy-Verordnung rechtssicher umzusetzen. Werden Sie Mitglied beim Händlerbund und handeln Sie stets rechtssicher!

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