Shopware AGB erstellen
Rechtssicher, individuell und abmahnsicher
Egal ob du physische Produkte, digitale Inhalte oder Dienstleistungen über deinen Shopware-Shop verkaufst: Sobald du mit Kunden Verträge schließt, brauchst du rechtssichere Allgemeine Geschäftsbedingungen. Das gilt für Shopware 5 genauso wie für Shopware 6, für kleine Nischenshops genauso wie für große Sortimente mit mehreren Verkaufskanälen.
- AGB, Impressum, Datenschutzerklärung und Widerrufsbelehrung individuell zu deinem Geschäftsmodell
- Von auf IT-Recht spezialisierten Rechtsanwälten erstellt
- Passend für Shopware 5 und Shopware 6, inklusive Update-Service
Sichere Rechtstexte ohne Aufwand
Maßgeschneidert für deinen Shop, immer aktuell, rechtskonform.
Schutz vor Abmahnungen
Durch sichere Rechtstexte lässt du Abmahner abblitzen.
Updates-Service
Auch bei Gesetzesänderungen bleibst du auf der sicheren Seite.
Bereit für einen rechtssicheren Shop?
Schließe dich über
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Online-Präsenzen an und
genieße das gute Gefühl von Sicherheit.
Brauche ich überhaupt Rechtstexte bei Shopware?
Ja und zwar unabhängig davon, welches Shopsystem du nutzt. Shopware selbst liefert keine fertigen Rechtstexte mit: Nach der Installation sind AGB, Datenschutzerklärung, Impressum und Widerrufsbelehrung zunächst leere Seiten, die du selbst mit Inhalten füllen musst. Das gilt sowohl für Shopware 5 als auch für Shopware 6.
Verzichtest du auf rechtssichere Rechtstexte oder verwendest du fehlerhafte Vorlagen, drohen:
- Abmahnungen durch Mitbewerber oder Verbände,
- Vertragslücken, die im Streitfall zu deinen Ungunsten ausgelegt werden,
- Vertrauensverlust bei deinen Kunden, wenn zentrale Informationen fehlen.
Das gilt auch für Anbieter digitaler Leistungen über Shopware, etwa Software-Abos, Online-Kurse oder Mitgliedschaften – auch hier brauchst du passende Rechtstexte, die auf dein Geschäftsmodell zugeschnitten sind.
Welche Rechtstexte brauche ich für meinen Shopware Shop?
Für einen rechtssicheren Shopware-Shop brauchst du in der Regel:
regeln das Vertragsverhältnis zwischen dir und deinen Kunden
informiert Verbraucher über ihr Widerrufsrecht
informiert über die Verarbeitung personenbezogener Daten nach DSGVO
gesetzliche Anbieterkennzeichnung nach § 5 DDG (vormals TMG)
für die rechtskonforme Einholung von Einwilligungen bei nicht notwendigen Cookies und Trackingtools
Je nach Geschäftsmodell kommen weitere Bausteine hinzu, etwa Regelungen zu digitalen Produkten, Abonnements oder speziellen Zahlungsarten.
Was regeln AGB konkret und was nicht?
AGB sind laut § 305 BGB vorformulierte Vertragsbedingungen, die du deinen Kunden bei Vertragsschluss stellst. In deinen Shopware AGB regelst du typischerweise:
- wie der Vertrag zustande kommt (verbindliches Angebot vs. Kauf-Button als Angebot),
- Zahlungs- und Versandbedingungen,
Regelungen zum gesetzlichen Gewährleistungsrecht, - welches Recht gilt und wo ein etwaiger Gerichtsstand liegt.
Was AGB nicht regeln:
- Sie ersetzen nicht das Impressum oder die Datenschutzerklärung – das sind eigenständige Pflichttexte.
- Sie können bestehende Verbraucherrechte, etwa das gesetzliche Gewährleistungsrecht, im B2C-Geschäft nicht wirksam einschränken.
- Individuelle Absprachen mit einzelnen Kunden haben nach § 305 BGB immer Vorrang vor den AGB – auch mündliche Vereinbarungen.
