AGB für Dropshipping erstellen lassen

Dropshipping ist eine beliebte Form eines E-Commerce-Business. Dabei giltst du rechtlich als Händler, mit allen Rechten und Pflichten. Informierst du deine Kunden nicht ausreichend oder verstößt sogar gegen gesetzliche Vorgaben, dann drohen teure Konsequenzen.

AGB für dein Dropshipping-Geschäft sind gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber absolut empfehlenswert für einen erfolgreichen und rechtssicheren Online-Shop. Durch die Lieferungen aus dem Ausland gibt es hierbei einige Details zu berücksichtigen.

Darüber musst du dir als Mitglied des Händlerbunds keine Gedanken machen. Denn:

  1. erfahrene Rechtsanwälte erstellen deine Rechtstexte
  2. deine Dropshipping AGB werden individuell auf dein Business zugeschnitten
  3. für die Richtigkeit unserer Texte übernehmen wir selbstverständlich die Haftung
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Was sind Dropshipping AGB?

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind standardisierte Vertragsbedingungen, die du deinen Kunden beim Kauf präsentierst und sie somit nicht jedes Mal einzeln verhandeln musst.

Welchen Zweck erfüllen AGB? AGB regeln Rechte und Pflichten bei Kauf, Zahlung und Widerruf. Sie sind gesetzlich nur zulässig, wenn sie klar, fair und individuell auf dein Geschäftsmodell abgestimmt sind. Sie dürfen deine Kunden nicht benachteiligen oder geltendem Recht widersprechen. Wenn Klauseln aufgrund dessen unwirksam werden, gelten automatisch die gesetzlichen Vorgaben des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). 

Diese fallen aber eher zugunsten des Käufers aus. AGB im Dropshipping sind also auch für dich als Händler von Vorteil, da du Rahmenbedingungen des Verkaufs bzw. des Vertrags setzen kannst.

Besonderheiten von AGB beim Dropshipping

Die AGB im Dropshipping müssen vor allem den externen Lieferanten berücksichtigen. Das hat Einfluss auf: 

  1. Lieferzeiten: Realistische Angaben wie 14-21 Tage
  2. Vorgehen im Widerrufsfall: Muss das Paket ins Ausland?
  3. Übernahme der Rücksendekosten: Muss der Kunde wirklich selbst zahlen?
  4. Etwaige zusätzliche Kosten: Fallen für den Kunden z. B. Zölle an?
  5. Berechtigung zu Datenübermittlung: Du holst dir die Berechtigung ein, persönliche Daten zur Vertragserfüllung an Dritte (den Lieferanten) weiterzuleiten

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Abmahnrisiken bei fehlerhaften Dropshipping AGB

AGB für Dropshipping fehlerhaft zu gestalten, kann teure Konsequenzen in Form einer Dropshipping Abmahnung durch Mitbewerber oder Verbände haben. Typische Fallen sind zum Beispiel:

  1. Falsche Lieferzeiten: Unrealistische Versprechungen können dir auf die Füße fallen
  2. Haftungsausschlüsse für Mängel: Das gesetzliche Gewährleistungsrecht darfst du nicht untergraben
  3. Fehlende Widerrufsbelehrung: Deine Kunden haben ein Widerrufsrecht nach BGB

Das hat Abmahnungen und Abmahnkosten zufolge, bei denen es sich um die Kosten handelt (meistens Anwalt), die der Gegenseite entstanden sind. Zusätzlich hast du noch Kosten für einen eigenen Anwalt.

 

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Unterlassungserklärung: Häufig wird eine solche Erklärung zusätzlich gefordert. Dabei handelt es sich um einen lebenslang gültigen Vertrag, mit dem du dich verpflichtest, das abgemahnte Verhalten zu unterlassen. Hier werden ebenso hohe Vertragsstrafen ausgemacht. Achtung: Eine Unterlassungserklärung solltest du nie ungeprüft unterschreiben. 

Unsere Mitgliedschaftspakete

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* Alle Preise netto zuzüglich gesetzliche Mehrwertsteuer. Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate.
** Hilfe bei Abmahnungen ist eine freiwillige solidarische Unterstützungsleistung für Mitglieder des Händlerbund e.V. Die Bedingungen der Abmahnhilfe ergeben sich aus der Rechtsschutzordnung des Händlerbund e.V.

Welche Rechtstexte benötigt ein Dropshipping-Verkäufer?

Beim Dropshipping sind AGB nicht genug, denn unabhängig von der Art deines E-Commerce-Business giltst du rechtlich gesehen als Online-Händler und unterliegst damit bestimmten Verpflichtungen, beispielsweise den Informationspflichten nach § 5 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Ein Verletzung dieser Pflicht kann grundsätzlich zu Abmahnungen führen.

Die Dropshipping Rechtstexte, die du benötigst, sind zum Beispiel:

  1. Dropshipping Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Widerrufsbelehrung (+ Widerrufsformular und Widerrufsbutton)
  4. Zahlungs- und Versandbedingungen

Individuell erstellte Rechtstexte für Händlerbund-Mitglieder

Neben AGB für Onlineshops beraten unsere Rechtsexperten und stellen folgende weitere Rechtstexte zur Verfügung:

AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen)

Rechtssichere AGB für Online-Shops, Websites oder auf Verkaufsplattformen.

