Rechtssichere AGB für Seminaranbieter & Schulungsanbieter

Ob Online-Seminare, Webinar oder Schulungen: Anbieter von Kursen stehen vor besonderen rechtlichen Anforderungen. Fehlerhafte oder unvollständige AGB können schnell zu Abmahnungen, Rückforderungen oder Streitfällen mit Teilnehmern führen.

Mit den speziell für Schulungs- und Seminaranbieter entwickelten AGB des Händlerbunds sicherst du dein Angebot rechtlich ab

  1. Von spezialisierten Anwälten erstellt
  2. Immer sicher durch Update-Service
  3. Sicherheit für dein Business
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Individuell erstellte Rechtstexte für Händlerbund-Mitglieder

Neben AGB für Onlineshops beraten unsere Rechtsexperten und stellen folgende weitere Rechtstexte zur Verfügung:

AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen)

Rechtssichere AGB für Online-Shops, Websites oder auf Verkaufsplattformen.

Datenschutzerklärung

Für alle, die auf deine Online-Präsenz Daten erheben, speichern und verarbeiten.

Impressum (Gesetzliche Anbieterkennzeichnung)

Dein Impressum mit allen gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtangaben.

Widerrufsbelehrung

Informiere deine Kunden mit der aktuellen Widerrufsbelehrung über das bestehende Widerrufsrecht.

Zahlungs- & Versandbedingungen

Das musst du bzgl. der Zahlungs- und Versandbedingungen beachten.

 

Für welche Kurse sind unsere AGB geeignet?

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Geeignet für

  1.  Präsenz-Kurse vor Ort: Kurse mit physischer Anwesenheit (z. B. Grillkurse, Nähkurse, Sport-Workshops)
  2.  Live-Online-Events: Kurse, die live über Video-Tools (Zoom, Teams etc.) zu festen Zeiten stattfinden
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Nicht geeignet für

  1. Fernunterricht: zulassungs- oder anzeigepflichtiger Fernunterricht gemäß FernUSG 

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Wichtiger Hinweis: Für reinen Fernunterricht ist häufig eine Zulassung der ZFU sowie ein spezieller Fernunterrichtsvertrag zwingend erforderlich.

Welche Rechtstexte benötigt man, wenn man neben dem Handel zusätzlich Seminare und Kurse anbieten möchte?

Neben AGB und Impressum ist natürlich auch eine angepasste Datenschutzerklärung notwendig. Eine rechtliche Pflicht zur Bereitstellung von AGB für die Seminare gibt es nicht. Es ist jedoch in deinem eigenen Interesse, AGB zu verwenden. In diese kannst du auch die Widerrufsbelehrung, die Zahlungs- und Versandbedingungen und weitere Informationen integrieren. Als Online-Händler, der zusätzlich Seminare und Schulungen anbieten möchte, benötigst du also konkret:

  1. AGB und Kundeninformationen für den Verkauf von Waren und die Buchung von Kursen / Seminaren
  2. Impressum
  3. Widerrufsrecht für den Verkauf von Ware
  4. Widerrufsrecht für Seminare / Kurse (= Dienstleistungen)
  5. Datenschutzerklärung
  6. Zahlungs- und Versandbedingungen
  7. ggf. Batteriehinweise

Was droht bei fehlerhaften AGB?

Wenn du fehlerhafte AGB nutzen, droht eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung, die erhebliche Kosten nach sich ziehen kann. Besonders oft wird dabei der fehlerhafte Hinweis auf die Vertragstextspeicherung abgemahnt. Aber auch die fehlende Aktualisierung der AGB, wenn sich die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern, führt nicht selten zur Abmahnung. Mit dem Rechtstexteservice vom Händlerbund kann dir das nicht passieren, denn: Ein Update-Service gehört selbstverständlich zum Angebot. Sollte sich die Rechtslage ändern, sagen wir dir rechtzeitig Bescheid und stellen angepasste Rechtstexte zur Verfügung.

Unsere Mitgliedschaftspakete

  • Abmahnsichere Rechtstexte in 8 Sprachen schon ab 9,90 Euro* pro Monat
  • Sichere Cookie-Banner-Lösung
  • Rechtsberatung inkl. Produktsicherheitsverordnung (ab Premium)
  • Shop-Tiefenprüfung (Unlimited und Professional)
  • Soforthilfe bei Abmahnung** (Unlimited und Professional)
Paketberater starten Pakete im Überblick
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* Alle Preise netto zuzüglich gesetzliche Mehrwertsteuer. Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate bei einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit.
** Hilfe bei Abmahnungen ist eine freiwillige solidarische Unterstützungsleistung für Mitglieder des Händlerbund e.V. Die Bedingungen der Abmahnhilfe ergeben sich aus der Rechtsschutzordnung des Händlerbund e.V.

