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Krisen, Retouren, Nachhaltigkeit: Logistik-Studie 2022

Services | 07.11.2022

Die Logistik-Studie des Händlerbunds gibt zum fünften Mal einen Überblick über wichtige Zahlen und Trends der E-Commerce-Branche. Das Jahr 2022 ist geprägt von Krisen. Die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und die zunehmende Rohstoffknappheit machen den Online-Händlern spürbar zu schaffen. Das größte Problem bleibt die Pandemie: 74 Prozent der für die Studie befragten Händler geben an, von der Coronakrise betroffen zu sein. Vor allem Beschaffungsprobleme (75 Prozent) und Versandschwierigkeiten (53 Prozent) machen den Händlern zu schaffen.

Rohstoffknappheit (70 Prozent) und der Krieg in der Ukraine (60 Prozent) erweisen sich im Jahr 2022 darüber hinaus als wachsende Probleme. Zwar geben nur wenige Befragte an, dass ihr Absatz dadurch komplett einbricht, jeweils fast zwei Drittel sind dennoch negativ betroffen. Der Online-Handel zeigt sich aber widerstandsfähig, die Ergebnisse der Logistik-Studie fallen teilweise durchaus positiv aus. Ein Minusgeschäft durch Retouren geben beispielsweise 46 Prozent der Händler an. Das ist immer noch viel, im Vergleich zu 2020 (58 Prozent) ist die Zahl aber deutlich gesunken. Ähnlich sieht es bei beschädigten Retouren aus (2022: 56 Prozent, 2020: 67 Prozent).

Trotz Krise: Nachhaltigkeit wird immer wichtiger

Das Thema Nachhaltigkeit nimmt im deutschen Online-Handel einen immer größeren Stellenwert ein. Bei Verpackungen sind niedrige Kosten (54 Prozent) und hohe Sicherheit (50 Prozent) nach wie vor die wichtigsten Kriterien, nachhaltiges Material und Wiederverwendbarkeit geben mittlerweile aber jeweils 43 Prozent als wichtig an. Das Thema Nachhaltigkeit ganz generell erachten sogar 78 Prozent der befragten Händler als wichtig oder sehr wichtig. Und: Sie sagen dies nicht nur, sie handeln auch: 64 Prozent geben an, ihre Verpackungen nachhaltiger und umweltfreundlicher gestaltet zu haben. 2018 gaben dies nur 38 Prozent an.

Branchenprimus DHL

Bei der Wahl der Versanddienstleister hält der Trend der vergangenen Jahre an: DHL ist bei den meisten Händlern der Dienstleister der Wahl. 88 Prozent der Händler nutzen DHL, mit weitem Abstand folgt die Deutsche Post (48 Prozent) auf dem zweiten Platz. DPD (30 Prozent), GLS (20 Prozent) und Hermes (10 Prozent) folgen dahinter. Aber: Die meisten Händler nutzen nach wie vor mehrere Dienstleister, nur ein Drittel (34 Prozent) verlässt sich auf einen einzigen Anbieter.

Für die Studie befragte der Händlerbund zwischen Juli und August 2022 269 Händler.
Die komplette Logistik-Studie 2022 kann an dieser Stelle kostenlos heruntergeladen werden.

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