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Widerrufsrecht
beim Online-Kauf

Rechtstexte zum Widerrufsrecht

Das Widerrufsrecht für Fernabsatzverträge wurde inzwischen weitreichend vereinheitlicht. Unter anderem sieht das deutsche Gesetz zur Umsetzung der europäischen Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) umfangreiche Pflichten für Online-Händler und ein Muster-Widerrufsformular für Verträge mit Verbrauchern vor. Wir zeigen Ihnen, was Sie als Online-Händler über das geänderte Widerrufsrecht beim Online-Kauf wissen sollten und helfen Ihnen die Widerrufsbelehrung rechtssicher zu gestalten, so dass keine Fehler entstehen, die zu Missverständnissen mit dem Kunden oder im schlimmsten Fall zu einer Abmahnung führen können. Um dies zu vermeiden, sollten Sie jederzeit aktuelle Rechtstexte auf Ihren Webseiten und Online-Präsenzen nutzen. Bereits ab 8,90 € pro Monat* erhalten Sie bei uns abmahnsichere Rechtstexte, wie z.B. Wiederrufsbelehrung, AGB, Impressum und Datenschutzerklärung.

Hinweise zum Widerrufsrecht: Verbraucher muss Widerruf explizit erklären


Aufgrund der Gesetzesänderung ist es nicht möglich, durch die alleinige Rückgabe der Ware das Widerrufsrecht auszuüben. Der Widerruf kann durch den Verbraucher beispielsweise auch telefonisch oder per E-Mail erfolgen, wobei das Wort "Widerruf" nicht zwingend verwendet werden muss. Allerdings muss eindeutig daraus hervorgehen, dass der Kunde den Vertrag widerrufen will. Für Online-Händler stellt das zukünftig einen Mehraufwand dar, da der Widerruf entgegengenommen, bearbeitet und ggf. bestätigt werden muss.

Widerrufsfrist auf 14 Tage vereinheitlicht


Die gesetzlich vorgeschriebene Widerrufsfrist innerhalb der EU beträgt seit dem Inkrafttreten der VRRL einheitlich 14 Tage. Es steht den Händlern frei, trotzdem ein längeres Widerrufsrecht einzuräumen.

Einheitliche Muster-Widerrufsbelehrung


Der Online-Händler ist verpflichtet, das einheitliche europäische Muster für die Widerrufsbelehrung den Verbrauchern zur Verfügung zu stellen. Eine gesetzeskonforme Widerrufsbelehrung wird Ihnen als Mitglied des Händlerbunds zur Verfügung gestellt.

Unsere Mitgliedschaftspakete

Die Mitgliedschaftspakete vom Händlerbund sind auf die jeweiligen Bedürfnisse von Online-Händlern und Website-Betreibern zugeschnitten. Vom kleinen Händler bis hin zu etablierten Größen – Wir bieten wir das passende Mitgliedschaftspaket für Sie – zu fairen Preisen. Der Händlerbund betreut derzeit über 80.000 Online-Präsenzen und unterstützt Händler aus ganz Europa bei der Professionalisierung. Überzeugen Sie sich von unseren Leistungen und werden Sie Mitglied!