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Hilfe bei Abmahnung
Du hast eine Abmahnung wegen fehlerhafter Rechtstexte erhalten? Wir helfen sofort! Nutze unseren Abmahnungsupload und sende uns alle vorhanden Unterlagen zu. Wir vertreten dich auch rückwirkend bei Abmahnung – und das ohne zusätzliche Kosten.
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Internationale Rechtstexte
Du erhältst von uns alle notwendigen Rechtstexte in deutsch, englisch, französisch, spanisch, italienisch, polnisch, niederländisch und arabisch.
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Rechtsberatung
Im Rahmen der Mitgliedschaftspakete Premium, Unlimited und Professional erhältst du kompetente Rechtsberatung per Telefon bzw. E-Mail von spezialisierten Rechtsanwälten. Dafür entstehen dir keine zusätzlichen Kosten und du hast dauerhaft einen persönlichen Ansprechpartner.

Warum Rechtstexte vom Händlerbund erstellen lassen?

Auf der sicheren Seite stehen. Mit den Rechtstexten des Händlerbundes schützt du dich wirkungsvoll vor Abmahnungen. Solltest du für die von uns erstellten AGB für Seminare, Kurse und Schulungen doch mal abgemahnt werden, weil der Händlerbund einen Fehler gemacht hat, so musst du dir keine Sorgen machen, denn: Wir stehen selbstverständlich für die Korrektheit unserer Texte ein. Du profitierst von einem kostenlosen Update-Service, selbstverständlich inkl. Haftungsübernahme.

Als Händlerbund-Mitglied kannst du dich zudem voll und ganz auf dein Business konzentrieren, und musst dich nicht um die ständige Aktualität deiner AGB kümmern. Kommt es zu Änderungen der Rechtslage, so werden unsere Rechtstexte entsprechend angepasst. Mit unseren individuell erstellten AGB bist du also immer auf der sicheren Seite.

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Was du bekommst

Abmahnsichere AGB für Schulungen und Seminare – anwaltlich erstellt, automatisch aktualisiert und sofort einsatzbereit für dein Angebot. 

Sicherheit für dein Business

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So funktioniert's
  1. Mitgliedschaft abschließen
  2. AGB im Mitgliederbereich erstellen
  3. AGB auf deiner Website integrieren 
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Abgesichert

Mit den AGB vom Händlerbund lässt du Abmahner abblitzen.

  1. inkl. Update-Service
  2. selbstverständlich mit Haftungsübernahme

FAQ zum Thema AGB für Seminaranbieter & Schulungen

Welche Besonderheiten gelten und warum reichen die normalen AGB für den Online-Handel nicht aus?

Allgemeine Geschäftsbedingungen sind vorformulierte Vertragsklauseln, die in einer Vielzahl von Fällen verwendet werden (§ 305 Absatz 1 Satz 1 BGB). Als Verkäufer von Waren regelst du in den AGB wahrscheinlich den Kaufvertrag und kommst deinen Informationspflichten gegenüber Verbrauchern nach. AGB für Schulungen und Seminare  müssen die Rechte und Pflichten der Kursteilnehmer und des Veranstalters festlegen. Es handelt sich also um eine vollkommen andere Geschäftsbeziehung.

Was sollte in den AGB bzgl. der Seminare geregelt werden?

In den AGB solltest du von der Entstehung des Vertrags bis zur Durchführung des Online-Seminars alle Details und Eventualitäten regeln. Die AGB sollten unter anderem Antworten auf folgende Fragen enthalten:

  1. Wie und wann kommt der Vertrag zustande?
  2. Wie kann der Teilnehmer zurücktreten?
  3. Was passiert bei einem Ausfall des Kurses?
  4. Wer haftet in welchen Situationen?

Bei der Formulierung der AGB musst du das geltende Recht beachten, damit deine Klauseln nicht unwirksam und du nicht abgemahnt wirst. Bei der Erstellung der AGB hilft dir der Händlerbund.

Kann man nicht einfach kostenlose Mustervorlagen verwenden?

Kostenlose Muster-AGB solltest du immer mit Vorsicht genießen. Du kennst nicht den Stand der Mustervorlage und kannst schwer einschätzen, ob das Muster für deine Seminare, Kurse und Schulungen ganz genau passen. Die Nutzung fehlerhafter Muster geschieht meist auf eigenes Risiko, sodass du bei einer Abmahnung der AGB alleine dastehst.

Kann ich mit diesen AGB auch automatisierte Online-Videokurse (Fernstudium) absichern?

Nein, unser Service ist speziell auf Präsenz-Veranstaltungen und Live-Streaming-Events zugeschnitten. Sobald ein Kursangebot als 'Fernunterricht' einordbar ist – das heißt, der Nutzer lernt zeitversetzt über bereitgestellte Videos und schließt den Kurs mit einer Prüfung oder einem Zertifikat ab – gelten strengere gesetzliche Anforderungen.
In diesen Fällen benötigen Anbieter in der Regel eine Zulassung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) und müssen spezifische Fernunterrichtsverträge verwenden.

