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Franziska Ulbricht

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Nachdem die britische Bevölkerung mit der äußerst knappen Mehrheit von 51,9 Prozent für einen Austritt aus der Europäischen Union gestimmt hat, kommen weitreichende Veränderungen auf die E-Commerce-Branche zu. Die Zäsur für Europa geht mit unsicheren Zeiten im wirtschaftspolitischen und rechtlichen Sinne einher.

Rückschritt für den europäischen E-Commerce

Die Bestrebungen des Händlerbundes und seinen Partnerverbänden sind vom Gedanken eines vollharmonisierten europäischen E-Commerce-Marktes getragen. Der Brexit wirkt dem Engagement und den gemeinsam erreichten wirtschaftlichen und politischen Zielen der vergangenen Jahre entgegen. Anstelle von rechtlicher Harmonisierung und Einheitlichkeit treten Neuverhandlungen und Unsicherheit auf den Plan.

„Ein Brexit bedeutet einen Rückschritt für den europäischen E-Commerce, der mit einem Anteil von 60 Prozent die stärksten Umsätze in Großbritannien, Frankreich und Deutschland verzeichnet. Die Konsequenzen für Online-Händler sind weitreichend. Wir sehen die Last vor allem auf den kleinen- und mittelständischen Online-Händlern, die es schwer haben könnten, eventuelle höhere Versandkosten zu tragen und bürokratische Hürden, wie mögliche Wiedereinführung von Zöllen und der Einfuhrumsatzsteuer, zu überwinden. Im Gegensatz zu Großkonzernen ist es für diese Online-Händler schwer strategische Partnerschaften aufzubauen, um die Beschaffung und den Vertrieb ihrer Waren weiterhin effizient zu gestalten“, sagt Florian Seikel, Hauptgeschäftsführer des Händlerbund e. V.

Konsequenzen für Online-Händler

Welche Konsequenzen der Austritt im Einzelnen für deutsche Online-Händler haben wird, ist nicht absehbar. In den nach-folgenden Austrittsverhandlungen mit der EU wird entschieden werden, ob künftig Zölle und Einfuhrumsatzsteuern erhoben werden, ist ungeklärt. Yvonne Bachmann, Rechtsanwältin des Händlerbundes kann Online-Händler beruhigen: „Allein der Versand in ein (künftiges) Nicht-EU-Land führt zu keinen rechtlichen Änderungen für deutsche Online-Händler. Beim Versand außerhalb der EU werden weiterhin deutsche Rechtsvorschriften anwendbar sein, soweit sie vereinbart wurden. Für die Rechtstexte im Online-Shop ändern sich eventuell Feinheiten bei der Formulierung. Eine Pflicht, den Kunden über anfallende Zölle, Steuern oder Gebühren zu informieren, besteht weiterhin nicht.“

Die britische Gesellschaftsform „Limited“ ist bisher aufgrund ihrer günstigen rechtlichen Rahmenbedingungen für Gründer besonders attraktiv gewesen. Viele Unternehmer entschieden sich in den letzten Jahren dafür, einem Satzungssitz in England und einem Verwaltungssitz in Deutschland zu wählen. Neugründungen nach diesem Vorbild wird es künftig nicht mehr geben. Eine unmittelbare Auflösung der bestehenden Limited Unternehmungen ist jedoch nicht zu erwarten. Wie für viele der aufkommenden Fragen, die sich nach dem Entscheid aus Großbritannien ergeben, gilt: Die politischen Verhandlungen werden in den nächsten Monaten und Jahren zeigen, welche Folgen der Brexit im Detail für den deutschen E-Commerce-Markt haben wird. Während die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Handel nach Großbritannien festgelegt werden, heißt es Ruhe bewahren. Der Händlerbund wird die Verhandlungen mit Unterstützung seines Public Affairs Büros in Berlin und dem Infoportal Onlinehändlernews stetig begleiten und über die Entwicklungen informieren.

Über den Händlerbund

Seit der Gründung in 2008 wuchs der Händlerbund in kurzer Zeit zum größten Onlinehandelsverband Europas und einem der führenden Anbieter von Rechtstexten im Internet heran. Mit mehreren zehntausend geschützten Onlinepräsenzen versteht sich der Händlerbund als Mittler und Partner der E-Commerce-Branche und fördert den Austausch zwischen Händlern und Dienstleistern. Um den digitalen und stationären Handel nachhaltig zu unterstützen und zukunftsfähig auszurichten, bündelt der Händlerbund zum einen professionelle E-Commerce-Dienstleistungen und tritt zum anderen als europaweite Interessenvertretung auf.

 

Pressekontakte:

Franziska Ulbricht
Pressereferentin
Händlerbund e.V.
ArcusPark/Torgauer Str. 233
04347 Leipzig
E-Mail: presse@haendlerbund.de
Tel.: 0341/ 926 59 0


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