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Fairness statt Abmahnverbot - FairCommerce mit 50.000 Fürsprechern

Während die aktuelle Abmahnstudie des Händlerbundes belegt, dass Abmahnungen im deutschen Online-Handel weiter zunehmen, fordern viele Betroffene ein Abmahnverbot. Nahezu jeder dritte Händler (32 Prozent) erhielt im vergangenen Jahr gleich mehrere Abmahnungen und viele von ihnen (28 Prozent) zahlten Gebühren im vierstelligen Bereich. Verständlich, dass die betroffenen Händler existenzbedroht sind und sich endlich das Ende der Abmahnung wünschen. Vorstandsvorsitzender Andreas Arlt betont jedoch: „Abmahnungen sind grundsätzlich ein wirksames Mittel, um rechtliches Verstöße aus der Welt zu schaffen. Das Problem sind in Wahrheit nicht die Abmahnungen, sondern Vereine und Kanzleien, die geringe Vergehen massenhaft und ohne Vorwarnung abmahnen, um Profit daraus zu schlagen.”

Online-Händler wollen fairen Wettbewerb

Der Händlerbund rief bereits 2015 die Initiative FairCommerce für fairen Wettbewerb und gegen Abmahnmissbrauch ins Leben. Das Prinzip: Wer Rechtsverstöße auf einer Website entdeckt, verpflichtet sich im Rahmen der Initiative zunächst auf den Fehler hinzuweisen und dem Betreiber die Chance auf Korrektur zu geben, bevor eine Abmahnung droht. Gründe können zum Beispiel ungenaue Preisangaben oder urheberrechtlich geschützte Bilder sein, die absichtlich oder versehentlich auf die Seite gelangt sind. Die Idee kommt bei Online-Händlern sehr gut an. Bereits 50.000 Fürsprecher sind Teil der Initiative und tragen den Hinweis in ihrem Impressum. Darunter sind viele prominente Online-Shops wie HUSSEL ConfiserieKars Erlebnis-Dorf und der Trendsetter für Fitnessbegeisterte Freeletics.

Reform des Abmahnwesens gefordert

Anstelle der Abschaffung des Abmahnwesens fordern Online-Händler aktuell mit einer Petition die Neugestaltung des Wettbewerbsrechtes. Der Vorschlag beinhaltet verschärfte Anforderungen für Abmahner, bessere Verteidigungsmaßnahmen gegen Abmahnmissbrauch und eine Gebührengrenze. Der Händlerbund unterstützt das Engagement und hat bereits zur Unterzeichnung der Petition aufgerufen. Bis 24.04.2018 läuft die Unterschriftensammlung.

Die Ergebnisse der Händlerbund-Abmahnstudie als Infografik zum Download. Alle Fragen rund um die FairCommerce Initiative in unseren FAQ.

 

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