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Jugend­schutz­beauftragter und
Jugend­schutz laut JMStV

Als Online-Händler oder Betreiber von Websites, Blogs, Foren oder einer Online-Plattform müssen Sie viele rechtliche Vorgaben berücksichtigen. Auch aus dem Jugendschutz und durch den JMStV (Jugendmedienschutz-Staatsvertrag) ergeben sich Verpflichtungen für Sie als Anbieter von Online-Inhalten.

Als Händlerbund-Mitglied bieten wir Ihnen Rechtssicherheit rund um den Jugendschutz. Unser Jugendschutzpaket für 8,90 Euro pro Monat* können Sie bequem zum Mitgliedschaftspaket hinzubuchen.

  • Jugendschutzbeauftragter für Online- und Plattform-Shops
  • Beratung durch unsere spezialisierten Juristen
  • Kompetenter Ansprechpartner für Ihre Nutzer und Kunden
  • "Jugendschutz-Logo" als Sicherheits- und Qualitätsmerkmal

Was kann jugendgefährdend sein?

Allgemein bekannt ist, dass pornographische Inhalte oder Produkte, sowie Filme und Spiele mit entsprechender Altersfreigabe dem Jugendschutz unterliegen. Dass aber auch schon die Bilder auf DVDs und Videospielen, Alkohol, E-Zigaretten, Tabakwaren und Zubehör als jugendgefährdend eingestuft werden, können ist nicht jedem klar. Händler, die solche Produkte handeln, sollten sich deshalb informieren.

Unser Erweiterungspaket “Jugendschutz”

Ein Jugendschutz-Paket kann nur in Verbindung mit einem Händlerbund-Mitgliedschaftspaket gebucht werden. Sind Sie bereits Mitglied, dann finden Sie das Paket zur Buchung im HB Marketplace.

Im Marketplace buchen

Anforderungen an Website- oder Online-Shop Betreiber nach JMStV

Nicht jeder Anbieter ist betroffen, aber mehr als gedacht. Wenn Sie als Websitebetreiber

  • entwicklungsbeeinträchtigende oder
  • jugendgefährdende Inhalte

im Internet bereithalten, verlangt der Gesetzgeber von Ihnen besondere Vorkehrungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Auch ein Jugendschutzbeauftragter muss bestellt werden.

Bei der Bewertung, ob Inhalte entwicklungsbeeinträchtigend oder jugendgefährdend sind, gilt nicht nur die Altersfreigabe nach dem Jugendschutzgesetz. Auch Zugangsmöglichkeiten und deren tatsächliche, technische Umsetzung sind zu berücksichtigen. Wie die eigenen Inhalte hier zu bewerten sind, ist im Einzelfall zu prüfen. Bleibt noch zu bedenken, dass sich die Bewertungsgrundlagen im Laufe der Zeit ändern können.

Seitens des Betreibers der Webauftritte sind deshalb sowohl technische als auch organisatorische Vorkehrungen zu treffen. Werden diese nicht erfüllt, drohen Geldbußen oder Abmahnungen durch Mitbewerber.



Wenn ein Jugendschutzbeauftragter für Ihre Website benötigt wird

Geregelt wird im §7 JMStV, dass unter bestimmten Voraussetzungen ein Jugendschutzbeauftragter zu benennen ist. Dieser muss qualifiziert und für die Nutzer direkt erreichbar sein. Viel Aufwand, um Geldbußen und wettbewerbsrechtliche Abmahnungen zu vermeiden. Der Händlerbund bietet hier eine einfache Lösung für Ihre Rechtssicherheit.

Ihr Vorteil: Ein qualifizierter Jugendschutzbeauftragter für Sie und Ihre Nutzer

Unser Jugendschutzbeauftragte ist

  • Ansprechpartner für die Nutzer ihres Online-Angebots und
  • kompetenter Berater für Sie als Anbieter.

Als Ansprechpartner für die Nutzer nimmt er Hinweise auf rechtswidrige Inhalte entgegennehmen und berät Erziehungsberechtigte im Hinblick auf bestehende technische Sicherungsmöglichkeiten.

Als Berater für Ihre Website oder Ihre Plattform stellt er bereits im Vorfeld sicher, dass das Angebot jugendschutzrechtlich zulässig ist und beantwortet Ihre Fragen dazu.



Rechtssicherheit und Jugendschutz im Internet lassen sich erreichen

Selten ist ein fachkundiger Jugendschutzbeauftragter Teil des eigenen Unternehmens. Deshalb bietet der Händlerbund hier umfassende Leistungen für Ihre Rechtssicherheit und Beratung.