Datenschutzerklärung

Für alle, die auf Ihrer Online-Präsenz Daten erheben, speichern und verarbeiten.

Impressum (Gesetzliche Anbieterkennzeichnung)

Ihr Impressum mit allen gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtangaben.

Widerrufsbelehrung

Informieren Sie Ihre Kunden mit der aktuellen Widerrufsbelehrung über das bestehende Widerrufsrecht.

Zahlungs- & Versandbedingungen

Das müssen Sie bzgl. der Zahlungs- und Versandbedingungen beachten.

 

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FAQ zu AGB im Dropshipping

Brauche ich spezielle AGB für Dropshipping?

AGB sind auch beim Dropshipping grundsätzlich empfehlenswert, da du trotz externer Lieferanten der Vertragspartner bleibst und dementsprechend für Lieferverzögerungen, Retouren oder Produktfehler haftest. Die AGB für dein Dropshipping-Business müssen dein Fulfillment-Modell berücksichtigen. Ansonsten könnten die Klauseln als irreführend gelten und Abmahnungen der AGB verursachen. 

Wer haftet beim Dropshipping für fehlerhafte Ware?

Du als Händler haftest primär gegenüber Kunden für Mängel, auch bei Lieferanten aus China, da du als Inverkehrbringer giltst. Wenn dein Vertrag mit dem Dropshipping-Anbieter das regelt, kannst du ihn in Regress nehmen und dir beispielsweise Kosten erstatten lassen. Ansonsten trägst du beispielsweise Garantie- und Rücksendekosten allein.

Kann ich kopierte AGB für meinen Dropshipping-Shop verwenden?

Kopierte AGB für Dropshipping zu verwenden ist nicht empfehlenswert. Diese sind nicht auf dein Geschäftsmodell zugeschnitten, was dich als Unternehmer in eine suboptimale Position bringt. Außerdem kann es als Urheberrechtsverletzung gewertet werden, wenn du fremde AGB kopierst. 

Muss ich meinen Lieferanten in den AGB nennen?

Dein Lieferant bzw. Dropshipping-Anbieter muss nicht zwingend in den AGB auftauchen, da du hier hauptsächlich die Vertragsbedingungen zwischen dir und deinen Kunden regelst, die mit deinem Lieferanten nichts zutun haben. Du schließt zusätzlich einen Vertrag mit dem Lieferanten, in dem alle wichtigen Bedingungen geklärt werden. 

Wie regle ich die Lieferzeiten korrekt beim Dropshipping?

Grundsätzlich ist es bei Lieferzeiten so, dass man dich als Händler darauf festnageln kann, wenn du konkrete Daten angibst, aber diese letztlich nicht einhalten kannst. Grundsätzlich empfehlen wir dir, unrealistische Versprechungen zu vermeiden. Gib realistische Zeiträume an, zum Beispiel 14-21 Tage. 

Wer ist Ansprechpartner für Retouren im Dropshipping?

Bei Retouren im Dropshipping bist du in der Regel als Händler der Ansprechpartner für deine Kunden. Wie die Retoure aber genau abläuft, ob das Produkt zum Beispiel erst zu dir oder direkt zum Dropshipping-Anbieter geschickt wird, das regelst du vorab mit dem Lieferanten. Wie der Kunde bei einer Retoure vorgehen muss, erklärst du ihm in den AGB bzw. der Widerrufsbelehrung. 

Gelten andere AGB-Regeln bei internationalen Dropshipping-Lieferanten?

Grundsätzlich müssen deine AGB den internationalen Bezug abbilden, um teure Abmahnungen zu vermeiden. Dazu gehören beispielsweise die langen Lieferzeiten oder ggf. eine abweichende Rücksendeadresse. Es gilt hier trotzdem das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen, wobei Händler aufgrund der hohen Gebühren häufig die Rücksendekosten selbst übernehmen. Außerdem sollten AGB im Dropshipping abbilden, ob der Händler die Zollabwicklung übernimmt. 

Wie oft sollten Dropshipping AGB aktualisiert werden?

AGB für dein Dropshipping Business sollten immer dann aktualisiert werden, wenn es eine Gesetzesänderung gibt oder sich in deinem Unternehmen Veränderungen ergeben, weil du beispielsweise mit einem neuen Lieferanten zusammenarbeitest oder zu einer neuen Plattform wechselst. Veraltete AGB sind ebenfalls ein Abmahnrisiko. Als Mitglied des Händlerbunds kannst du die AGB für dein Dropshipping aber jederzeit aktualisieren.

Was kostet es, Dropshipping AGB rechtssicher erstellen zu lassen?

Die Kosten für Dropshipping Rechtstexte sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Die Händlerbund Mitgliedschaft Basic beispielsweise kostet nur 9,90 Euro* monatlich, dafür informieren wir dich automatisch, falls eine Anpassung der Rechtstexte zwecks einer Gesetzesänderung notwendig ist und wir übernehmen die Haftung für unsere AGB.

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