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Händlerbund nimmt am Dialog zur Retourenvernichtung teil


Annegret Mayer, Justiziarin und Geschäftsführerin der HB-Rechtsanwaltsgesellschaft, und Florian Seikel, Director für Public Affairs und Verbandswesen beim Händlerbund, nahmen am 3. September im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) am Workshop „Alles retour!? Retouren und Überhänge vermeiden – Win-win für Handel und Umwelt” teil. Hintergrund sind die aktuellen Überlegungen rund um den Umgang mit retournierten Waren und Produktionsüberhängen. Im Juni hatten die Grünen ein Verbot von Retourenvernichtungen gefordert, im Juli folgte dann ein Gesetzesentwurf des Bundesumweltministeriums, der die Handhabung von Retouren zum Inhalt hatte. Der Händlerbund hat diese Entwicklungen analysiert und kommentiert und nahm jetzt die Möglichkeit wahr, den Dialog von Wirtschaft und Politik mitzugestalten. 

Es braucht mehr Daten und innovative Lösungsansätze

Vorträge und Impulse kamen im BMWi von Vertretern des Forschungsinstituts ibi Research, Amazon, IBM, Zalando, dresslife sowie innatura. Dabei waren sich die Teilnehmenden einig, dass Händler retournierte Waren nicht sorglos vernichten lassen, sondern dass wirtschaftliche Abwägungen den Prozess bestimmen. Retouren und Überhänge müssen in den Diskussionen begrifflich sorgfältig unterschieden werden, da sich die Problemstellungen unterscheiden. Zu beiden Problemfeldern müssen mehr Daten gesammelt werden, um eine effiziente Analyse der Handlungsoptionen anhand von aussagekräftigen Informationen zu ermöglichen, die sachlich und weniger emotional stattfindet als dies aktuell der Fall ist. 

Klar ist, dass Retouren ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellen, das sich auf Umwelt und Wirtschaft auswirkt. Die Möglichkeit von Retouren gehört zum Geschäftsmodell, gerade im Online-Handel. Zu einer Lösung des Problems müssen nicht nur Händler, sondern auch Konsumenten mit einbezogen werden. Ihnen muss transparent gemacht werden, welche Kosten durch Retouren entstehen und welche CO2-Belastung daraus erfolgt. Zusätzlich bedarf es innovativer technischer Lösungen, um die Menge an Retourensendungen nachhaltig zu senken. Auch Änderungen im Zollrecht und im Elektrogesetz können dazu beitragen, dass Retouren instand gehalten und wiederverwendet werden können sowie eine Vernichtung vermieden werden kann.

Der Händlerbund wird sich weiterhin aktiv in die Debatte um die Vermeidung, Reduzierung und Verwertung von Retouren einbringen. Dazu wird der Dialog mit politischen Entscheidungsträgern und anderen Wirtschaftsvertretern geführt. So hat sich der Händlerbund e.V. bereits in der öffentlichen Konsultation kritisch zum Entwurf des Bundesumweltministeriums positioniert, der den Umgang mit Retouren neu regeln soll. 

Händlerbund startet neue Logistik-Studie

Angesichts der Debatte um Nachhaltigkeit und den Umgang mit Retouren steht der Online-Handel unter Druck. Daher hat der Händlerbund die Logistik-Studie 2019 gestartet, die sich an alle Händler richtet und die Themen, Retouren, Versand und Verpackungen betrachtet. Wie gehen Sie als Online-Händler mit diesen Themen um? An der Studie können Sie hier teilnehmen.

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