Für wen sind Schulungs- und Seminar-AGB relevant?

Spezielle AGB für Seminaranbieter sind für alle Dienstleister unverzichtbar, die Wissen vermitteln, sei es in Form von Präsenzveranstaltungen, Webinaren, Coachings oder Workshops. Die Branche ist irrelevant. Das Spektrum reicht von Business-Coaches und IT-Trainern bis hin zu Yoga-Lehrern oder Anbietern von Fachfortbildungen. Überall dort, wo Verträge über Bildungsleistungen geschlossen werden, sichern rechtssichere Klauseln den Geschäftsablauf ab.

Brauche ich als Seminaranbieter überhaupt AGB oder reichen Teilnahmebedingungen?

Rechtlich gesehen gibt es keinen Unterschied: „Teilnahmebedingungen“ sind schlichtweg AGB, sofern sie für eine Vielzahl von Verträgen standardmäßig vorformuliert sind. Und ja, man braucht diese, da es sich um Dienstleistungen handelt, die über den Fernabsatz abgeschlossen werden. Professionelle AGB bündeln alle verpflichtenden Informationspflichten und regeln Spezialfälle oder Haftungsfragen.

Was ist der Unterschied zwischen B2C- und B2B-Seminaren in den AGB?

Der Hauptunterschied liegt im Verbraucherschutz. Bei B2C-Seminaren (Teilnehmer sind Privatpersonen mit privatem Nutzen) gelten strengere Regeln, insbesondere beim Widerrufsrecht und bei Haftungsausschlüssen. Im B2B-Bereich (Teilnehmer sind Unternehmer) haben Anbieter etwas mehr Gestaltungsspielraum bei Stornogebühren und Haftungsbegrenzungen. AGB für Seminaranbieter sollten daher unter Umständen beide Zielgruppen berücksichtigen.

Gibt es ein Widerrufsrecht bei Schulungen im B2B-Bereich?

Nein, im reinen B2B-Verkehr (Business-to-Business) besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Einmal gebucht, ist der Vertrag bindend. Schwierig kann es werden, wenn eine Privatperson erst gründen will und hierfür beispielsweise ein Business-Coaching bucht.

Was müssen Storno- und Umbuchungsregeln mindestens abdecken?

Um Zahlungsausfälle zu minimieren, sollten AGB klare Fristen und Pauschalen definieren. Eine rechtssichere AGB für Schulungen sollte regeln:

  1. Ob und wenn ja, bis wann eine kostenfreie Stornierung möglich ist.
  2. Wie hoch die Gebühren bei kurzfristigen Absagen sind .
  3. Ob und zu welchen Konditionen eine Umbuchung auf einen Ersatztermin oder eine Ersatzperson möglich ist.

Wie gehe ich mit kurzfristigen Absagen (Krankheit/No-Show) um?

Ein „No-Show“ entbindet den Teilnehmer nicht von der Zahlungspflicht. In den AGB ist klar verankert, wann der Vertrag geschlossen wird und demzufolge die volle Vergütung fällig wird, auch wenn der Teilnehmer ohne rechtzeitige Absage fernbleibt. Auch Krankheit fällt grundsätzlich in das Risikosphäre des Teilnehmers, sofern du nicht kulanzweise eine Umbuchung ermöglichst.

Dürfen Teilnehmer Unterlagen weitergeben oder Inhalte aufzeichnen?

In der Regel nein. Seminarunterlagen sind urheberrechtlich geschützt. In der Angebotsbeschreibung oder den AGB für Seminaranbieter sollte noch einmal explizit festgehalten werden, dass Unterlagen nur zur persönlichen Verwendung bestimmt sind und nicht weitergegeben oder vervielfältigt werden dürfen.

Was sollte bei Ausfall oder Verschiebung durch den Anbieter geregelt sein?

Schütze dich ebenfalls vor Schadensersatzforderungen (z. B. bereits gebuchte Reisekosten der Teilnehmer). Regle schriftlich, dass du bei Krankheit des Referenten oder höherer Gewalt berechtigt bist, z. B.:

  1. Die Schulung zeitlich zu verschieben.
  2. Einen gleichwertigen Ersatzreferenten zu stellen.
  3. Das Seminar digital statt vor Ort durchzuführen (sofern zumutbar).

Bei komplettem Ausfall muss die Gebühr natürlich erstattet werden, weitergehende Ansprüche sollten jedoch begrenzt werden.

Wie oft sollten AGB aktualisiert werden?

Der Gesetzgeber und die Rechtsprechung im Bereich Dienstleistungsrecht ändern sich ständig. Wir empfehlen, die AGB für Schulungen mindestens einmal jährlich oder bei grundlegenden Änderungen deines Angebots (z. B. Umstellung von Präsenz auf Online-Learning) prüfen zu lassen. Mit dem AGB-Update-Service des Händlerbundes werden deine AGB bei Gesetzesänderungen oder neuen Urteilen automatisch aktualisiert.