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Leipzig, 23. Juni 2021

Bisher waren günstige Online-Bestellungen aus dem EU-Ausland von der Einfuhrumsatzsteuer befreit. Alles, was mit einem Warenwert von unter 22 Euro angegeben wurde, ging direkt zur Haustür des Kunden. Diese Regelung fällt ab 1. Juli 2021 weg - es wird teurer und komplizierter.

Keine steuerfreien Paketsendungen mehr

Jede Sendung aus USA, China, Schweiz oder anderen Drittländern wird dann nach den üblichen 19 oder sieben Prozent besteuert, eine Servicepauschale für die Zollanmeldung erhebt der Versender meistens zusätzlich. Die Kosten trägt der Käufer selbst und wird entweder bei Abholung der Ware auf dem Zollamt oder an der Haustür zur Kasse gebeten.

Beispiel: Eine Handyhülle mit Warenwert 10 Euro kostet somit 19 % Steuer (1,90 Euro) und eine Servicepauschale von meist 5 Euro. Insgesamt erhöht sich der tatsächliche Preis für den Käufer um etwa ein Drittel. Der Käufer zahlt letztlich 16,90 Euro für seine Bestellung.

Missbrauchspotenzial sorgt für strengere Regeln

Laut der Europäische Kommission geht es um 150 Millionen Pakete, die bisher jährlich günstig in die EU eingeführt werden. Was unter 22 Euro Warenwert lag, durfte steuerfrei in die EU geschickt werden. Durch besonders niedrig angesetzte Warenwerte war massenhafter Steuerbetrug und somit auch die Benachteiligung von europäischen Verkäufern die Regel. Da die neue Einfuhrumsatzsteuer nur für Sender außerhalb der EU gilt, soll es dank der Reform nun fairer im Online-Handel zugehen.

Tipp: Verbraucher sollten größere Anschaffungen noch rechtzeitig tätigen und sich vor der Bestellung genau informieren, bei wem sie bestellen. Wer sich für Verkäufer innerhalb der EU entscheidet, kommt günstiger und ohne den Umweg über den Zoll an seine Ware.

Über den Händlerbund
Der Händlerbund mit Sitz in Leipzig wurde 2008 gegründet. Aufgrund der rasanten Entwicklung der Branche hat sich der Händlerbund zu einem 360° E-Commerce-Netzwerk entwickelt und betreut aktuell über 80.000 Onlinepräsenzen. Gemeinsam mit den Mitgliedern und Service-Partnern treibt der Händlerbund die Professionalisierung von E-Commerce-Unternehmen voran. Weitere Informationen unter www.haendlerbund.de.

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Franziska Ulbricht
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