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Donnerstag 28. April 2016

Bei der Digitalisierung im Mittelstand ist jetzt Tempo gefragt. Das war eine der Kernaussagen des dritten tools talk am Dienstag in Leipzig. „Dabei reden wir nicht von Jahren, sondern von sechs, maximal zwölf Monaten“, erklärte Andreas Arlt, Bundesvorsitzender des Händlerbundes, in seinem Eingangsstatement. Warum der Digitalisierung im Mittelstand so entscheidende Bedeutung zukomme, liege auf der Hand: Mit rund zwei Billionen Euro erbringe der Mittelstand derzeit rund 80 Prozent der Gesamtleistung der deutschen Wirtschaft. „Die Frage lautet heute nicht mehr, ob Digitalisierung stattfindet, sondern WIE sie gemeistert wird“, sagte Arlt. Dies sei auch in immer mehr Chefetagen angekommen. In diesem Jahr gehöre die Digitalisierung bereits für rund 52 Prozent der Geschäftsführer zu den wichtigsten Unternehmenszielen.

Zu der Gesprächsrunde im 142 Meter hohen Panorama Tower Leipzigs waren mehr als 50 Unternehmer, IT-Experten und Dienstleister gekommen. Mit dem tools talk in Leipzig setzte die Connexpo tools ihre Roadshow zur Vorbereitung der Konferenz und Expo am 15. und 16. Juni in Berlin fort.

Im Gespräch mit tools-Projektleiterin Katja Gross beschrieb Andreas Arlt die Entwicklung des 2008 gegründeten Händlerbundes zum heute größten Onlinehandelsverband Europas. Anfangs habe man die Mitglieder vor allem als Rechtsbeistand mit Rechtstexten unterstützt. Heute beinhalte das Serviceangebot darüber hinaus Marketingleistungen, Weiterbildungsangebote, Inkassobearbeitungen und eigene Events. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, für mehr Sicherheit und Vertrauen im Online-Handel zu sorgen“, so Arlt. „Außerdem vertritt der Händlerbund als Interessenverband seine Mitglieder gegenüber Politik und Wirtschaft. Somit erhalten Online-Händler die bestmöglichen Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Verkauf im Internet.“

Digitaler versus stationärer Handel?

Welche Herausforderungen für den stationären Handel ergeben sich aktuell aus dem Boom des Online-Handels, wollte Katja Gross wissen. „Wer früher die Registrierkasse bediente, sollte heute Kunden im Geschäft mit dem Tablet beraten“, antwortete Andreas Arlt. Die Kunden erwarteten im stationären Handel zunehmend einen Online-Verfügungs-Check der Ware, kostenloses W-LAN in den Ladengeschäften sowie die Möglichkeit für Click & Reserve und Click & Collect. „Sie wollen aber auch, dass Digitalisierung die Beratung nicht ersetzt.“

Wie stationärer und Online-Handel sich erfolgreich ergänzen können, stellte auf dem Leipziger tools talk Markus Hübener vor, Geschäftsführer von Schmuckwerk Hübener. Nach Ladengeschäften in Leipzig, Halle und Berlin gibt es seit kurzem auch ein „Geschäft“ im Internet: www.schmuckwerk-shop.de. „Offline ohne online wird es schwer haben“, so Hübener. Mit diesem Shop habe das 1985 gegründete Familienunternehmen jetzt die Möglichkeit, seinen Schmuck in ganz Deutschland und im Ausland zu vertreiben. Zugleich beobachte er aber auch einen anderen Trend: „Online gefunden, dann im Geschäft gekauft – das ist nicht mehr die Ausnahme, sondern bald die Regel.“

Mit Michael Opre, Webentwickler und Inhaber von m|o Onlineshop Development, schilderte ein weiteres Mitglied des Händlerbundes seine Erfahrungen bei der Digitalisierung im Mittelstand. „Dazu gehört, möglichst viele Bereiche auszulagern, die nicht zum Kerngeschäft gehören.“ Eine weitere „Online-Weisheit“ laute: Spezialisierung ist die Lösung. Michael Opre hat unter anderem den Online-Shop für Herzog & Bräuer, Deutschlands größten Unterwäsche-Mehrmarken Filialist, entwickelt. Dieses bereits mit 100 Filialen deutschlandweit vertretene Unternehmen ist jetzt mit dem Webshop rund um die Uhr für seine Kunden erreichbar.

