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Mittwoch 30. November 2016

Die im Jahr 2014 in Kraft getretene Verbraucherrechterichtlinie (2011/83/EU) wird nach zweijähriger Praxisphase einer Bewertung und Prüfung durch das Europäische Parlament und den Rat unterzogen. Der Händlerbund reicht in diesem Zusammenhang konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Richtlinie bei der EU-Kommission ein.

Welchen Herausforderungen sich Online-Händler im Zusammenhang mit dem „neuen” Widerrufsrecht stellen müssen, hat der Händlerbund in der aktuellen Studie im Rahmen der Initiative FairCommerce herausgefunden. Die Ergebnisse der „Retouren-Studie 2016 - Wie fair sind Kunden im Online-Handel?“ bekräftigen die Forderungen des Händlerbundes und belegen den dringenden Handlungsbedarf.
 
Für die signifikantesten Probleme im Zusammenhang mit dem Widerrufsrecht macht der Händlerbund folgende konkrete Lösungsvorschläge.
 
Der Händlerbund fordert:
  1. Ergänzung der Regelungen zum Wertersatz

Originalverpackungen wie sie bei Markenparfüm oder iPhones vorkommen, tragen wesentlich zum Kauferlebnis des Kunden bei. Sind diese bei Ausübung des Widerrufsrechts beschädigt oder fehlen, resultiert daraus eine erhebliche Wertminderung. Der Wiederverkaufswert der Ware muss in der Folge herabgesetzt werden und dem Händler entsteht ein Schaden. Verbraucher sollen künftig unter bestimmten Voraussetzungen wertersatzpflichtig gemacht werden können. Die bisherigen Regelungen zum Wertersatz sind unzureichend.
  1. Erweiterung der Regelungen zum Erlöschen des Widerrufsrechts

Die Quote mangelbehafteter Textilien, die bei Widerruf getragen und beschmutzt sind, ist besonders hoch. Durch ein gut sichtbares „Textil-Siegel“ sollte das Erlöschen des Widerrufsrechts in diesen Fällen vereinfacht werden. Es ermöglicht die Anprobe der Ware, verhindert jedoch das Benutzen und Tragen der Kleidung in der Öffentlichkeit.
  1. Änderung der Muster-Widerrufsbelehrung

Die Muster-Widerrufsbelehrung wird den Anforderungen der Praxis nicht gerecht und birgt ein erhebliches Abmahnrisiko. Der Händlerbund hat praxisnahe Textbausteine entworfen, die bestimmte Bestell- und Liefersituationen in Online-Shops und auf Plattformen abbilden und eine umfassende Belehrung über das Widerrufsrecht für Verbraucher und Verkäufer ermöglicht.

  • Alle Ergebnisse der Retouren-Studie 2016 stehen zum kostenlosen Download bereit.
  • Die ausführlichen Handlungsempfehlungen lesen Sie hier.

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