Basic
1 Monat gratis
8,90 €* mtl.
  • Abmahnsichere Rechtstexte für eine Internetpräsenz inkl. Updates und Haftung
  • Hinweise zur Vorgehensweise bei Abmahnung
  • Bewertungsportal Shopauskunft für eine unbegrenzte Anzahl an Bewertungen
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Premium
1 Monat gratis
24,90 €* mtl.
  • Abmahnsichere Rechtstexte für 5 Internetpräsenzen inkl. Updates und Haftung
  • Hinweise zur Vorgehensweise bei Abmahnung
  • Rechtsberatung via E-Mail
  • Bewertungsportal Shopauskunft für eine unbegrenzte Anzahl an Bewertungen
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Unlimited
2 Monate gratis
49,90 €* mtl.
  • Abmahnsichere Rechtstexte für alle Internetpräsenzen inkl. Updates und Haftung
  • Rechtstexte in 8 Sprachen
  • Kompetente Rechtsberatung via Telefon & E-Mail
  • Bewertungsportal Shopauskunft für eine unbegrenzte Anzahl an Bewertungen
  • Shop-Tiefenprüfung & Käufersiegel-Zertifizierung
  • Vertretung im Abmahnfall – auch rückwirkend & bei Selbstverschulden**
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Professional
2 Monate gratis
99,90 €* mtl.
  • Abmahnsichere Rechtstexte für alle Internetpräsenzen inkl. Updates und Haftung
  • Rechtstexte in 8 Sprachen
  • Kompetente Rechtsberatung via Telefon & E-Mail
  • Bewertungsportal Shopauskunft für eine unbegrenzte Anzahl an Bewertungen
  • Shop-Tiefenprüfung & Käufersiegel-Zertifizierung
  • Vertretung im Abmahnfall - auch rückwirkend & bei Selbstverschulden **
  • Sofortschutz durch erweiterte Garantie für einen Shop (volle Kostenübernahme und Vertretung bei wettbewerbsrechtlicher Abmahnung)***
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* Alle Preise netto zuzüglich gesetzliche Mehrwertsteuer, zahlbar als Jahresbetrag.
** Hilfe bei Abmahnungen ist eine freiwillige solidarische Unterstützungsleistung für Mitglieder des Händlerbund e.V. Die Bedingungen der Abmahnhilfe ergeben sich aus der Rechtsschutzordnung des Händlerbund e.V.
*** Die Bedingungen der "erweiterten Garantie" finden Sie unter Teil 3 der AGB der Händlerbund Management AG. Ausgenommen von der erweiterten Garantie sind wettbewerbsrechtliche Abmahnungen aufgrund gesundheits- oder krankheitsbezogener Werbung, Herkunftstäuschung und aus dem Kartellrecht; Abmahnungen die die Nachahmung von Waren oder Dienstleistungen eines Mitbewerbers betreffen, Abmahnungen wegen fehlender gesetzlich geforderter Registrierungen; Abmahnungen, verursacht durch plattformbasierte Fehler sowie Abmahnungen die auf einem Verstoßes gegen bereits abgegebene Unterlassungserklärungen basieren.

Weitere Leistungen des Händlerbunds

Hilfe bei Abmahnung

Abmahnung wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrung erhalten? Wir helfen sofort! Nutzen Sie unseren Abmahnungsupload und senden Sie uns alle vorhanden Unterlagen zu. Wir vertreten Sie auch rückwirkend bei Abmahnung – und das ohne zusätzliche Kosten.

Rechtsberatung

Je nach gebuchtem Paket erhalten Sie eine Rechtsberatung per E-Mail oder per Telefon. Dabei steht Ihnen während der gesamten Mitgliedschaft ein persönlicher Ansprechpartner zur Seite.

Shop-Tiefenprüfung

Ihr Online-Shop wird bis zur Bestellübersicht von auf IT-Recht spezialisierte Juristen / Rechtsanwälten überprüft. Die Prüfkriterien umfassen alle Gesetzesgrundlagen, die für den Online-Handel wichtig sind. Vor, während und nach der Prüfung steht Ihnen selbstverständlich ein persönlicher Ansprechpartner für Ihre Fragen zur Seite.

Vorteile der Händlerbund-Mitgliedschaft:



  • Aktuell gültige Widerrufsbelehrung
  • Einheitliches europäisches Muster-Widerrufsformular
  • Update-Service und Haftungsübernahme
  • Weitere Rechtstexte wie Impressum, AGB, Datenschutzerklärung
  • Rechtsberatung per Telefon und E-Mail
  • Hilfe bei Abmahnung
Widerrufsrecht beim Verkauf von Waren

Infografik auf der eigenen Website einbinden

Gerne können Sie unsere Infografik auf Ihrer Website oder in Ihrem Blog einbinden. Dazu ist es nur nötig, den hier stehenden HTML-Code zu kopieren und einzufügen. Die Nutzung der Grafik ist für Sie als Händler oder Blogger bei Nennung der Quelle selbstverständlich kostenlos.