Kostenlose Rechtstexte: Vorsicht!
Im Netz kursieren zahlreiche kostenlose AGB-Muster – die Versuchung, sie einfach zu kopieren, ist groß. Davon raten wir ausdrücklich ab:
- Kein Muster passt 1:1. Ob du physische Waren, digitale Produkte oder Dienstleistungen verkaufst, verändert die nötigen Klauseln erheblich. Ein allgemeingültiges Muster gibt es nicht.
- Veraltete oder fehlerhafte Klauseln. Viele frei verfügbare Vorlagen werden nicht aktuell gehalten und enthalten längst unwirksame Formulierungen.
- Copy & Paste von Mitbewerbern ist doppelt riskant. Fremde Rechtstexte sind in der Regel urheberrechtlich geschützt – wer sie übernimmt, riskiert zusätzlich eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung.
Die Folge falscher oder unwirksamer AGB ist in beiden Fällen dieselbe: ein erhöhtes Abmahnrisiko. Individuell erstellte, anwaltlich geprüfte Rechtstexte sind hier die sicherere Wahl.
* Alle Preise netto zuzüglich gesetzliche Mehrwertsteuer. Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate bei einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit.
** Hilfe bei Abmahnungen ist eine freiwillige solidarische Unterstützungsleistung für Mitglieder des Händlerbund e.V. Die Bedingungen der Abmahnhilfe ergeben sich aus der Rechtsschutzordnung des Händlerbund e.V.
Shopware Impressum: Was muss rein?
Das Impressum ist die gesetzliche Anbieterkennzeichnung deines Shops. Es muss unter anderem enthalten:
- vollständiger Name und Anschrift des Unternehmens,
- Kontaktmöglichkeiten (in der Regel E-Mail und Telefon),
- bei Kapitalgesellschaften: Handelsregistereintrag, Registergericht, Vertretungsberechtigte,
- je nach Geschäftsform weitere Angaben, etwa Namen der Geschäftsführer, Vorstände oder Gesellschafter sowie Rechtsformzusätze,
- Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, sofern vorhanden.
Das Impressum muss leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein – in Shopware üblicherweise als eigene, im Footer verlinkte Seite.
Shopware Datenschutz: So schützt du deine Kunden
Deine Datenschutzerklärung muss transparent darlegen, welche personenbezogenen Daten du zu welchem Zweck verarbeitest – von der Bestellabwicklung über den Newsletter-Versand bis zu eingebundenen Trackingtools und Drittanbieter-Diensten wie Zahlungsdienstleistern oder Versanddienstleistern.
Für einen DSGVO-konformen Shopware-Shop gehört dazu insbesondere:
- eine vollständige, auf deinen Shop zugeschnittene Datenschutzerklärung (Pauschalvorlagen erfassen häufig nicht alle eingebundenen Dienste),
- eine rechtskonforme Cookie-Consent-Lösung, die vor dem Setzen nicht notwendiger Cookies eine aktive Einwilligung einholt,
- eine regelmäßige Prüfung, ob neue Tools, Plugins oder Tracking-Dienste in der Datenschutzerklärung berücksichtigt sind.
Gerade Letzteres ist bei Shopware wegen der Vielzahl an Erweiterungen und Plugins ein häufiger Stolperstein – neue Tools bedeuten in der Regel auch eine Anpassung der Datenschutzerklärung.
Nicht jeder Verstoß kommt aus böser Absicht. Oft fehlt einfach eine klare Erklärung.
„Gerade bei Shopware sehen wir häufig, dass die Datenschutzerklärung durch neue Plugins oder Erweiterungen nicht mehr zum tatsächlichen Shop passt. Genau das wollen wir mit individuell zugeschnittenen Rechtstexten und laufender Aktualisierung vermeiden.“
Sandra May
Rechtsanwältin
Sandra schreibt seit September 2018 als juristische Expertin für den Händlerbund. Bereits im Studium spezialisierte sie sich auf den Bereich des Wettbewerbs- und Urheberrechts. Nach dem Abschluss ihres Referendariats wagte sie den eher unklassischen Sprung in den Journalismus. Juristische Sachverhalte anschaulich und für Laien verständlich zu erklären, ist genau ihr Ding.
