AGB für deinen Jimdo Shop

So verkaufst du rechtssicher

Du betreibst einen Shop mit Jimdo? Dann brauchst du mehr als ein schickes Design. Ohne rechtskonforme AGB, Datenschutzerklärung und Impressum riskierst du teure Abmahnungen. Wir schützen dich – Denn:

  1. erfahrene Rechtsanwälte erstellen deine Rechtstexte
  2. deine Jimdo AGB werden individuell auf dein Business zugeschnitten
  3. für die Richtigkeit unserer Texte übernehmen wir selbstverständlich die Haftung
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hb-iconset-dokumentSichere Rechtstexte ohne Aufwand 
Maßgeschneidert für deinen Shop, immer aktuell, rechtskonform.

hb-iconset-schildSchutz vor Abmahnungen
Durch sichere Rechtstexte lässt du Abmahner abblitzen.

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Auch bei Gesetzesänderungen bleibst du auf der sicheren Seite.

Bereit für einen rechtssicheren Shop?

Schließe dich über 92.000 Online-Präsenzen an und
genieße das gute Gefühl von Sicherheit.

Für wen sind Jimdo AGB gedacht?

Jimdo ist eine beliebte Plattform für Selbstständige, Kleinunternehmer und Freiberufler, die schnell und unkompliziert online verkaufen wollen. Genau für diese Zielgruppe sind maßgeschneiderte Rechtstexte unverzichtbar.

Verkauf von Waren

Du verkaufst physische Waren über deinen Jimdo-Shop – von Handgefertigtem bis zu Mode oder Technik.

Anbieter digitaler Produkte

Du verkaufst E-Books, Software, Kurse oder andere digitale Leistungen über deine Jimdo-Website.

Dienstleister & Freelancer

Du bietest über Jimdo Beratung, Coaching oder andere Dienstleistungen an und nimmst Buchungen entgegen.

Neugründer & Starter

Du startest gerade deinen Online-Business auf Jimdo und willst von Anfang an rechtssicher aufgestellt sein, z. B. schon bei der ersten Präsentationsseite.

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Wichtig

Ob Kleinunternehmer, GbR oder GmbH – sobald du über Jimdo gewerblich verkaufst oder Dienstleistungen anbietest, gelten gesetzliche Informationspflichten. Eine Ausnahme gibt es nicht.

Hole dir bei uns dein passendes Angebot

Du suchst ein individuelles, auf dein Business abgestimmtes Angebot? Wir sind für dich da – auf Wunsch auch in weiteren Rechtsgebieten wie Arbeitsrecht, Zivilrecht, Vertragsrecht u.v.m.

Ruf uns gleich an oder vereinbare einen Termin mit uns.

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Brauche ich überhaupt Rechtstexte bei Jimdo?

Kurze Antwort: Ja. Wer gewerblich online handelt, ist gesetzlich verpflichtet, bestimmte Informationen bereitzustellen – unabhängig davon, wie groß der Shop ist oder welches System genutzt wird. Das gilt also auch für Jimdo.

Die Rechtsgrundlagen kommen aus verschiedenen Quellen: dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), der DSGVO, der Preisangabenverordnung (PAngV) und dem EU-weit geltenden Verbraucherrecht.

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Vorsicht Abmahnung

Fehlendes oder veraltetes Impressum, eine unvollständige Widerrufsbelehrung oder eine nicht DSGVO-konforme Datenschutzerklärung gehören zu den häufigsten Auslösern für Abmahnungen im E-Commerce. Laut der Händlerbund-Abmahnstudie ist die Zahl der Abmahnungen 2025 erneut gestiegen.

Welche Rechtstexte brauche ich für meinen Jimdo Shop?

Je nach Geschäftsmodell brauchst du unterschiedliche Dokumente. Diese Übersicht zeigt, was für einen typischen Jimdo-Shop gilt:

Nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber ohne AGB gelten gesetzliche Standardregelungen, die oft ungünstig für Händler sind. Außerdem bündeln AGB fast alle gesetzlichen Pflichtinformationen. Faktisch sind sie unverzichtbar.

Gesetzlich vorgeschrieben. Fehlt das Impressum oder ist es unvollständig, drohen Abmahnungen des Impressums.

Im B2C-Handel gesetzlich verpflichtend. Ohne korrekte Widerrufsbelehrung inklusive Muster-Widerrufsformular verlängert sich das Widerrufsrecht auf 12 Monate und 14 Tage.

Pflicht spätestens seit der DSGVO für jeden, der personenbezogene Daten verarbeitet. Also: faktisch jeden, der eine Website betreibt braucht auch eine Datenschutzerklärung.

Soweit nicht in den AGB, muss unter einer gesonderten Schaltfläche über alles rund um Zahlungs- und Versandbedingungen informiert werden.

Was regeln AGB konkret – und was nicht?

AGB sind kein Allheilmittel, aber ein unverzichtbares Werkzeug. Sie legen Spielregeln für das Vertragsverhältnis fest, zugunsten von Händler und Käufer.