Wissenswertes zum
Widerrufsrecht

Was ist das Widerrufsrecht beim Online-Kauf?


Das Widerrufsrecht beim Online-Kauf räumt dem Verbraucher ein Gestaltungsrecht ein, nach dessen Ausübung (durch "Widerruf") er, aber auch der Unternehmer, nicht mehr an seine auf den Abschluss eines Verbrauchervertrags gerichteten Willenserklärung gebunden ist. Der Verkäufer muss den Verbraucher vor dem Kauf ordnungsgemäß im Online-Shop über sein Widerrufsrecht belehren.

Wo wird das Widerrufsrecht geregelt?


Wann ein Widerrufsrecht gilt und wann nicht, findet sich in § 312 g BGB neuer Fassung (n. F.). Weitere wichtige Vorschriften für das Widerrufsrecht sind in den §§ 355, 356, 357 BGB enthalten.

Muss ich die Widerrufsbelehrung nach der Bestellung noch einmal übersenden?


Ja. Die vollständige Widerrufsbelehrung (inklusive Muster-Widerrufsformular) muss dem Verbraucher auch nach Vertragsschluss, spätestens jedoch bei der Lieferung der Ware auf einem dauerhaften Datenträger erneut zur Verfügung gestellt werden (z.B. als E-Mail, Computerfax, DVD, USB-Stick oder in Papierform). Ein Hinweis auf die Webseite des Unternehmers reicht nicht aus.

Ist es zulässig, die gesetzliche 14-tägige Widerrufsfrist zu erhöhen?


Ja. Eine Absenkung der Widerrufsfrist - z.B. auf 7 Tage - ist jedoch nicht statthaft.

Wann beginnt die Widerrufsfrist und wann endet sie?


Die Widerrufsfrist beginnt bei Dienstleistungen und beim Kauf digitaler Inhalte mit dem Vertragsschluss.

Beim Verkauf von Waren beginnt die Widerrufsfrist:

  • sobald der Verbraucher die Ware erhalten hat.
  • wenn der Verbraucher mehrere Waren bestellt hat und die Waren getrennt geliefert werden, sobald der Verbraucher die letzte Ware erhalten hat.
  • wenn die Ware in mehreren Teilsendungen (z.B. einzelne Lexikonbände) geliefert wird, sobald der Verbraucher die letzte Teilsendung erhalten hat.
  • wenn der Vertrag auf die regelmäßige Lieferung von Waren über einen festgelegten Zeitraum (z.B. Zeitschriftenabonnement) gerichtet ist, sobald der Verbraucher die erste Ware erhalten hat.

Das Widerrufsrecht endet grundsätzlich 14 Tage nach dem Beginn der Widerrufsfrist.

Beispiel: Der Verbraucher erhält am Dienstag, den 15. März 2017 seinen bestellten Artikel. Die Widerrufsfrist beginnt am Donnerstag, den 16. März 2017. Die Widerrufsfrist endet mit Ablauf des 29. März 2017.

Das Widerrufsrecht gilt auch nicht unendlich. Bei fehlerhafter oder fehlender Widerrufsbelehrung verlängert sich die Widerrufsfrist auf maximal 12 Monate nach Ablauf der eigentlichen Widerrufsfrist.

Hat ein Unternehmer ein Widerrufsrecht?


Nein. Ein Widerrufsrecht besteht nur bei Verträgen zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher.

Was gilt, wenn Streit darüber besteht, ob der Besteller als Unternehmer oder Verbraucher gekauft hat?


Grundsätzlich ist der Händler beweispflichtig für die Tatsache, dass der Vertragspartner ein Unternehmen ist, und deshalb kein gesetzliches Widerrufsrecht besteht.

