Switch language: Englisch
Kontakt
x
Mitgliedsnummer:

Passwort:
Zugangsdaten vergessen?
x

Rund um die Uhr telefonisch erreichbar +49 341 926590

Fax: 0341 / 926 59 100 E-Mail: info@haendlerbund.de

Tel:+49 341 926590

24h telefonisch erreichbar

Tel:+49 341 926590

24h telefonisch erreichbar

Das E-Commerce Netzwerk
mit über 80.000 betreuten Onlinepräsenzen

Paketberater

Unser Paketberater hilft Ihnen, das für Sie passende Mitgliedschafts­paket zu ermitteln. In nur einer Minute erhalten Sie Ihr persönliches Angebot. Paketberater

* Alle Preise netto zuzüglich gesetzliche Mehrwertsteuer, zahlbar als Jahresbetrag.

Interesse geweckt?

Nutzen Sie unseren Rückrufservice!

Täglich 24 h erreichbar

+49 341 926590

info@haendlerbund.de

+49 341 926 59 100

Powered by ChronoForms - ChronoEngine.com

Händlerbund trifft sich zum vierten Mal mit dem Bundeskartellamt


Am 6. Dezember trafen sich Florian Seikel und Johannes Drijkoningen vom Händlerbund e.V. mit dem Bundeskartellamt in Bonn. Bei dem Themenaustausch konnten die Interessen und Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Online-Händler präsentiert werden. 

Bereits zum vierten Mal fand der Austausch von Händlerbund und Bundeskartellamt statt. Den regelmäßigen Austausch mit der obersten deutschen Wettbewerbsbehörde nutzen wir dafür, das Verständnis der Bedarfe der Branche zu erhöhen.

Verhältnis zwischen Händlern und Plattformen im Mittelpunkt

Die Vertreter des Händlerbunds hatten die Gelegenheit, ein aktuelles Lagebild des Online-Handels in Deutschland zu zeichnen und darauf einzugehen, dass große Plattformen vermehrt erhebliche Teile der Wertschöpfungskette besetzen. Dadurch können die Plattformen nicht nur große Margen abschöpfen, sondern gelangen durch zunehmende Datenmacht zu einer immer stärkeren marktbeherrschenden Position. 

Besonders im Fokus lag deshalb die Abhängigkeit kleiner Händler von den Technologien und der Logistik großer Plattformen sowie Payment und intransparente Kontosperrungen auf den Marktplätzen. Diese Themen stießen beim Bundeskartellamt auf großes Interesse.

Austausch über aktuelle Gesetzgebung

Darüber hinaus wurden aktuelle politische Entwicklungen besprochen. Die kommende P2B-Verordnung, Maßnahmen gegen Vertriebsbeschränkungen und die Erneuerung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen standen auf dem Plan. Durch letzteres sollen große Marktplätze mitunter zur Freigabe von exklusiven Daten – wie etwa das Kaufverhalten von Kunden – mit den Plattformnutzern, also Online-Händlern, verpflichtet werden. Dadurch soll die Marktmacht beschränkt werden. Der Händlerbund wird zeitnah eine ausführliche Analyse dieses Gesetzesvorhabens veröffentlichen. 

Die Zusammenarbeit mit dem Kartellamt ist wichtig

Das Bundeskartellamt ist dafür zuständig, den Wettbewerb in Deutschland zu schützen. Dazu gehört es auch, marktbeherrschende Unternehmen kritisch zu untersuchen und Verbesserungen für die kleinen Akteure im selben Markt herbeizuführen. Die Behörde verbietet Kartelle, überprüft den Markt nach Missbrauch wie Diskriminierungen oder Kopplungsgeschäfte, und kontrolliert Fusionen von Unternehmen. 

Im Bereich Online-Handel beschäftigt sich das Kartellamt vor allem mit großen Marktplätzen, aber auch mit Akteuren wie Preissuchmaschinen. Im Sommer führte es ein Verfahren gegen Amazon, das damit abgeschlossen wurde, dass Amazon eine AGB-Änderung vornahm, die die Position kleiner Online-Händler auf dem Marktplatz stärkte. An diesem Prozess war der Händlerbund aktiv beteiligt und stand im Austausch mit dem Bundeskartellamt

Florian Seikel vom Händlerbund kam damals zu diesem Fazit: „Als Interessenvertretung haben wir gezeigt, dass die kontinuierliche Arbeit und langjährige Erfahrung in der Rechtsberatung unserer Mitglieder letztlich zum Erfolg geführt haben. Wir sind froh und stolz, dass durch die Einwilligung von Amazon nun deutliche Verbesserungen für unsere Marktplatz-Händler erreicht werden konnten. Der Händlerbund hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Belange seiner Mitglieder zu vertreten und wird dieses Ziel gegenüber Marktgiganten oder dem EU-Parlament auch in Zukunft weiterverfolgen.“

zurück zu Interessenvertretung
Newsbeitrag weiterempfehlen

Artikel drucken

Anchor Top