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Net&Work Keynote-Speaker Jochen Schweizer im Interview

Veranstaltungen | 12.02.2018

Jochen Schweizer ist spätestens seit seinen Auftritten in der Vox-Serie „Die Höhle der Löwen“ einer der bekanntesten Unternehmer in Deutschland. Der gebürtige Ettlinger hat sich ein Imperium in der Freizeitbranche aufgebaut, das seines Gleichen sucht. Doch hinter Jochen Schweizer steckt mehr. Der gelernte Logistiker machte sich bereits in den 1980er Jahren einen Namen als Stuntman und stellte in der Zeit mehrere Weltrekorde auf, beispielsweise 1997 für den Sprung aus einem Helikopter mit dem längsten Bungeeseil und der höchsten Falldistanz von 1.050 Metern.

Das 1985 gegründete Unternehmen, die Event- und Werbeagentur Kajak Sports Productions war der Grundstein für die später entstandene Jochen Schweizer Unternehmensgruppe. Die Digitalsparte des Unternehmens wurde im Juni 2017 an ProSiebenSat.1 Media verkauft. Durch seinen Auftritt in der Vox-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ trug Jochen Schweizer dazu bei, die StartUp-Szene in Deutschland nachhaltig zu verändern und sich selbst als Investor einen Namen zu machen. Als Keynote-Speaker auf der ersten Händlerbund Fachmesse Net&Work nimmt der 60-jährige Unternehmer seine Zuhörer mit auf eine fesselnde Reise durch sein bewegtes Leben und zeigt auf, wie man aus Rückschlägen gestärkt wieder hervortritt und zum Unternehmer seines eigenen Lebens wird.

Im Vorfeld der Messe stand er uns Rede und Antwort und verriet uns, wie Digitalisierung in seinem eigenen Unternehmen gelebt wird, was für ihn absolute Gründer No-Goes sind und ob jeder ein Gründer sein kann.

Der Gründer

OnlinehändlerNews: Als erfahrener Unternehmer und Gründer: Welchen Ratschlag würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Jochen Schweizer: Eignen Sie sich möglichst früh eine resiliente Haltung an. Das heißt, stehen Sie immer einmal mehr auf, als Sie hingefallen sind. Ich kenne keinen erfolgreichen Unternehmer, der nicht auch durch schwere Zeiten gegangen wäre. Was einen guten Gründer auszeichnet, ist die Fähigkeit Krisen zu bewältigen und sie sogar als Chance zur Weiterentwicklung zu nutzen.

In welche Ideen würden Sie nicht investieren, warum?

Ich investiere im Allgemeinen nur in StartUps und Ideen, denen ich über das finanzielle Investment hinaus auch in der Beratung einen Mehrwert bieten kann. Nehmen wir zum Beispiel Hip Trips, ein Investment aus der ersten Staffel DHDL. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren, als Teil meiner Unternehmensgruppe, zu einem meiner profitabelsten Investments entwickelt. Neben der finanziellen Investition konnten sie von Schlüsselstellen innerhalb meiner Organisation profitieren, wie beispielsweise PR oder dem Kontakt zu unseren Erlebnisanbietern. Die Umsatzzahlen haben sich mehr als verhundertfacht und die Mitarbeiterzahl ist mittlerweile auf 12 Mitarbeiter gestiegen.

Was sind Gründer No-Gos?

Überheblichkeit und Faulheit. Nur wer bereit ist, härter zu arbeiten als der Rest, früher aufzustehen und länger wach zu bleiben wird Erfolg haben.

Was ist der häufigste Fehler beim Gründen?

Aufgeben. Viele Gründer geben schon nach dem ersten Rückschlag in der Unternehmensgründung auf und kämpfen nicht für ihre Ideen. Dabei liegt genau im Scheitern die Chance. Für mich hat jeder Applaus verdient, der etwas ernsthaft, aufrichtig und mit dem nötigen Einsatz versucht hat. Rückschläge gehören dazu. Ich kenne keinen Unternehmer, der mit seinem ersten Unternehmen sofort erfolgreich war. Auch ich habe mit meiner ersten Firma kein Geld verdient. Egal was man anpackt, in den seltensten Fällen geht es immer nur nach vorne. Entscheidend ist, wie man mit den Schwierigkeiten, die sich auf dem Weg unweigerlich ergeben werden, umgeht. Stolpersteine, Hindernisse und missglückte Aktionen sind immer eine Entwicklungschance. Die gemachten Fehler müssen analysiert und daraus gelernt werden. So können Hindernisse nach und nach überwunden werden. Und mit jedem weiteren Versuch klappt es etwas besser.