Wenn Rechnungs- und Lieferanschrift die des Unternehmens sind, ist das ein Indiz dafür, dass der Vertragspartner das Unternehmen ist. Ebenso, wenn die Rechnung vom Unternehmen gezahlt wird oder es sich um typische gewerblich genutzte Gegenstände (z.B. Etikettierungsmaschine) handelt.

Wie können Kunden bei einem Online-Händler den Widerruf erklären?


Der Widerruf eines Verbrauchers erfolgt durch Erklärung gegenüber dem Unternehmer, aus der der Widerruf des Vertrags eindeutig hervorgeht.

Der Widerruf des Verbrauchers ist also möglich durch:

  • Brief, Fax, E-Mail
  • Zusendung des ausgefüllten Muster-Widerrufsformulars (z. B. per Brief, Fax, E-Mail) an den Unternehmer
  • Ausfüllen und Übersenden eines elektronischen Widerrufsformulars (soweit auf der Webseite angeboten)
  • Telefon-Anruf
  • entsprechende andere eindeutige Erklärung, aus der der Entschluss zum Widerruf des Vertrags eindeutig hervorgeht.

Darf der Verbraucher Waren kommentarlos zurücksenden?


Nein. Der Widerruf des Verbrauchers muss durch eine Erklärung gegenüber dem Unternehmer erfolgen, aus der der Widerruf des Vertrags eindeutig hervorgehen muss. Eine kommentarlose Rücksendung ist für den Unternehmer gerade nicht eindeutig zuordenbar.

Ist die Verweigerung der Annahme bereits eine Erklärung des Widerrufs?


Nein. Auch die Verweigerung der Annahme ist nicht hinreichend eindeutig als Widerrufserklärung zu erkennen.

Kann man einen Widerruf ohne Begründung ausüben?


Ja. Eine Begründung ist für einen Widerruf nicht notwendig.

Der Kunde hat den Widerruf (z.B. per E-Mail) erklärt. Wie lange hat er für die Rücksendung Zeit?


Sofern keine Abholung durch den Unternehmer in der Widerrufsbelehrung formuliert ist, ist der Verbraucher verpflichtet, die Waren ohne unnötige Verzögerung und in jedem Fall spätestens binnen 14 Tagen ab Widerruf zurückzusenden.

Ist ein Widerruf ausgeschlossen, wenn der Kunde die Ware ohne Original-Verpackung zurückgesendet hat?


Nein. Die Rücksendung der Ware mit Originalverpackung ist keine Voraussetzung für eine wirksame Ausübung des Widerrufsrechtes.

Sind bei einem vollständigen Widerruf die Hinsendekosten zu erstatten?


Ja. Die Rückzahlungspflicht umfasst auch die Standard-Hinsendekosten. Ausgeschlossen ist lediglich die Rückzahlung von Mehrkosten, die auf Wunsch des Verbrauchers entstanden sind, z.B. Kosten für eine Express-Lieferung.

Sind auch bei einem Teilwiderruf die Hinsendekosten zu erstatten?


Es kommt darauf an. Pauschale Versandkosten sind nicht zu erstatten. Sendet der Käufer nur einen Teil der Ware zurück, behält also einzelne Teile, sind die Hinsendekosten für die Ware, die beim Käufer verbleibt, nicht zu erstatten.

Bei Versandkosten, die sich aus Gewicht und Menge der Ware ermitteln, hat der Käufer die Hinsendekosten zu tragen, die beim Einzelversand bzw. nur Versand der nicht zurückgesendeten Ware angefallen wären.

Wer trägt die Kosten der Rücksendung?