Jugendschutzbeauftragter

Mit der Stellung eines kompetenten Jugendschutzbeauftragten

Beratung

Beratung zum Jugendschutz durch Juristen des Händlerbundes

Ansprechpartner

Kompetenten Ansprechpartner für Ihre Nutzer und Kunden im Internet

Vertrauen

Förderung des Vertrauens der Kunden durch wirksamen Jugendschutz

Jugendschutz-Zertifikat

Nutzung des "Jugendschutz-Zertifikats" als Sicherheitsmerkmal

Rechtlich abgesichert durch den Händlerbund

Sie haben rechtliche Fragen? Wir lassen Sie im Dschungel aus Gesetzen und Paragraphen nicht allein. Als Händlerbund-Mitglied profitieren Sie neben abmahnsicheren Rechtstexten von unserer umfangreichen Rechtsberatung. Unsere spezialisierten Rechtsanwälte und Juristen beraten Sie zu allen Bereichen des Internetrechts und E-Commerce-Themen. Lassen Sie sich bequem via E-Mail oder am Telefon von unseren Rechtsanwälten beraten.

Ab dem Mitgliedschaftspaket Unlimited erhalten Sie eine umfangreiche Shop-Tiefenprüfung. Nach erfolgreicher Überprüfung – die eine vollständige Beseitigung aller Fehler sowie die Umsetzung aller rechtlichen Hinweise voraussetzt – verfügen Sie über einen rechtssicheren und abmahnsicheren Plattform- bzw. Online-Shop. Werden Sie jetzt Mitglied und profitieren Sie von zahlreichen Leistungen!


Basic
8,90 €* mtl.
  • Abmahnsichere Rechtstexte für eine Internetpräsenz inkl. Updates und Haftung
  • Cookie-Consent-Tool mit 15.000 Seitenaufrufen - Freikontingent
  • Hinweise zur Vorgehensweise bei Abmahnung
  • Bewertungsportal Shopauskunft für eine unbegrenzte Anzahl an Bewertungen
mehr Details
Premium
1 Monat Rabatt
24,90 €* mtl.
  • Abmahnsichere Rechtstexte für 5 Internetpräsenzen inkl. Updates und Haftung
  • Cookie-Consent-Tool mit 25.000 Seitenaufrufen - Freikontingent
  • Hinweise zur Vorgehensweise bei Abmahnung
  • Rechtsberatung via E-Mail
  • Bewertungsportal Shopauskunft für eine unbegrenzte Anzahl an Bewertungen
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Unlimited
2 Monate Rabatt
49,90 €* mtl.
  • Abmahnsichere Rechtstexte für alle Internetpräsenzen inkl. Updates und Haftung
  • Rechtstexte in 8 Sprachen
  • Cookie-Consent-Tool mit 35.000 Seitenaufrufen - Freikontingent
  • Rechtsberatung via Telefon & E-Mail
  • Bewertungsportal Shopauskunft für eine unbegrenzte Anzahl an Bewertungen
  • Shop-Tiefenprüfung & Käufersiegel-Zertifizierung
  • Vertretung im Abmahnfall – auch rückwirkend & bei Selbstverschulden**
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  • Rechtsberatung via Telefon & E-Mail
  • Bewertungsportal Shopauskunft für eine unbegrenzte Anzahl an Bewertungen
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  • Vertretung im Abmahnfall - auch rückwirkend & bei Selbstverschulden **
  • Sofortschutz durch erweiterte Garantie für einen Shop (volle Kostenübernahme und Vertretung bei wettbewerbsrechtlicher Abmahnung)***
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* Alle Preise netto zuzüglich gesetzliche Mehrwertsteuer, zahlbar als Jahresbetrag.
** Hilfe bei Abmahnungen ist eine freiwillige solidarische Unterstützungsleistung für Mitglieder des Händlerbund e.V. Die Bedingungen der Abmahnhilfe ergeben sich aus der Rechtsschutzordnung des Händlerbund e.V.
*** Die Bedingungen der "erweiterten Garantie" finden Sie unter Teil 3 der AGB der Händlerbund Management AG. Ausgenommen von der erweiterten Garantie sind wettbewerbsrechtliche Abmahnungen aufgrund gesundheits- oder krankheitsbezogener Werbung, Herkunftstäuschung und aus dem Kartellrecht; Abmahnungen die die Nachahmung von Waren oder Dienstleistungen eines Mitbewerbers betreffen, Abmahnungen wegen fehlender gesetzlich geforderter Registrierungen; Abmahnungen, verursacht durch plattformbasierte Fehler sowie Abmahnungen die auf einem Verstoßes gegen bereits abgegebene Unterlassungserklärungen basieren.

