Switch language: Englisch
Kontakt
x

Rund um die Uhr telefonisch erreichbar +49 341 926590

Fax: 0341 / 926 59 100 E-Mail: info@haendlerbund.de

Mitglieder-Login
Tel:+49 341 926590

24h telefonisch erreichbar

Tel:+49 341 926590

24h telefonisch erreichbar

Das E-Commerce Netzwerk
mit über 80.000 betreuten Onlinepräsenzen

Paketberater

Unser Paketberater hilft Ihnen, das für Sie passende Mitgliedschafts­paket zu ermitteln. In nur einer Minute erhalten Sie Ihr persönliches Angebot. Paketberater

* Alle Preise netto zuzüglich gesetzliche Mehrwertsteuer, zahlbar als Jahresbetrag.

Interesse geweckt?

Nutzen Sie unseren Rückrufservice!

Täglich 24 h erreichbar

+49 341 926590

info@haendlerbund.de

+49 341 926 59 100

Powered by ChronoForms - ChronoEngine.com

Omnibus-Richtlinie zum EU-Verbraucherrecht tritt in Kraft


Am 7. Januar 2020 ist die Omnibus-Richtlinie zum EU-Verbraucherrecht in Kraft getreten. Mit ihr soll der Verbraucherschutz in der Europäischen Union modernisiert und an die digitale Welt angepasst werden. Über drei Jahre wurde die Richtlinie im Rahmen der Initiative „New Deal for Consumers” entworfen und verhandelt.

Die Richtlinie stellt Vorgaben auf, die die EU-Mitgliedstaaten nun innerhalb von zwei Jahren individuell in nationales Recht umsetzen müssen. Das bedeutet, dass die neuen Regelungen noch nicht ihre Wirkung entfalten. Vielmehr wird es bei der genauen Ausgestaltung auf die Umsetzung der Länder ankommen. Hierbei gibt es durchaus Spielraum für die nationalen Regierungen, die die legislativen Mittel selbst entwerfen können, um die europäischen Ziele zu erreichen. 

Händlerbund stellt Analyse der Richtlinie bereit

Damit sich Online-Händler bereits jetzt umfangreich über die anstehenden Änderungen informieren können, hat der Händlerbund eine ausführliche Analyse des Richtlinienpakets angefertigt. Die Omnibus-Richtlinie erneuert nämlich vier bestehende EU-Richtlinien, darunter die Verbraucherrechte-Richtlinie sowie die Richtlinie über Preisangaben. In den nächsten Wochen wird der Händlerbund weitere Informationen bereitstellen und als Ansprechpartner für seine Mitglieder bereitstehen. 

Mehr Informationspflichten, aber mehr Transparenz auf Marktplätzen

Wie genau die neuen Verbraucherschutzregeln im Detail aussehen werden, kommt auf die Umsetzung durch die Bundesregierung an. Die EU sieht vor, dass erreicht wird, dass der Unterschied zwischen gewerblichen und privaten Verkäufen stärker gekennzeichnet wird, außerdem soll das Widerrufsrecht auf digitale Dienstleistungen ausgeweitet werden. Wenn Unternehmen Kundenbewertungen anbieten, soll darüber informiert werden, wie das Unternehmen sicherstellt, dass keine Fake-Bewertungen auf der eigenen Seite auftauchen. Besonders auf die Änderung der Preisangaben-Richtlinie muss geachtet werden: So will die EU, dass bei angekündigten Rabattaktionen immer auch der letzte günstigste Preis angegeben wird, der über 30 Tage bestand. Und auch wenn personalisierte Preise angeboten werden, sollen Verbraucher darüber informiert werden. 

Marktplätze hingegen müssen dagegen künftig offenlegen, nach welchen Parametern ihre Suchergebnisrankings gestaltet sind. Für Online-Händler auf Marktplätzen könnte das einen Vorteil bei der Nutzung dieser Marktplätze bringen. Außerdem werden die Anforderungen für Kommunikationsmittel modernisiert: Verkäufe per Chat werden einfacher, während eine Faxnummer künftig nicht mehr im Impressum angegeben werden muss. 

Der Händlerbund wird den kommenden Gesetzgebungsprozess auf nationaler Ebene im Zuge der nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie sorgfältig begleiten und fordert die Bundesregierung dazu auf, sicherzustellen, dass kleine und mittelständische Unternehmen nicht übermäßig mit mehr Verwaltungsaufwand belastet werden.

zurück zu Interessenvertretung
Newsbeitrag weiterempfehlen

Artikel drucken
?
Sie haben Fragen zu diesem Beitrag?
Diskutieren Sie hierzu gerne in unserer Facebook Gruppe.

Anchor Top