Switch language: Englisch
Kontakt
x

täglich 6-22 Uhr erreichbar Tel.: +49 341 926590

Fax: 0341 / 926 59 100

Vereinbaren Sie einen Rückruftermin!

E-Mail: info@haendlerbund.de

Mitglieder-Login
Tel:+49 341 926590

täglich 6-22 Uhr erreichbar

Das E-Commerce Netzwerk
mit über 80.000 betreuten Onlinepräsenzen

Reform der
Verbraucherrechte­richtlinie

Mit der neuen Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) werden vollständig neue Informationspflichten im Falle des Handels mit digitalen Inhalten eingeführt. Das sind Inhalte, die in digitaler Form hergestellt sowie bereitgestellt werden z.B. Texte, Videos, Musik, Computerprogramme, Apps oder Spiele. Unser Ratgeber verschafft Ihnen einen Überblick und verrät was Sie zu den Änderungen der Verbraucherrechterichtlinie beachten müssen.

Verbraucherrechterichtlinie

Die Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) hat die gesetzlichen Grundlagen zum Online-Handel grundsätzlich reformiert. Ab dem 13.06.2014 kam es zu wesentlichen Änderungen, mit denen Online-Händler teilweise noch heute ihre Probleme haben.

Sinn und Zweck: Harmonisierung des Verbraucherschutztes

Die Richtlinie verfolgt dabei das Ziel, die Verbraucherrechte innerhalb der EU zu harmonisieren. Verbrauchern, wie auch Händlern soll dadurch der grenzüberschreitende Handel erleichtert werden. Die Richtlinie gibt dabei ein Mindestmaß an Verbraucherschutz vor; die Umsetzung war den Mitgliedstaaten überlassen. Konkrete Ziele der Richtlinie sind: 

  • Verbesserung des Verbraucherschutzniveaus
  • Angleichung der Rechtsvorschriften in den europäischen Mitgliedsstaaten
  • Beseitigung der Hindernisse auf dem Binnenmarkt sowohl für Händler als auch Verbraucher
  • Verringerung der Kosten beim grenzüberschreitenden Handel
Updates zur VRRL

Unsere Ratgeberseiten bieten weiterführedene Informationen zu den Themen Widerrufsrecht bei Dienstleistungen und im Online-Handel. Unser E-Book gibt einen umfassenden Überblick über alle Neuerungen die für Shop-Betreiber wichtig sind.

Wesentliche Pflichten für Online-Händler aufgrund der Verbraucherrechterichtlinie

Aus der Verbraucherrechterichtlinie stammen viele Pflichten, mit denen Online-Händler heute tagtäglich zu tun haben.

Widerrufsrecht

Händler müssen Verbrauchern eine Mindestwiderrufsfrist von zwei Wochen gewähren. Dazu gehört auch, dass die Händler über die Rechte von Verbrauchern belehren und ein Musterwiderrufsformular bereitstellen müssen. Außerdem sind Händler nun nicht mehr verpflichtet, die Kosten der Rücksendung bei einem Bestellwert ab 40 Euro zu zahlen. Sie dürfen frei entscheiden, ob der Kunde, oder aber sie selbst für die Retour aufkommen.

Gewährleistungsrechte

In Sachen Gewährleistung regelt die Richtlinie vor allem die Beweislastumkehr von einem halben Jahr. Innerhalb des ersten halben Jahres, muss der Unternehmer gegenüber dem Verbraucher beweisen, dass der beanstandete Mangel nicht schon bei Gefahrübergang vorlag. Nach dem halben Jahr trifft den Verbraucher die Beweispflicht. 

Transparente Informationen

Ein großer Punkt sind die nun gereglten Informationspflichten für die Online-Händler. Egal ob transparente Lieferbedingungen, Informationen über die gesetzliche Gewährleistungsrechte oder das Aufzeigen von Garantiebedingungen – Die Händler müssen eine ganze Reihe von Pflichten bedenken und bekommen dabei natürlich die Unterstützung des Händerlbundes.


Andreas Arlt, Chairman im Händlerbund, zur Verbraucherrechterichtlinie:



Häufige Abmahngründe aufgrund der Verbraucherrechterichtlinie

Obwohl die Verbraucherrechterichtlinie schon seit 2014 gilt, werden noch heute vor allem Händler wegen veralteter Rechtstexte abgemahnt. Dazu gehört vor allem die veraltete Widerrufsbelehrung. An dieser Stelle muss guter Rat nicht teuer sein. Haben Sie ebenfalls eine Abmahnung erhalten? Dann helfen wir Ihnen gerne weiter. Hilfe bei Abmahnung erhalten Sie hier!


Die Omnibus-Directive bringt Änderungen

Am 7. Januar 2020 trat außerdem die Omnibus-Richtlinie zum EU-Verbraucherrecht in Kraft. Sie sieht auch Änderungen an der Verbraucherrechterichtlinie vor. Von den Änderungen sind vor allem Marktplätze betroffen. Allerdings sollten auch Händler mit eigenem Shop die Entwicklung nicht aus den Augen verlieren. Die Omnibus-Directive ändert insgesamt vier Richtlinien zum Verbraucherschutz. So soll künftig beispielsweise sehr genau definiert werden, unter welchen Bedingungen mit Streichpreisen geworben werden darf.

Der Händlerbund - Ihr Partner im E-Commerce

Alles für Online-Händler

Sie wollen im E-Commerce Erfolge feiern? Mit unseren spezialisierten Lösungen unterstützen wir Sie als Online-Händler in allen Bereichen des E-Commerce.

Rechtsberatung vom Profi

Sie haben rechtliche Fragen? Wir beantworten sie. Unsere auf E-Commerce-Recht spezialisierten Anwälte stehen Ihnen bei rechtlichen Fragen gern zur Seite.

Nichts mehr verpassen

Mit unseren Newslettern sind Sie immer am Puls des Online-Handels und erfahren als Erstes von Gesetzesänderungen, neuen Chancen und Trends im E-Commerce.

Anchor Top
+49 341 92659462
sales@haendlerbund.de