Der Digitale

Herr Schweizer, Digitalisierung ist in der Wirtschaft gerade das große Thema. Was bedeutet für Sie Digitalisierung?

Digitalisierung bedeutet für mich Fortschritt und Disruption. Es hat sich mehrfach gezeigt, dass etablierte Geschäftsmodelle durch die Digitalisierung schnell an Relevanz verlieren und sich innovative und disruptive digitale Geschäftsmodelle durchsetzen. Jede Branche muss sich der Herausforderung der Digitalisierung stellen.

Wie schätzen Sie den Grad der Digitalisierung in der Freizeitbranche ein?

Kaum eine Branche war bisher so wenig digitalisiert wie die Freizeitbranche. Die Reisebranche und Hotellerie arbeitet schon heute fast nur noch digital. Freizeit- und Erlebnisanbieter hinken da deutlich hinterher und verschenken viel Potenzial. Kunden wollen immer häufiger spontan und mobil buchen. Wenn das nicht durch eine automatisierte Angebots- und Buchungsverwaltung gelöst ist, dann kann es schnell zu Doppelbuchungen oder unerwünschten Wartezeiten für den Kunden kommen, oder eben zu keinem Kauf. Die Digitalisierung kann das lösen. Durch die Implementation von Regiondo Pro bei unseren Erlebnisanbietern und als Standard-Buchungssystem in der Jochen Schweizer Arena, vereinfachen wir den Buchungsprozess für Kunden und Anbieter enorm und haben einen wichtigen Meilenstein in der Digitalisierung der Freizeitbranche gesetzt.

Wie wird Digitalisierung in Ihrem eigenen Unternehmen gelebt und umgesetzt?

Bei der Entwicklung meiner Unternehmensgruppe habe ich seither auf zwei Standbeine gesetzt: erstens die Digitalisierung der Freizeitbranche und zweitens die Projektentwicklung. Letzteres spiegelt sich vor allem im Bau der Jochen Schweizer Arena in Taufkirchen bei München wieder. Die Erlebnisdestination setzt mit ihrem Angebot an Indoor-Surfen, Windkanalfliegen und großem Outdoor-Angebot Maßstäbe in der Urbanisierung und Demokratisierung von Erlebnissen. Die Digitalisierung habe ich vor allem über meine Beteiligung am Online-Ticket-Anbieter Regiondo vorangetrieben. Diese habe ich jedoch mit vier weiteren Firmen im Juni dieses Jahres an die ProSiebenSat.1 Media SE veräußert.

 

Bei dem Beitrag handelt es sich um einen Auszug aus dem Interview mit Jochen Schweizer, das Julia Ptock im Vorfeld der Net&Work E-Commerce-Messe mit ihm geführt hat. Das vollständige Interview können Sie an dieser Stelle lesen.

Neben dem Interview mit Jochen Schweizer informiert das Onlinehändler Messemagazin auch über die sechs Themenwelten, beinhaltet ein vollständiges Ausstellerverzeichnis sowie ein umfangreiches Portrait über EasyCredit. Das komplette Printmagazin zur Messe erhalten Sie natürlcih direkt auf der Net&work.

Jetzt Tickets sichern!

Die Net&Work findet am 17. Februar 2018 in der Dortmunder Westfalenhalle statt. Präsentiert von ratenkauf by easyCredit und in Zusammenarbeit mit dem eCommerce-Rockstar Michael Atug veranstaltet der Händlerbund die E-Commerce-Messe, auf der sich einen ganzen Tag lang alles um das Thema E-Commerce dreht.

Händler-Tickets für die Net&Work erhalten Sie zum Preis von 99 Euro (inkl. MwSt.). Tickets für Dienstleister und Agenturen gibt es für 249 Euro (inkl. MwSt.). Die Verpflegung während des Messetages ist in allen Tickets enthalten.

Seien Sie dabei und melden Sie sich jetzt an – Wir sehen uns auf der Net&Work am 17. Februar 2018 in Dortmund!

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