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Einsatz von Webanalyse-Tools DSGVO

Zugegeben: die Rechtslage in Bezug auf den Datenschutz ist in Deutschland äußerst komplex und wird auch mit der kommenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nicht leichter. Es hat insbesondere Einfluss auf den Datenschutz und die Datenschutzerklärung, wenn Webanalysetools (z.B. Google Analytics, etracker etc.) zum Einsatz kommen, da diese persönliche Daten (unbemerkt) an externe Server übermitteln.

Analysetools und die DSGVO: Keine explizite Einwilligung vom Besucher nötig

Der Online-Handel kann in Sachen Tracking dank Cookies und Co. ein transparenteres Bild seiner Kunden nachzeichnen. Viele Händler sind sich aber gar nicht im Klaren, dass sie massenhaft persönliche Daten ihrer Webseitenbesucher abgreifen und an (unbekannte) Server übermitteln. Für jegliche Analysetools gilt ab 25. Mai 2018 Folgendes: werden personenbezogene Daten, d.h. Daten, die Rückschluss auf eine bestimmte natürliche Person zulassen (z.B. IP-Adresse, E-Mail-Adresse) der Webseitenbesucher abgegriffen, weitergeleitet und ausgewertet, ist hierfür auch weiterhin keine explizite Einwilligung vom Besucher nötig, da der Händler ein berechtigtes Interesse daran hat, etwas über die Vorlieben der Kunden zu erfahren, um dadurch zielgerichtete Werbung schalten zu können. Da der Kunde auf ein jederzeitiges Widerspruchsrecht hingewiesen werden muss, sind seine Daten ausreichend geschützt.


Sicherheit und Privatsphäre beim Umgang mit Daten

Der Betreiber der Webseite, auf der sich die Analyse- und Tracking-Tools befinden, hat den Besucher insbesondere über die folgenden Punkte zu unterrichten:

  • ob persönliche Daten erhoben werden
  • an wen sie übermittelt werden
  • wofür sie verwendet werden

Hier bedarf es für jedes einzelne Tool einer ergänzenden Regelung in der Datenschutzerklärung, da jeder Anbieter anders arbeitet.


Mann wertet personenbezogene Daten aus

Webanalyse-Tools sollten daher unter folgenden Voraussetzungen zum Einsatz kommen:

  • In einer Klausel in der Datenschutzerklärung wird für jedes Tool gesondert die Funktionsweise, der Empfänger, das Widerspruchsrecht und die Datennutzung erklärt.
  • Es muss eine automatische Anonymisierung der Besucher-ID stattfinden, insbesondere bei Google Analytics.
  • Der Webseitenbesucher muss über ein Opt-out-Widget die jederzeitige Widerspruchsmöglichkeit haben.
  • Außerdem bestehen allgemeine Informationspflichten zu Cookies und Analyse-Tools (neu ist insbesondere die Rechtsgrundlage und der Zweck der Datenverarbeitung).
  • Respekt vor den „DoNotTrack“-Einstellungen!

Tipps zur DSGVO-konformen Nutzung von Google-Analytics

Um Google Analytics rechtssicher zu verwenden sind nachfolgende Voraussetzungen zu erfüllen:

1. Vertrag zur Auftragsverarbeitung
Bei der Verwendung von Google Analytics ist ein Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung nach Art. 28 DSGVO mit Google abzuschließen. Die Verwendung von Google Analytics ist eine so genannte Auftragsdatenverarbeitung. Hierüber ist immer ein Vertrag abzuschließen. Da kein schriftlicher Abschluss des Vertrages mehr erforderlich ist, genügt die entsprechende Auswahl in den Google-Analytics-Einstellungen, um den Vertrag elektronisch zu bestätigen. Hierzu scrollen Sie unter „Verwaltung > Kontoeinstellungen“ runter bis zur Rubrik „Zusatz zur Datenverarbeitung“.

DSGVO-konforme Nutzung Google-Analytics

Dort können Sie auf „Zusatz anzeigen“ klicken und den Vertrag zur Auftragsverarbeitung annehmen. Unter dem Link „Details zum Zusatz zur Datenverarbeitung verwalten“ müssen Sie dann noch Ihre Firmen- bzw. Kontaktangaben ausfüllen und alles mit einem Klick auf die Schaltfläche „Speichern“ bestätigen.
Haben Sie den Vertrag zur Auftragsverarbeitung bereits mit Google geschlossen ist kein Abschluss eines neuen Vertrages erforderlich. Nur wenn Sie den Vertrag mit Google vor September 2016 abgeschlossen haben, müssen Sie tätig werden. Der vor September 2016 verwendete Vertrag basierte auf dem für unwirksam erklärten Safe-Harbor-Beschluss.

2. Anonymisierung der IP-Adressen und Widerspruchsmöglichkeit
Eine datenschutzkonforme Verwendung von Google Analytics ist nur mit der anonymisierten Erfassung der IP-Adressen möglich. Dazu ist die Erweiterung des Google Analytics Codes im Quellcode erforderlich. Es besteht zudem bei der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten, wie durch das Tool Google Analytics, die Pflicht eine Möglichkeit anzubieten, mit der ein Besucher der Seite die Erfassung seiner Daten verhindern kann.

Mit Verwendung der von uns zur Verfügung gestellten Datenschutzerklärung, die im Rahmen eines Händlerbund-Mitgliedschaftspakets erhältlich ist, wird diese Widerspruchsmöglichkeit als Hinweis und Link auf das entsprechende Browser-Plug-in erteilt. Da das Browser-Plug-In nicht auf mobilen Endgeräten funktioniert, ist zusätzlich ein Link zum Setzen eines Opt-Out-Cookies zur Verfügung zu stellen. Auch dazu ist die Anpassung des Quellcodes Ihrer Internetpräsenzen erforderlich. Über die Nutzung von Google Analytics ist zu dem in der Datenschutzerklärung zu informieren.

3. Löschung von Altdaten
Wurden durch Google Analytics Nutzerprofile ohne anonymizeIP erstellt, sind diese Daten rechtswidrig erhoben und zu löschen. Google bietet in den Analytics-Einstellungen die Möglichkeit, sog. „Properties“ und „Datenansichten“ in den Papierkorb zu verschieben, wodurch sie nach 35 Tagen gelöscht werden.



Laptop mit Ansicht auf Analysetool

Hilfe bei der Umsetzung durch den Händlerbund

Unsicher bei der Umsetzung der europaweit geltenden DSGVO? Als Händlerbund-Mitglied erhalten Sie alle wichtigen Informationen, Tipps, Tricks und rechtliche Beratung. Auch im Abmahnfall sind wir für Sie da. Setzen Sie sich also bereits jetzt mit den Änderungen auseinander und werden Sie Mitglied beim Händlerbund!

Tipp: Sie wissen noch gar nicht, was in diesem Bereich überhaupt auf Ihrer Seite passiert? Das kostenlose Add-on „Ghostery“ erkennt Tracker, Web Bugs, Pixel und Beacons, die auf einer Webseite eingesetzt werden.



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So finden Sie das passende Händlerbund-Mitgliedschaftspaket:
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Basic Mitgliedschaftspaket 3 Monate gratis
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  • unbegrenzte Abmahnvertretung**
  • unbegrenzte Rechtsberatung via Telefon & E-Mail
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