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Der Händlerbund bringt DSGVO-Sorgen der Händler vor die EU-Kommission


Seit fast genau elf Monaten gilt bereits die Datenschutzgrundverordnung. Um ein allgemeines Bild zu erhalten, wie diese in der Branche aufgenommen wird und vor allem, welche Herausforderungen nach wie vor existieren, hat die EU-Kommission wichtige Verbände aus Europa befragt.

Auch der Händlerbund hat sich als einziger deutscher Vertreter in dem Dachverband Ecommerce Europe beteiligt, um der EU-Kommission zu zeigen, wie groß noch immer die Verunsicherung der deutschen Händler in Bezug auf die DSGVO ist. Der umfangreiche Fragenkatalog wurde außerdem vom französischen E-Commerce Verband Fevad und Thuiswinkel.org, einem niederländischen Netzwerk, beantwortet.

Große Unsicherheiten prägen weiterhin die Branche

Sowohl auf dem deutschen als auch auf dem französischen Markt konnten sich auf Grundlage der Antworten vom Händlerbund und Fevad drei große Hauptaspekte herauskristallisieren. Auch fast ein Jahr nach Inkrafttreten der DSGVO herrscht weiterhin rechtliche Unsicherheit darüber, wie genau bestimmte Regelungen der Verordnung auszuführen sind. „Was ist die korrekte rechtliche Basis für die Verwendung von Cookies, sowie Analyse- und Marktingtools bei Webseiten?“ ist beispielsweise eine Frage, die nicht genau geklärt werden kann.

Erschwerend kommt hinzu, dass es speziell in Deutschland 18 verschiedene Datenschutzbehörden gibt, die sich in der Auslegung der Bestimmung oft nicht einig sind. Außerdem gibt es zu viele Verpflichtungen für kleine und mittelständische Unternehmen, deren Ressourcen oft nicht ausreichen, um speziell die Datendokumentation getreu den Regelungen auszuführen.

Darauf aufbauend bezieht sich auch das dritte große Problemfeld: Die Datenschutzgrundverordnung bietet aktuell keine Ausnahmen für KMU und macht keine Unterschiede zwischen Großkonzernen und kleinen Betrieben mit 15 Angestellten. Hier muss dringend nachgebessert werden, da die DSGVO speziell für kleine Unternehmen oder StartUps eine „außergewöhnliche Herausforderung und ein Investment-Killer“ sein kann, wie der Händlerbund in seiner Erklärung betont.

Forderung nach klaren Richtlinien und einer Differenzierung

Mit dem Schreiben von Ecommerce Europe an die EU-Kommission setzt sich auch der Händlerbund aktiv für die Anpassung der Datenschutzgrundverordnung ein. Nicht nur müssen die Richtlinien klarer definiert werden, um eine Auslegung in unterschiedliche Richtungen zu vermeiden und Unternehmen zu garantieren, rechtssicher zu handeln.

Auch die klare Differenzierung zwischen großen Konzernen und kleinen Betrieben und die entsprechende Anpassung der Regelungen sollte vonseiten der EU vorgenommen werden, so der Tenor der Umfrageergebnisse unter den Verbänden und Vereinen. Andernfalls könnte sich nicht nur die StartUp-Kultur in Deutschland deutlich verschlechtern, sondern auch die Entwicklung immer wieder neuer Innovationen zurückgehen.

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