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Mittwoch 06. Juli 2016

Podiumsdiskussion Digitalisierung

Tolles Wetter, tolle Location: Das Händlerforum Digitalisierung tagte am 05. Juli 2016 in Leipzig und rief Händler, Brancheninsider und Interessierte in die Moritzbastei Leipzig. In dem geschichtsträchtigen Gemäuer wurden neue Wege diskutiert, die die fortschreitende Digitalisierung eröffnet. Experten aus verschiedenen Branchen nahmen Stellung zu ihren Strategien und regten Diskussionen an. Wir werfen einen Blick zurück.

Die Moritzbastei zu Leipzig gehört definitiv zu den kulturellen Dreh- und Angelpunkten der Stadt. Dennoch mochte es den ein oder anderen vielleicht verwundern, dass der Händlerbund und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) gerade dieses altehrwürdige Gemäuer gewählt hatten, um hier das Händlerforum: Digitalisierung auszurichten. Bei näherer Betrachtung hätte der Veranstaltungsort allerdings kaum symbolischer sein können, denn beim Händlerforum ging es darum, das Alte und das Neue – den traditionellen, klassischen Handel mit neuen technischen Möglichkeiten der Zeit – zu verbinden.

Zahlreiche Experten folgten dem Ruf der Veranstaltung und sprachen am 05. Juli 2016 vor Ort über ihre digitalen Strategien und Konzepte: So kamen im Zuge der Podiumsdiskussion nicht nur Andreas Arlt, Bundesvorsitzender des Händlerbundes, und Patrick Paul, Leiter des Kreisverbandes, BVMW, zu Wort. Auch die geladenen Brancheninsider gaben Einblicke in die digitalen Taktiken, die in ihren Unternehmen verfolgt werden.

Digitalisierung: Verschiedene Branchen, verschiedene Strategien

Obwohl jedes Unternehmen aufgrund der verschiedenen Ausrichtungen und Sortimente auch unterschiedliche Schwerpunkte legt, waren sich alle einig, dass an der Digitalisierung niemand mehr vorbeikommt. Elena Ryzhikova von Floristik 24 verwies als Vertreterin des klassisch stationären Handels auf die harte Arbeit, die mit dem Eintauchen in die Online-Welt verbunden ist. Ebenfalls stationär verankert sind die Geschäfte der Konsumgesellschaft Leipzig. Vorstandssprecher Dirk Thärichen kommentierte, dass die Lebensmittelhändler in Deutschland nicht den gleichen Druck hätten, ihre Geschäftsmodelle zu ändern und zu digitalisieren wie andere Händler. In seiner Branche stecke das Thema Digitalisierung größtenteils noch in den Kinderschuhen.

Im Gegensatz dazu ist für den Online-Optiker Mister Spex gerade der Gang auf die Fläche und die Eröffnung einer eigenen Filiale eine spannende Angelegenheit, da das Unternehmen selbst einst als reiner Internet-Sprössling ins Leben gerufen wurde. Die neue Filiale des jungen Unternehmens – so Unternehmenssprecherin Katharina Jacobs – sei daher nicht nur eine Erweiterung des bisherigen Verkaufskanals, sondern zugleich eine Testfläche. Für Thomas Oehme, Center-Manager der Promenaden Hauptbahnhof Leipzig, geht es bei der Digitalisierung nicht nur darum, das eigene Unternehmen möglichst fit für die Zukunft zu machen: Auch die zahlreichen digitalen Ideen und Konzepte der angebundenen Händler müssen im Blick behalten werden, um für die Kunden des Centers ein umfassend modernes Einkaufserlebnis zu schaffen.

Podiumsdiskussion Digitalisierung

Forum Digitalisierung: Ausklang in gemütlicher Runde

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion verlagerte sich die Veranstaltung in den idyllischen Innenhof der Moritzbastei, wo die Teilnehmer des Händlerforums noch einmal zusammenkamen und das Gehörte Revue passieren ließen. Bei rustikal-gemütlichem Ambiente und lockerer Atmosphäre kamen angeregte Diskussionen und Gespräche ins Rollen, die dem Händlerforum Digitalisierung einen würdigen Abschluss verliehen.

Als Fazit lässt sich sagen, dass Unternehmen und Händler – egal aus welchem Bereich – um die Bedeutung der Digitalisierung wissen und versuchen, je nach Sortiment und Kundenbedürfnissen, ihre Geschäftskonzepte entsprechend anzupassen. Dabei ist die Implementierung neuer Technologien zwar immer mit Arbeit und dem Einsatz von Ressourcen verbunden, doch die Chancen und Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, sind es allemal wert.


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