Wissenswertes zum
Thema Jugendschutz

Warum ist der Jugendschutz und die Stellung eines Jugendschutzbeauftragten wichtig?

Seit dem 01.10 2016 gilt ein neuer Jugendschutz-Staatsvertrag (JMStV). Damit kommen auf Onlinehändler und Anbieter von Plattformen im Internet Änderungen zu. Das JMStV umfasst unter anderem Regelungen zu unzulässigen Angeboten (§ 4 JMStV), Regelungen zu entwicklungsbeeinträchtigungen Angeboten (§ 5 JMStV) oder auch die Stellung eines Jugendschutzbeauftragten (§ 7 JMStV).

Als Kontrollinstanz dienen die zuständigen Landesmedienanstalten durch entsprechende Kommissionen. Diese werden von verschiedenen Initiativen, Unternehmen oder Einrichtungen unterstützt, welche Hinweise zu Verstößen beisteuern.

Wann besteht eine Pflicht zur Stellung eines Jugendschutzbeauftragten?

Als Website- oder Onlineshop-Betreiber, der entwicklungsbeeinträchtigende oder jugendgefährdende Inhalte bereithält, muss ein Jugendschutzbeauftragter bestellt werden. Auf der Webseite müssen Sie gewährleisten, dass die Kontaktdaten des Jugendschutzbeauftragten leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sind. Insbesondere müssen Name und elektronische Kontaktmöglichkeiten angegeben werden.

Eine Befreiung von dieser Pflicht ist nur in Ausnahmefällen und bei Vorliegen bestimmter Bedingungen (Unternehmensgröße, Zugriffszahl auf das Onlineangebot etc.) möglich. Allerdings ist der Unternehmer in diesem Fall verpflichtet sich statt dessen einer Selbstkontrolleinrichtung anzuschließen.

Was muss der Online-Händler bei der Benennung eines Jugendschutzbeauftragten beachten?

Die Stellung eines Jugendschutzbeauftragten ist eine Herausforderung. Verschiedene Vorgaben sind zu beachten. Die Kontaktdaten müssen leicht erkennbar und er selbst gut erreichbar sein. Es sollte sich um eine juristisch, technisch und pädagogisch geschulte Person handeln. Auch muss er die Aufgaben des Jugendschutzbeauftragten wirklich wahrnehmen und darf daher nicht der Unternehmer selbst oder ein Betriebsleiter sein.

Werden diese Anforderungen nicht erfüllt oder erst gar keine Person für diese Funktion benannt, dann drohen Abmahnung und ein Ordnungsgeld von bis zu EUR 500.000,- (§ 24 Abs. 3 JMStV).

Welche Anforderungen gibt es an den Jugendschutzbeauftragten selbst?

Ein Jugendschutzbeauftragter gemäß § 7 IV JMStV muss die erforderliche Fachkunde besitzen. Diese umfasst

  • juristische Fachkenntnisse im Jugendmedienschutzrecht,
  • technische Grundkenntnisse hinsichtlich grundlegender Funktionen des Internets und
  • entwicklungspsychologische und pädagogische Grundkenntnisse.

Er übernimmt sowohl die Rolle des Ansprechpartners nach außen und gibt hier allgemeine Empfehlungen oder nimmt Hinweise entgegen. Er berät ebenso das Unternehmen selbst, um präventiv die jugendfreundliche Ausgestaltung der Angebote zu unterstützen.

Ein Unternehmer oder ein Betriebsleiter können nicht als Jugendschutzbeauftragter benannt werden. Hier besteht ein Konflikt der Interessen. Ebenso ist die pure Benennung einer Person, welche die Aufgaben nicht wirklich wahrnimmt oder dafür nicht geeignet ist, nicht zulässig.

Drohen bei Nichtbeachtung Abmahnung und Ordnungsgeld?

Wird gar kein Jugendschutzbeauftragter benannt, dann ist dies nach § 24 Abs. 1 Nr. 8 JMStV eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße von bis zu EUR 500.000,- (§ 24 Abs. 3 JMStV) belegt werden. Auch wenn jemand benannt wurde, dem die notwendige Fachkunde fehlt oder der seine Aufgabe nicht wirklich wahrnimmt kann der Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit erfüllt sein.

Wer die Wahl hat, hat die Qual.

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