Diese Beispiele würden eindrucksvoll belegen, wie aktuell und dringend die Digitalisierung im Mittelstand sei, sagte tools-Projektleiterin Katja Gross abschließend. Hier hätten sich zwei „Digital Beginner“ im Bereich des Handels erfolgreich auf den Weg der Digitalisierung begeben. Doch es gäbe noch viel Nachholbedarf. „Die Herausforderungen der digitalen Transformation machen um niemanden einen Bogen mehr“, so Gross. „Diese Veränderungsprozesse betreffen dabei stets sowohl Kunden, Team und Management.“ Die in diesem Zusammenhang häufig gestellte Frage laute: Wo fange ich dabei an? Wie gehe ich vor? Wer kann mich unterstützen? Antworten auf all diese Fragen biete die Connexpo tools im Juni. Mit der Kombination aus Konferenz + Expo + Networking sei sie dafür die ideale Plattform. „Hier ist der Platz für einen intensiven Austausch zwischen Digital Beginnern, Digital Fans und Lösungsanbietern“, so Gross. „Das ist das Alleinstellungsmerkmal der Connexpo tools im Veranstaltungsmarkt.“

Nach spannenden Gesprächsrunden in Berlin, Hamburg und Leipzig enden die tools talks am 31. Mai in München. Die Connexpo tools öffnet dann am 15. und 16. Juni 2016 im Palais am Funkturm in Berlin ihre Tore.

Über den Händlerbund

Seit der Gründung in 2008 wuchs der Händlerbund in kurzer Zeit zum größten Onlinehandelsverband Europas und einem der führenden Anbieter von Rechtstexten im Internet heran. Mit mehreren zehntausend geschützten Onlinepräsenzen versteht sich der Händlerbund als Mittler und Partner der E-Commerce-Branche und fördert den Austausch zwischen Händlern und Dienstleistern. Um den digitalen und stationären Handel nachhaltig zu unterstützen und zukunftsfähig auszurichten, bündelt der Händlerbund zum einen professionelle E-Commerce-Dienstleistungen und tritt zum anderen als europaweite Interessenvertretung auf.

Über die tools

Die tools ist eine Konferenz mit begleitender Expo zum Thema Digitale Transformation der Arbeitswelt mit Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen. Die dritte Ausgabe findet am 15. und 16. Juni 2016 auf dem Berliner Messegelände statt. Mit dem neu eingeführten Begriff „Connexpo“ soll noch deutlicher als in den Vorjahren gemacht werden, welche Benefits die Teilnehmer der Veranstaltung erwarten können: Conference + Expo + Connection = Connexpo.

Auf der tools wird an konkreten Beispielen gezeigt, wie die Digitale Transformation von Geschäftsprozessen erfolgreich gelingt. Hier lässt sich nachvollziehen, wie Unternehmen digital, einfach, erfolgreich am KUNDEN, im TEAM, im MANAGEMENT arbeiten können. Im Zentrum der tools 2016 steht die Konferenz. In den verschiedenen Konferenzformaten wird wertvolles Digitalwissen praxisorientiert anhand von konkreten Einsatzszenarien verständlich und ohne komplexen IT-Talk vermittelt. Darüber hinaus können Anbieter und Berater an speziellen Company Touch Points zeigen, wie die Digitale Transformation von Geschäftsprozessen mit ihren Produkten und Services erfolgreich gelingt. Veranstalter der tools ist die Messe Berlin GmbH.


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