Was AGB regeln

  1. Vertragsschluss (Angebot und Annahme, technischer Ablauf)
  2. ggf. Preise, Versandkosten, Lieferzeiten
  3. Eigentumsvorbehalt und Zahlungsbedingungen
  4. Haftungsbeschränkungen
  5. Gewährleistung und Mängelansprüche
  6. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Was AGB nicht ersetzen

  1. ggf. die Widerrufsbelehrung (meist ein eigenes Dokument)
  2. Datenschutzerklärung (meist ein eigenes Dokument)
  3. Impressum
  4. Produktspezifische 
    Kennzeichnungspflichten
  5. Cookie-Consent-Tool und Consent-Management

Unsere Mitgliedschaftspakete

  • Abmahnsichere Rechtstexte in 8 Sprachen schon ab 9,90 Euro* pro Monat
  • Sichere Cookie-Banner-Lösung
  • Rechtsberatung inkl. Produktsicherheitsverordnung (ab Premium)
  • Shop-Tiefenprüfung (Unlimited und Professional)
  • Soforthilfe bei Abmahnung** (Unlimited und Professional)
Paketberater starten Pakete im Überblick
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* Alle Preise netto zuzüglich gesetzliche Mehrwertsteuer. Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate bei einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit.
** Hilfe bei Abmahnungen ist eine freiwillige solidarische Unterstützungsleistung für Mitglieder des Händlerbund e.V. Die Bedingungen der Abmahnhilfe ergeben sich aus der Rechtsschutzordnung des Händlerbund e.V.

Kostenlose Rechtstexte: Vorsicht!

Im Internet gibt es zahlreiche kostenlose AGB-Generatoren und Vorlagen. Was verlockend klingt, birgt langfristig Risiken:

  1. Schnell verfügbar
  2. Keine Kosten

Keine Haftung des Anbieters bei Rechtsfehlern (z. B. durch falsche Eingaben)

Keine regelmäßigen Updates bei Gesetzesänderungen

Einheitstexte, die nicht zu deinem spezifischen Geschäftsmodell passen

Im Abmahnfall bist du allein, die Kosten trägst du selbst

Händlerbund-Vorteil: Mit dem Händlerbund AGB-Service erhältst du von Fachanwälten erstellte, regelmäßig aktualisierte Rechtstexte – inklusive Haftungsübernahme. Kommt es trotzdem zu einer Abmahnung wegen unserer Texte, übernehmen wir die Kosten.

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Basic-Mitgliedschaftspaket für Einsteiger

Egal ob du mit deinem Shop durchstartest oder dich als Blogger oder Influencer mit Rechtstexten und Mustervorlagen absichern möchtest, wir unterstützen dich dabei – mit Rechtstexten, aktuellen Informationen rund um den E-Ecommerce und mehr.

  1. Anwaltlich erstellte Rechtstexte für eine Onlinepräsenz und zwei Social-Media-Präsenzen in bis zu 8 Sprachen
  2. DSGVO-konforme Cookie-Banner-Lösung mit automatischen Updates
  3. Shopauskunft-Bewertungsportal mit unbegrenzter Anzahl an Bewertungen inklusive
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Pflichtangaben im Jimdo-Shop im Detail

Impressum: Was muss rein?

Das Impressum ist gesetzlich vorgeschrieben und muss leicht erreichbar, direkt zugänglich und vollständig sein. Für Jimdo-Shops bedeutet das: eine eigene Seite mit allen Pflichtangaben, verlinkt stets sichtbar im Footer.

Name & Anschrift

Vollständiger Name (bei Unternehmen zudem Rechtsform und Vertretungsberechtigte), vollständige Postanschrift.

Kontaktmöglichkeiten

Telefonnummer oder Fax sowie eine E-Mail-Adresse. Nur ein Kontaktformular reicht nicht aus.

Registrierungsdaten

Handelsregisternummer (falls vorhanden), zuständiges Gericht, ggf. Umsatzsteuer-ID.

Berufsrechtliche Angaben

Bei reglementierten Berufen (Ärzte, Anwälte, Steuerberater etc.): Berufsbezeichnung, Kammer, Aufsichtsbehörde.

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Kleinunternehmer-Tipp

Auch wenn du unter die Kleinunternehmerregelung fällst, brauchst du ein vollständiges Impressum für Klein- & Einzelunternehmer. Nur beim Umsatzsteuer-Hinweis gibt es eine Sonderregel: Hier reicht ein spezieller Vermerk.

Datenschutz: So schützt du deine Kunden

Spätestens seit der DSGVO ist eine Datenschutzerklärung für jeden Websitebetreiber Pflicht – sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden. Das betrifft faktisch jeden Jimdo-Shop, der z. B. ein Kontaktformular, ein Bestellsystem oder externe Dienste wie Google Fonts nutzt.

