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Leipzig/ Berlin/ Brüssel, 29. September 2017

Wie im Rahmen der Studie zum Widerrufsrecht angekündigt, beteiligte sich der Händlerbund mit eigenen Vorschlägen an der geplanten Überarbeitung der Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) der Europäischen Union.

Im Zuge der sogenannten Refit-Konsultationen führt die EU-Kommission aktuell eine Befragung unter Verbänden, Behörden, Forschungsinstituten und Unternehmen in 24 Sprachen durch. Der Händlerbund wurde aufgefordert, zu seinen konkreten Verbesserungsvorschlägen nochmals Stellung zu nehmen und diese zu begründen. Mit unseren ins Detail gehenden Handlungsempfehlungen setzen wir uns für mehr Bezug zur Praxis im Online-Handel und für ein einheitliches Level-Playing Field ein. Vor allem auch im grenzüberschreitenden Handel innerhalb der EU ist das dringend erforderlich. Gleichzeitig sehen wir in unseren Empfehlungen mehr Rechtssicherheit für Online-Händler und Verbraucher“, sagt Annegret Mayer, Leiterin der Rechtsabteilung des Händlerbundes.

Der Händlerbund fordert konkrete Verbesserungen und belegt seine Vorschläge mit Studienergebnissen und Praxisbeispielen. Diese beziehen sich auf die Vereinheitlichung des EU-Rechts für mehr Rechtssicherheit und faire Regelungen im Widerrufsrecht und der Mithaftung von Online-Marktplätzen.

Für den fairen Wettbewerb im grenzüberschreitenden Handel sieht der Händlerbund die EU-einheitliche Zusammenarbeit mit nationalen Wettbewerbsbehörden als essentiell, um Verstöße effizienter zu beseitigen. Einheitliche Sanktionsmaßnahmen für ähnliche Vergehen sind hilfreich, sollten aber nicht in Form von Pauschalbeträgen erfolgen, die KMU und Großunternehmen ungleich belasten. Bei der Unterscheidung gewerblicher und privater Händler sind transparente Informationen auf Online-Marktplätzen und klare Bagatellgrenzen zur Unterscheidung der Verkäufe ausstehend. Der Händlerbund sieht Online-Marktplätze in der Pflicht, die technischen Möglichkeiten zu schaffen, um Informationspflichten gegenüber Verbrauchern rechtskonform erfüllen zu können. Im Bereich des Widerrufsrechts fordert der Händlerbund den Wertersatzanspruch für Online-Händler auch bei beschädigter oder fehlender Originalverpackung und eine Möglichkeit die Rückzahlung solange zu verweigern, bis die Waren zurückerhalten und überprüft wurden. Grundsätzlich empfiehlt der Händlerbund durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen gegen Rechtsunsicherheit auf Seiten der Verbraucher und Online-Händler vorzubeugen und digitale Kompetenzen auszubauen.

Der Händlerbund arbeitet eng mit dem europäischen Dachverband Ecommerce Europe in Brüssel zusammen, tritt dort als einzige deutsche Vertretung auf und ist im Aufsichtsrat sowie dem Führungsgremium vertreten. Gemeinsam repräsentieren der Händlerbund und Ecommerce Europe mehr als 70.000 Onlinepräsenzen.


Über den Händlerbund
Seit der Gründung in 2008 wuchs der Händlerbund in kurzer Zeit zum größten Onlinehandelsverband Europas und einem der führenden Anbieter von Rechtstexten im Internet heran. Mit mehreren zehntausend geschützten Onlinepräsenzen versteht sich der Händlerbund als Mittler und Partner der E-Commerce-Branche und fördert den Austausch zwischen Händlern und Dienstleistern. Um den digitalen und stationären Handel nachhaltig zu unterstützen und zukunftsfähig auszurichten, bündelt der Händlerbund zum einen professionelle E-Commerce-Dienstleistungen und tritt zum anderen als europaweite Interessenvertretung unter www.haendlerbund.de.

Kontakt

Händlerbund e.V.
Franziska Ulbricht
Pressesprecherin
ArcusPark/Torgauer Str. 233
04347 Leipzig
E-Mail: presse@haendlerbund.de
Tel.: 0341/ 926 59 0


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