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Warnung vor Phishing: Wie kann man Fake-Abmahnungen erkennen?

Rechtliches | 06.02.2020

Die Polizei warnt aktuell vor einer Welle gefälschter Abmahnungen. Die Schreiben kommen per E-Mail. Der Empfänger solle auf einen Link klicken, um zur Rechnung zu gelangen. Doch Vorsicht: Hinter diesem Link verbirgt sich möglicherweise Schadsoftware.

Verdächtige E-Mails erkennen

Solche E-Mails werden Phishing-Mails genannt und sind erkennbar. Diese zielen häufig darauf ab, einen Link zu öffnen. Hinter diesem Link kann sich alles Mögliche verstecken: Eine Schadsoftware oder etwa die Aufforderung, Kreditkartendaten einzugeben. Im Allgemeinen können Empfänger die betrügerischen E-Mails an folgenden Merkmalen ausmachen:

Fehlerhaftes Deutsch: Der Text weist eine schlechte Grammatik beziehungsweise Rechtschreibung auf. Viele Betrüger sitzen im Ausland und jagen ihre Texte lediglich durch ein Übersetzungsprogramm, wodurch es zu Fehlern kommt. 

Absender bekannt, aber fehlende Ansprache: Manchmal sind den Empfängern die Absender bekannt. Es handelt sich beispielsweise um die Hausbank oder Versicherung. Allerdings fehlt die persönliche Ansprache des Empfängers. Es ist lediglich vom „sehr geehrten Nutzer“ die Rede.

Kurze Frist: Verdächtig kann ebenfalls eine sehr kurze Frist zur Reaktion sein. Diese Frist ist häufig mit einer Drohung verbunden.

Links oder angehängte Dateien: Meist werden die Empfänger zum Betätigen eines Links oder zum Öffnen einer angehängten Datei im Zip-Format aufgefordert.

E-Mails von Anwälten

Die Fake-Abmahnungen, die gerade im Umlauf sind, verunsichern viele Empfänger natürlich, denn: Es ist nicht unüblich, dass Abmahnungen zunächst per E-Mail geschickt werden, bevor sie zur Post gegeben werden. Allerdings ist es mehr als unüblich, dass ein Anwalt seine Kostennote verlinkt. Welche Gebühren sich ergeben, ist stets in der eigentlichen Abmahnung mit aufgeschlüsselt.

Weiterhin gehört zu einer seriösen Abmahnung die Benennung des Verstoßes. Bei einem behaupteten Urheberrechtsverstoß gehört der Name des verletzten Werkes in ein solches Schreiben. Auch die Nennung des Mandanten, für den der Anwalt tätig sein will, gehört dazu.

Wer sich dazu noch die Mühe macht, die genannten Gesetze, gegen die man verstoßen haben soll, zu googeln, wird schnell feststellen: Die gibt es gar nicht. So wird in aktuellen E-Mails ein Verstoß gegen § 89 Nr. 51 Urhebergesetz moniert. Der genannte Paragraph hatte aber keine Nummer 51, sondern lediglich vier Absätze. Auch das Zitieren von Paragraphen aus der Strafprozessordnung (StPO) ergibt in einem Schreiben, welches auf die Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche gerichtet ist, wenig Sinn.

Hilfreich kann auch das googeln des angeblichen Absenders sein. Die betreffenden Anwälte haben häufig schon aufgrund der vielen Nachfragen eine entsprechende Mitteilung auf ihrer Seite heraus gegeben.

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