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Online-Händler benötigen unverzügliche Hilfe in der Coronakrise


Die Bundesregierung hat angekündigt, zu Beginn der nächsten Woche in einer Kabinettssitzung weitere Hilfsmaßnahmen für kleine und mittelständische Unternehmen zu beschließen. Der Händlerbund e.V. hat das zum Anlass genommen, um sich in einem offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Altmaier, Bundesfinanzminister Scholz und Bundesjustizministerin Lambrecht zu wenden. 

Der Brief fordert unverzügliche Unterstützung für den Online-Handel. Im Zuge der Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus ist der Online-Handel in Deutschland so wichtig wie nie zuvor geworden. Angesichts der Schließungen von Geschäften und den ausdrücklichen Empfehlungen an die Bevölkerung, zuhause zu bleiben, stellt der Online-Handel eine unverzichtbare Versorgungsquelle dar. Gerade Risikogruppen müssen nun in hohem Maße auf das Einkaufen im Internet zurückgreifen. Der Schutz aller kleinen und mittelständischen Online-Händler ist daher zwingend geboten. 

Nicht alle Online-Shops profitieren von der Krise

Zwar bietet die derzeitige Situation Chancen für viele Online-Händler, die beispielsweise Lebensmittel oder wichtige Hygieneartikel vertreiben. Doch es gibt unzählige Unternehmen, die schon jetzt in ihrem Bestand bedroht sind. Sinkende Einkäufe durch finanzielle Verunsicherung in der Bevölkerung, Lieferengpässe durch geschlossene Grenzen oder Produktionsausfall in China sind nur einige der Gründe für diese Notsituation zahlreicher Online-Händler. Das gefährdet Unternehmen und ganz besonders tausende Arbeitsplätze. Aus der Corona-Umfrage des Händlerbundes wissen wir, dass die Verunsicherung und Umsatzeinbrüche bereits jetzt hoch sind.

Finanzielle Soforthilfen, Aussetzung der Insolvenzantragsfrist, Aufrechterhaltung der Infrastruktur

Der Online-Handel braucht jetzt einfache, unbürokratische und vor allen Dingen effektive Hilfe. Wir leben eine Demokratie, welche von Vernunft, Solidarität und Rücksicht geprägt ist. Daher müssen nun alle Möglichkeiten der Unterstützung mobilisiert werden. Konkret hat der Händlerbund e.V. fünf Forderungen an die Politik gestellt:

  1. Bereitstellung von Soforthilfen: Unverzügliche finanzielle Soforthilfen sind unumgänglich. Diese ermöglichen die Auszahlung von Gehältern und den Erhalt von Arbeitsplätzen und Unternehmen. Die Hilfe muss nicht nur kurzfristig, sondern auch mittelfristig angelegt sein.

  2. Insolvenzantragspflicht für geschädigte Unternehmen aussetzen: Die Drei-Wochen-Frist der Insolvenzordnung soll für von der Coronakrise betroffene Unternehmen einstweilen ausgesetzt werden. Das hat sich bisher in außergewöhnlichen Krisenzeiten als Instrument zur Unterstützung von Unternehmen bewährt.

  3. Aufrechterhaltung der Infrastruktur: Mit einem reibungslosen Funktionieren von Transport, Zustellungen und freiem Warenverkehr steht und fällt der Online-Handel. Gerade jetzt sind Millionen von Menschen in Deutschland auf die Versorgung durch Online-Händler angewiesen. Es muss sichergestellt sein, dass die logistische Infrastruktur in Deutschland aufrechterhalten wird. 

  4. Reduzierung und Stundung der Steuervorauszahlungen: Direkte und schnelle Hilfe für Online-Händler sind auch Entlastungen bei Steuervorauszahlungen. Das würde dem Erhalt der Liquidität dienen, sowie nachteilige Auswirkungen für das kommende Geschäftsjahr vorbeugen. Proportional zum Umsatzverlust während der Krisenzeit sollen maßvolle Anpassungen der jetzigen Steuervorauszahlungen erfolgen können. 
  5. Klarheit schaffen: Schwer wiegt für die Bürgerinnen und Bürger als auch sämtliche Unternehmen die Unsicherheit über die Dauer der verhängten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Die Bundesregierung muss eine klare Strategie im Umgang mit dem Coronavirus präsentieren und Unsicherheiten beseitigen. 

Den vollständigen offenen Brief können Sie hier abrufen

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