Switch language: Englisch
Kontakt
x

Rund um die Uhr telefonisch erreichbar +49 341 926590

Fax: 0341 / 926 59 100 E-Mail: info@haendlerbund.de

Mitglieder-Login
Tel:+49 341 926590

24h telefonisch erreichbar

Tel:+49 341 926590

24h telefonisch erreichbar

Das E-Commerce Netzwerk
mit über 80.000 betreuten Onlinepräsenzen

Paketberater

Unser Paketberater hilft Ihnen, das für Sie passende Mitgliedschafts­paket zu ermitteln. In nur einer Minute erhalten Sie Ihr persönliches Angebot. Paketberater

* Alle Preise netto zuzüglich gesetzliche Mehrwertsteuer, zahlbar als Jahresbetrag.

Interesse geweckt?

Nutzen Sie unseren Rückrufservice!

Täglich 24 h erreichbar

+49 341 926590

info@haendlerbund.de

+49 341 926 59 100

Powered by ChronoForms - ChronoEngine.com

Blick nach Brüssel: Konsultation zum Digital Services Act


Seit einigen Monaten beherrscht in Brüssel besonders ein Thema die Diskussion über neue Gesetze für die digitale Wirtschaft: Der Digital Services Act (DSA). Der Händlerbund beteiligt sich über seine europäische Dachorganisation Ecommerce Europe an der Interessenvertretung rund um die geplante Gesetzgebung. 

Alte Gesetzgebung soll modernisiert werden

Bisher gilt die europäische E-Commerce-Richtlinie von 2000 als der Kern des EU-Rechtsrahmens für die digitale Wirtschaft. Doch weil es knapp 20 Jahre später neue Herausforderungen, neue Akteure und neue Geschäftsmodelle gibt, soll die Richtlinie überarbeitet werden. 

Seit mehreren Monaten wird daran hinter den Kulissen gearbeitet. Ziel der derzeitigen Vorbereitungen ist es, dass die Europäische Kommission Anfang 2021 einen Vorschlag für eine neue Verordnung präsentiert. Dann kann der europäische Gesetzgebungsprozess beginnen. 

Geplant ist eine umfassende Verordnung

Der DSA ist eine der absoluten Prioritäten der EU-Kommission unter Ursula von der Leyen. Der aktuelle Stand ist, dass eine umfassende Verordnung erstellt werden soll. Aufgrund des Umfangs des Geltungsbereich ist davon auszugehen, dass sich der ganze Prozess bis zu einer fertigen Verordnung über mehrere Jahre erstrecken wird. Doch bereits jetzt sind der Händlerbund und Ecommerce Europe aktiv. 

Erste öffentliche Konsultation ist Chance für frühe Impulse

Ecommerce Europe wird in der ersten offiziellen Konsultation der EU-Kommission, die seit Juni läuft, die Interessen des europäischen Online-Handels vortragen. Dazu hat sich die Dachorganisation Input von allen nationalen Mitgliedsorganisationen eingeholt. Der Händlerbund hat in diesem Rahmen im Mai seine Positionen abgegeben. Das ist eine Chance, um bereits sehr früh im Gesetzgebungsprozess frühe Impulse zu senden, damit die Verordnung gute Möglichkeiten und Signale für den Online-Handel enthält. 

Bedingungen gegenüber den Digitalriesen sollen verbessert werden

Die Verordnung soll auch die mächtigen Digitalriesen stärker regulieren. Aus Sicht des Händlerbundes sollte dabei natürlich vor allem dafür Sorge getragen werden, dass die Stellung von KMU gegenüber Online-Plattformen gestärkt wird. Aber auch ansonsten setzt sich der Händlerbund für gute und faire Bedingungen im Online-Handel ein. Wichtig ist dabei, dass im Binnenmarkt der EU einheitliche Regeln in allen Mitgliedstaaten gelten, um einen rechtlichen Flickenteppich zu vermeiden.

Auch in den nächsten Monaten wird der Verband daher den Gesetzgebungsprozess aufmerksam begleiten und sich für die Interessen der deutschen KMU Online-Händler einsetzen.

zurück zu Interessenvertretung
Newsbeitrag weiterempfehlen

Artikel drucken
?
Sie haben Fragen zu diesem Beitrag?
Diskutieren Sie hierzu gerne in unserer Facebook Gruppe.

Anchor Top