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mit über 80.000 betreuten Onlinepräsenzen

Auch im Online-Handel ist der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ein großes Thema. Die Kundschaft erwartet Umweltbewusstsein und die Unternehmen wollen liefern. Wie Händlerbund-Studien zeigen, beschäftigen sich Online-Händler jedes Jahr mehr damit, wie sie ihre Prozesse, Verpackungen oder Lieferungen grüner gestalten können.

Neben diesem Konsens zwischen Kundschaft und Unternehmen wird die Debatte um Nachhaltigkeit im Online-Handel teilweise aber auch kontrovers und emotional geführt – etwa, wenn es um Retouren geht. Der Händlerbund verteidigt dabei den Online-Handel: Eine „Wegwerfmentalität” unter kleinen und mittelständischen E-Commerce-Unternehmen ist nicht zu erkennen. Vielmehr achten die Unternehmen auf einen nachhaltigen Umgang mit Rücksendungen.

Außerdem zeigen Studien, dass der E-Commerce eine positive Ökobilanz hat und mehr Wege mit dem Auto spart als er verursacht – anders als das in manch einer Debatte behauptet wird. In vielen Städten geht der Trend auch zu einer umweltfreundlichen Zustellung von Paketen auf der „letzten Meile” mit dem Rad, E-Auto oder Paketstraßenbahnen.

Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Händlerbund-Informationen rund um Nachhaltigkeit im Online-Handel und spannende Händlerbund-Studien, Artikel und Broschüren.

Logistik-Studien vom Händlerbund

Jedes Jahr führt der Händlerbund eine Logistik-Studie unter seinen Mitgliedern durch, in der die Themen Retouren, Versand und Verpackungen beleuchtet werden. Der Trend zeigt: Den Befragten wird Nachhaltigkeit immer wichtiger. Zwar hat der Beginn der Coronapandemie die Prioritäten etwas verschoben. Aber die Entwicklung im E-Commerce ist klar: Nachhaltigere Verpackungen, nachhaltigerer Versand, nachhaltigerer Umgang mit Retouren.

Zum kostenlosen Download der Händlerbund Logistik-Studien:

Logistik Studie 2021
Logistik Studie 2020
Logistik Studie 2019
Logistik Studie 2018 Teil 1
Logistik Studie 2018 Teil 2
Logistik Studie 2016

Händlerbund Stellungnahmen

Der Händlerbund schaltet sich regelmäßig in öffentliche Debatten und die politische Entscheidungsfindung ein und präsentiert die Perspektive und Interessen kleiner und mittlerer E-Commerce-Unternehmen.

Stellungnahme: Extra-Belastungen für den Online-Handel retten keine Innenstadt

Immer wieder wird gefordert, dass es Strafsteuern, MwSt-Erhöhungen oder Paketabgaben für den Online-Handel geben soll, um dem stationären Handel einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen. So soll den kriselnden Innenstädten geholfen werden.

Der Händlerbund setzt sich entschieden gegen solche Ansätze ein. Digitalisierung und Online-Handel sind keine Gefahr, sondern eine wichtige Chance für den innerstädtischen Handel, da sich Unternehmen hier ein digitales zweites Standbein neben dem Ladengeschäft aufbauen können. Vielmehr brauchen die Innenstädte einen generellen Strukturwandel. Extra-Abgaben für den E-Commerce treffen bloß die Kundschaft. → Ich will mehr darüber wissen.

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Stellungnahme: Keine „Wegwerfmentalität” bei kleinen und mittleren E-Commerce-Unternehmen

Im Februar 2020 unterstellte die Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) E-Commerce-Unternehmen einen verschwenderischen Umgang mit Retouren und sprach in diesem Zusammenhang von einer „Wegwerfmentalität” im Online-Handel.

Der Händlerbund bezog direkt Stellung und kritisierte die Wortwahl der Ministerin. Denn Studien zeigen, dass der absolute Großteil im Online-Handel vorbildlich, sorgfältig und nachhaltig mit Rücksendungen umgeht.

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Analyse: Wie lassen sich Retouren verhindern

Das große Problem im E-Commerce ist nicht der Umgang mit Retouren, sondern die absolute Menge an Waren, mit denen E-Commerce-Unternehmen konfrontiert werden. Der Händlerbund hat sich deshalb mit Studienergebnissen der Uni Bamberg zum Thema Retouren beschäftigt.

Darin ging es um die Frage, inwiefern die Nutzung künstlicher Intelligenz, normierte Größenangaben oder Retourengebühren zu einer Reduzierung der Retourenanzahl führen können. Für den Händlerbund hat besonders eine Retourengebühr das Potenzial, eine Verbesserung für E-Commerce-Unternehmen zu bringen, doch einfach ist eine Einführung nicht.

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Wie können E-Commerce-Unternehmen nachhaltiger werden?

Schaffen Sie einen nachhaltigen Umgang mit Rücksendungen

  • Bereiten Sie die Ware wieder für den Verkauf auf oder verkaufen Sie Retouren als B-Ware.
  • Spenden Sie Artikel, die nicht wieder verkauft werden können. Die steuerlichen Bedingungen für die Spende von Retouren werden demnächst sogar vereinfacht.
  • Die Vernichtung von Retouren sollte die Ausnahme bleiben.
  • Geben Sie Hinweise, wie die Retoure verpackt werden soll oder liefern Sie direkt in wiederverwendbarer Verpackung. Das reduziert das Risiko, dass Rücksendung beschädigt werden.

Vermeiden Sie Retouren

  • Achten Sie auf gute und detaillierte Produktbeschreibungen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Kundschaft genau das Produkt erhält, das sie wollte.
  • Achten Sie auf gute Produktfotos von mehreren Seiten
  • Retouren müssen nicht kostenlos sein. Sie können auch eine Retourengebühr verlangen oder die Versandkosten an die Kundschaft weitergeben.
  • Achten Sie bei Kleidung darauf, dass Größentabellen bei der Produktbeschreibung abrufbar sind. Größen fallen je nach Marke ganz unterschiedlich aus. Mit Größentabellen minimiert sich die Gefahr, dass falsche Größen bestellt und dann wieder zurückgesendet werden.

Prüfen Sie ihre Verpackungen

  • Ist die Größe der Verpackungen für die Größe der Waren angemessen? Achten Sie darauf, dass die Verpackung nicht viel zu groß ist und somit Ressourcen verschwendet werden.
  • Informieren Sie sich über nachhaltiges Verpackungsmaterial und nutzen Sie beispielsweise Verpackung, die im Fall einer Retoure wiederverwendet werden kann.

Wählen Sie nachhaltige Logistikdienste

  • Einige Logistikdienste bieten CO2-Neutralität durch Kompensationszahlungen.
  • Lieferdienste können durch Terminabsprachen mit den Empfängern oder vereinbarten Abgabeorten fehlschlagende Zustellungen vermeiden und damit Fahrtwege reduzieren.
  • Auf der letzten Meile gibt es viele Möglichkeiten für nachhaltige Zustellungen, etwa per E-Bike oder E-Auto. Informieren Sie sich hierzu.
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