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Berlin, 11. November 2016

Berlin – Der Händlerbund e.V. kritisiert die derzeit einseitig geführte Debatte um dynamische & individualisierte Preise im Online-Handel und appelliert an den Gesetzgeber zugunsten des freien und fairen Wettbewerbs, von Verboten und neuen Regulierungen abzusehen.

Die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) und die 12. Verbraucherschutzministerkonferenz fordern derzeit u.a. verbindliche Preisempfehlungen von Onlinehändlern für Produkte sowie weitgehende Transparenzpflichten bei der Preisgestaltung. „Die öffentlich geführte Debatte weicht momentan sehr stark von den Resultaten des vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz beauftragten Gutachtens ab, welches bereits im Oktober 2015 veröffentlicht wurde und keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf vorsieht. Nun werden Rufe nach Gesetzen für Probleme laut, die nachweislich gar nicht existieren,“ so Florian Seikel, Hauptgeschäftsführer des Händlerbund e.V. Vorschläge wie, Onlinehändler zu einer Preisabsprache zu verpflichten oder einen staatlichen Referenzpreis für Produkte einzuführen, lehnt der Händlerbund e.V. entschieden ab. Dies stellt einen unverhältnismäßigen Eingriff in die freie Marktwirtschaft und die Vertragsfreiheit der KMU Onlinehändler dar und schadet letztendlich auch den Verbrauchern.

Der Händlerbund e.V. hebt noch einmal die Ergebnisse des im Oktober 2015 veröffentlichen Gutachtens hervor, welches klarstellt, dass individualisierte Preise in Deutschland extrem selten sind und in einem gesunden Wettbewerb nicht marktfähig werden. Vorschläge Onlinehändlern per Gesetz zusätzliche Transparenzverpflichtungen aufzuerlegen, um den Wettbewerb zu kontrollieren sind strikt abzulehnen, da diese nicht nur eine Abkehr von der freien Marktwirtschaft bedeuten würde, sondern durch den fehlenden Preiswettbewerb unter den Händlern letztendlich auch den Verbrauchern am meisten schadet. Der Händlerbund e.V. sieht aufgrund dieser Ergebnisse des offiziellen Gutachtens für das BMJV keinen zusätzlichen Regelungsbedarf für den Onlinehandel.

Im Gegenzug sollte eher die Förderung digitaler Kompetenzen im Mittelpunkt stehen, um einen besseren und sicheren Umgang mit digitalen Plattformen und Marktplätzen zu vermitteln. „Die Förderung von digitalen Kompetenzen, unter die auch ein aktives Such- und Vergleichsverhalten der Verbraucher im Internet fällt, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei deren Bewältigung der Händlerbund e.V. gern bereit ist, aktiv mitzuwirken,“ so Seikel. Dies trägt letztendlich auch zur Schaffung eines Level-Playing-Field bei, eines der zentralen Forderungen der Digitalen Strategie 2025.

Über den Händlerbund

Seit der Gründung in 2008 wuchs der Händlerbund in kurzer Zeit zum größten Onlinehandelsverband Europas und einem der führenden Anbieter von Rechtstexten im Internet heran. Mit mehreren zehntausend geschützten Onlinepräsenzen versteht sich der Händlerbund als Mittler und Partner der E-Commerce-Branche und fördert den Austausch zwischen Händlern und Dienstleistern. Um den digitalen und stationären Handel nachhaltig zu unterstützen und zukunftsfähig auszurichten, bündelt der Händlerbund zum einen professionelle E¬-Commerce¬-Dienstleistungen und tritt zum anderen als europaweite Interessenvertretung auf.

Kontakt:

Franziska Ulbricht
Pressesprecherin
Händlerbund e.V.
ArcusPark/Torgauer Str. 233
04347 Leipzig
E-Mail: presse@haendlerbund.de
Tel.: 0341/ 926 59 0


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