Deine Datenschutzerklärung muss unter anderem informieren über:

  1. Welche Daten erhoben werden (Name, E-Mail, Adresse, IP-Adresse, Browser-Daten, Bestelldaten)
  2. Zweck der Verarbeitung (z. B. zur Vertragserfüllung, zur Kommunikation, für Newsletter, für Analyse)
  3. Drittanbieter & Tools (Google Analytics, Google Maps, PayPal, Social-Media-Buttons etc.)
  4. Rechte der Betroffenen (d. h. Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Widerspruch nach Art. 13 DSGVO)

DSGVO-konform bei Jimdo: Die Datenschutzerklärung wird in Jimdo eingebunden. Passe sie bei jeder Änderung deiner eingesetzten Dienste an. Nutze zudem einen DSGVO-konformen Cookie-Banner, der die Einwilligung deiner Besucher einholt.

 

Die typischen Abmahnfallen bei Jimdo AGB

Diese Fehler sehen wir am häufigsten bei Jimdo-Shop-Betreibern – und sie können teuer werden:

1. Fehlendes oder unvollständiges Impressum
Der Klassiker: Impressum nicht vorhanden, veraltet oder ohne Telefonnummer. Auch das Verstecken im Footer-Untermenü ist ein Problem.

2. Falsche oder fehlende Widerrufsbelehrung
Veraltete Muster, fehlende Angaben zu Rücksendekosten oder keine Belehrung verlängern das Widerrufsrecht auf 12 Monate und 14 Tage.

3. Unklare Preisangaben
Preise ohne Mehrwertsteuerhinweis oder fehlende Angabe der Versandkosten verstoßen gegen die Preisangabenverordnung (PAngV). Am häufigsten ist es jedoch die Abmahnung wegen dem fehlenden Grundpreis.

4. Unzulässige AGB-Klauseln
Selbst geschriebene AGB enthalten oft Klauseln, die per Gesetz unwirksam sind – z. B. vollständige Haftungsausschlüsse bei Mängeln oder zu kurze Gewährleistungsfristen.

 

B2C vs. B2B: Warum das deine AGB verändert

Ob du an Verbraucher (B2C) oder Unternehmen (B2B) verkaufst, hat massive rechtliche Konsequenzen. Viele Jimdo-Shops machen hier denselben Fehler: Sie verwenden B2C-AGB auch im B2B-Handel – oder umgekehrt. Stell stattdessen sicher, dass du die korrekten B2C oder B2B-AGB verwendest.

B2C – Verkauf an Verbraucher
  1. 14-tägiges Widerrufsrecht gesetzlich vorgeschrieben
  2. Umfangreiche Informationspflichten
  3. Gewährleistung 2 Jahre
  4. Button-Lösung: Bestell-Button muss „zahlungspflichtig bestellen" o.ä. lauten
  5. DSGVO-Einwilligung für Marketing-E-Mails zwingend
B2B – Verkauf an Unternehmen
  1. Kein gesetzliches Widerrufsrecht
  2. Weniger gesetzliche Informationspflichten
  3. Gewährleistungsfristen können kürzer vereinbart werden
  4. Haftungsbeschränkungen möglich
  5. Kein Schutz durch das Verbraucherschutzrecht
  6. AGB-Kollision möglich, sorgfältige Formulierung nötig

FAQ zu Jimdo AGB

Muss ich im Checkout eine AGB-Checkbox verwenden?

Eine aktive Checkbox ist in Deutschland nicht zwingend vorgeschrieben, aber empfehlenswert. Wichtig ist, dass der Kunde klar auf die AGB hingewiesen wird und diese abrufen kann, bevor er die Bestellung abschließt. Ein deutlicher Hinweis unmittelbar am Bestell-Button (z. B. „Mit Ihrer Bestellung akzeptieren Sie unsere AGB") reicht aus.

Wie oft muss ich AGB aktualisieren?

Es gibt keine feste Aktualisierungspflicht nach Zeitplan. AGB müssen jedoch angepasst werden, wenn sich Gesetze ändern, relevante Urteile ergehen oder du dein Angebot veränderst, z. B. wenn du neue Zahlungsarten anbietest oder ins Ausland verkaufst.

Was muss ich bei Versandkosten und Lieferzeiten in den AGB beachten?

Versandkosten müssen klar und vollständig ausgewiesen werden, am besten auf der Produktseite direkt am Preis. Lieferzeiten müssen realistisch und verbindlich angegeben werden.

Welche Sprache sollten die AGB haben, wenn ich ins Ausland verkaufe?

Grundsätzlich gilt: AGB können in der Sprache deines Landes bereitgestellt werden, auch wenn du aktiv Kunden im Ausland ansprichst. Für einen deutschen Online-Shop wird in den AGB die Vertragssprache Deutsch festgelegt. Für den EU-Markt empfehlen sich, englische AGB anzubieten.

Beachte aber: Das anwendbare Verbraucherrecht richtet sich zunächst nach dem deutschen Recht, soweit es am Wohnort des Käufers nicht günstiger ist.

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