Die Bedingungen hinsichtlich der Tragung der Rücksendekosten wurden zugunsten des Unternehmers geändert. Die früher geltende "40,00 €-Klausel" ist ersatzlos entfallen und der Verbraucher trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung. Es ist für Online-Händler allerdings notwendig, über die Kostentragungspflicht im Rahmen der Widerrufsbelehrung zu unterrichten. Eine vertragliche Vereinbarung in den AGB (wie bisher) ist dazu nicht mehr erforderlich. Neu ist auch, dass der Verbraucher künftig auch für nicht paketversandfähige Waren die Rücksendekosten tragen muss. Sie können sich als Händler selbstverständlich auch dafür entscheiden, die Rücksendekosten selbst zu tragen und nicht den potenziellen Kunden aufzuerlegen.

Kann hinsichtlich der Tragung der Rücksendekosten zwischen inländischen und ausländischen Verbrauchern unterschieden werden?


Nein. Eine Differenzierung hinsichtlich der Kostentragung bei einer Rücksendung sieht das gesetzliche Muster zur Widerrufsbelehrung samt den Gestaltungsvorschlägen nicht vor.

Müssen Händler unfreie Rücksendungen annehmen?


Ja. Online-Händler sind verpflichtet, unfreie Rücksendungen anzunehmen. Etwaige durch die Nichtannahme der unfreien Rücksendung entstandene Kosten (z.B.: Lagerungskosten bei der DHL) sind vom Verkäufer zu tragen.

Müssen bei nicht paketversandfähigen Waren wirklich die Kosten der Rücksendung angegeben werden?


Ja. Handelt es sich um nicht paketversandfähige Waren, muss der Verbraucher über die Höhe der Kosten informiert werden. Wenn die Kosten vernünftigerweise nicht im Voraus berechnet werden können, ist deren geschätzte Höhe anzugeben.

Wer trägt das Risiko eines Transportverlustes auf der Rücksendung?


Bei einer Rücksendung nach Ausübung des Widerrufsrechtes durch den Verbraucher trägt der Unternehmer das Risiko, dass die Sendung verloren geht oder beschädigt wird. Weitere Hinweise hat der Händlerbund in einem FAQ zum Umgang mit Transportschäden und -verlusten im Online-Handel zusammengestellt.

Die Ware kommt verschmutzt oder beschädigt zurück. Was können Händler tun?


Kommt die Ware beschmutzt oder sogar beschädigt wieder beim Händler an, kommt unter bestimmten Voraussetzungen ein Wertersatz in Frage. Ausführliche Informationen zur Geltendmachung eines Wertersatzes finden Sie in unserem Hinweisblatt zum Wertersatz nach einem Widerruf.

Wie lange haben Händler mit der Rückzahlung des Kaufpreises Zeit?


Die Kaufpreiserstattung hat durch den Verkäufer unverzüglich, spätestens binnen 14 Tagen ab Widerruf zu erfolgen. Der Unternehmer darf die Rückzahlung aber so lange verweigern, bis er die Waren zurückerhalten hat oder der Verbraucher den Nachweis erbracht hat, dass er die Waren abgesandt hat (z.B. durch Einlieferungsbeleg).

Der Unternehmer nimmt die Rückzahlung unter Verwendung desselben Zahlungsmittels vor, das vom Verbraucher bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt wurde, z.B. ist ein per Banküberweisung bezahlter Kaufpreis auch per Überweisung zurückzuerstatten.

Welche Rechte hat der Kunde bei Lieferung einer defekten Ware?


Hat der Kunde eine defekte Ware erhalten, kann er sich auf sein Gewährleistungsrecht berufen. Weitere Informationen im Hinweisblatt Gewährleistung (Allgemein).

Soweit ein Widerrufsrecht beim Online-Kauf besteht und die Widerrufsfrist noch nicht abgelaufen ist, kann der Verbraucher sich alternativ auf das gesetzliche Widerrufsrecht berufen. Entscheidet sich der Verbraucher dafür, sein gesetzliches Widerrufsrecht auszuüben, gelten für ihn die damit in Zusammenhang stehenden Rechte und Pflichten. So können je nach Vereinbarung die Kosten für die Rücksendung vom Kunden zutragen sein.

Wer die Wahl hat, hat die Qual.

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