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Verantwortung, Flexibilität, Fuck-ups – so sieht moderne Führung aus

Veranstaltungen | 15.11.2022

Durch die Notwendigkeit, auf die zahlreichen und wachsenden Krisen mit neuen, agileren Methoden zu reagieren, offenbaren sich Schwachstellen in der Führungskultur. Gleichsam gibt es neue Dynamiken und Bedürfnisse bei den Mitarbeitenden. Intensiv drehten sich deshalb die Expertenbeiträge auf den Leadership Expert Days, die erstmals und virtuell am 8. und 9. November stattfanden, um solch aktuelle Herausforderungen. 

Vor allem Remote Work hat das ein oder andere Führungsproblem erst aufgedeckt, erläuterte etwa Sebastian Bluhm von Epic Work im Rahmen seines Beitrags „Toxische Arbeitskulturen erkennen“: Wer vor allem durch Kontrolle anleitet, konnte das im Präsenzbüro vor Ort besser tun, als bei Mitarbeitenden im Homeoffice. Doch plötzlich sind Themen wie Vertrauen, ergebnisorientiertes Arbeiten und neue Arten der Zielvorgaben in den Fokus gerückt.  

Teamzusammenhalt und neue Bedürfnisse

Agilität, New Work und New Normal bergen viele Pluspunkte – beispielsweise eine hohe Flexibilität oder weniger Stressoren, wie etwa den Arbeitsweg. Doch können sie beispielsweise auch eine stärkere Überforderung durch eine hohe Eigenverantwortung oder die neue Komplexität hervorrufen, erläuterte Prof. Dr. Lisa Dühring von der Ostfalia Hochschule auf der Basis wissenschaftlicher Untersuchungen. 

Unter der räumlichen Distanz leiden auch Teamgeist, Kommunikation und Unternehmenskultur. Anis Hachem, Innovation-Manager bei Nespresso, betonte daher die Relevanz kleiner und eher zwangloser Team-Rituale, wie die gemeinsame Kaffeerunde. 

Höchstleistung braucht Regenerationsphasen

Mentale Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind eng verknüpft. Aus diesem Grund stand auch das Thema Arbeitszeit an dem zweitägigen Händlerbund-Event gleich mehrfach zur Debatte: So betonte Lorenz Illing von der TAM Akademie, dass eine maximale Performance auch immer mit Regenerationsphasen einhergehen müsse. Er berichtete, warum und wie in seiner Firma deshalb der Deepwork Tuesday eingeführt wurde: An diesem Dienstag könne jeder selbst entscheiden, wie der gänzlich meetingfreie Tag der Woche genutzt wird – sei es zum Entspannen, Wäschewaschen oder um in Ruhe Projekte abzuschließen bzw. sich einmal ohne Störungen in einen kreativen Prozess hineinzudenken. Ein ähnliches Konzept stellte auch Markus Wuebben von der CrossEngage GmbH mit den Recharge Days vor, bei denen jeder zweite Freitag frei ist. 

Solche innovativen Modelle sorgten bei den Anwesenden immer wieder für Diskussionen: Sollte man wirklich Angestellte dafür bezahlen, dass sie vormittags golfen gehen? Und (wie) lässt sich ein solches Benefit überhaupt in Handwerksbetriebe oder nicht kreativ-arbeitende Teams übertragen? Spannende Fragen, deren Antworten wohl erst wirklich die Praxis zeigen wird. 

Direkt aus dem Nähkästchen 

Wie man selbst mit Verantwortung umzugehen lernt, den eigenen Stil findet oder auch in komplexen bzw. stressigen Szenarien den Überblick behält, ist eine sehr persönliche Frage – und für die lohnt sich eine Innenschau, betonten unabhängig voneinander sowohl Isabell Kochan von Happy Squirrels als auch Alicia Lindner von der Börlind GmbH. Sowohl Reflexion als auch Feedback können dabei helfen. Lindner hatte außerdem den Tipp dabei, als Führungskraft authentisch zu bleiben – der ein oder andere typische Charakterzug sei gar kein Problem, solange man für die eigenen Angestellten einschätzbar bleibe. 

Wie es für sie schon einmal so überhaupt nicht funktioniert hatte, wussten Sven Frisch und Dennis Oderwald von der 2Bros Digital Group zu berichten. Ohne Umschweife erklärten sie, wie die Einführung einer mittleren Management-Ebene sie herbe Verluste kostete – und wie sie mit klaren Entscheidungen und einer ganz eigenen Vision und Kommunikation von Verantwortung das Ruder wieder herumgerissen haben. 

Allerlei nützliches Fachwissen gab es on top, sei es über rechtssichere Abmahnungen und Kündigungen, was sich mit OKR erreichen lässt, wie man sich das perfekte E-Commerce-Team zusammenbastelt oder aber, wie sich das eigene LinkedIn-Profil zielsicher nutzen lässt, um den Geschäftserfolg zu steigern.

Austausch auf Augenhöhe

„Insgesamt haben wir mehr als 100 Führungskräfte zu den Leadership Expert Days begrüßen dürfen. Wir freuen uns sehr über das gute Feedback der Teilnehmenden – es war ein Austausch auf Augenhöhe und dafür bedanken wir uns. Das nächste Leadership-Event kommt bestimmt!“, freut sich Lisa Clausnitzer, Product Lead Events beim Händlerbund.

Auch abseits solcher Veranstaltung tut ein Austausch mit Leuten, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, einfach gut: Eine Möglichkeit dafür bietet unsere LinkedIn-Gruppe Leadership Experts

Über Neuigkeiten, Trends und Praxiserfahrung rund um Mitarbeiter- und Unternehmensführung informieren wir monatlich mit unserem Leadership Experts Newsletter

 

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