Rechtsgebiete
- IT-Recht
- Strafrecht

Die typischen Abmahnfallen bei Shopware AGB
Zu den häufigsten Abmahngründen bei AGB und Rechtstexten zählen:
- fehlerhafter oder fehlender Hinweis auf die Vertragstextspeicherung,
- unzulässige Einschränkungen des Widerrufsrechts oder fehlerhafte Anwendung der amtlichen Musterwiderrufsbelehrung,
- unklare oder unzulässige Angaben zu Lieferzeiten und Versandkosten,
- unzulässiger Ausschluss von Haftung oder Gewährleistung,
- veraltete Rechtstexte nach Gesetzesänderungen, die nicht rechtzeitig angepasst wurden,
- fehlende oder unvollständige Datenschutzerklärung, insbesondere bei nachträglich installierten Shopware-Plugins.
Besonders tückisch: Auch wenn deine AGB ursprünglich korrekt waren, können sie durch eine Gesetzesänderung oder ein neues Urteil nachträglich unwirksam werden. Ohne laufende Kontrolle merkst du das oft erst durch eine Abmahnung.
B2C vs. B2B: Warum das deine AGB verändert
Ob du überwiegend an Verbraucher (B2C) oder an Unternehmer (B2B) verkaufst, hat direkten Einfluss auf deine AGB.
- Du musst auf das gesetzliche Gewährleistungsrecht hinweisen, das im Verbrauchergeschäft nur in Ausnahmefällen (z. B. bei Gebrauchtware) eingeschränkt werden darf.
- Du musst klar über Versandkosten und -zeiten sowie über den Ablauf des Vertragsschlusses informieren.
- Bestimmte Klauseln, etwa ein pauschaler Haftungsausschluss, sind unwirksam.
- Die Gewährleistungsfrist kann auf ein Jahr verkürzt werden.
- Eine Rügepflicht für Mängel kann vereinbart werden.
- Für die wirksame Einbeziehung der AGB genügt bereits ein Hinweis auf die AGB, dem der Vertragspartner auch stillschweigend zustimmen kann.
Verkaufst du über Shopware sowohl an Verbraucher als auch an Geschäftskunden, brauchst du in der Regel getrennte AGB oder klar getrennte Regelungsblöcke für beide Zielgruppen.
So müssen AGB in Shopware eingebunden werden
Damit deine AGB überhaupt Vertragsbestandteil werden, müssen sie nach § 305 BGB für den Kunden erkennbar und in zumutbarer Weise abrufbar sein. Für die technische Umsetzung in Shopware bedeutet das:
- Footer-Verlinkung: Lege in Shopware unter „Kategorien" bzw. „Erlebniswelten" eigene Seiten für AGB, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung und Impressum an und ordne sie der Footer-Navigation zu, damit sie von jeder Seite aus erreichbar sind.
- Verlinkung im Checkout: Vor Abschluss der Bestellung muss noch einmal auf die AGB hingewiesen und dorthin verlinkt werden.
- Textform statt Bilddatei: Binde die Rechtstexte als echten Text ein, nicht als Bild oder PDF-Grafik – das ist auch für die Barrierefreiheit wichtig.
- Automatische Aktualisierung: Über Schnittstellen-Plugins lassen sich Rechtstexte direkt aus dem Mandantenportal in den Shopware-Shop übertragen und bei Rechtsänderungen automatisch aktualisieren, statt sie manuell zu pflegen.
Eine AGB-Checkbox im Checkout ist rechtlich nicht zwingend erforderlich – mit dem Absenden der Bestellung über den Kauf-Button gibt der Kunde sein Einverständnis in der Regel automatisch ab, sofern er zuvor zumutbar auf die AGB hingewiesen wurde.
Basic-Mitgliedschaftspaket für Einsteiger
- Anwaltlich erstellte Rechtstexte für eine Onlinepräsenz und zwei Social-Media-Präsenzen in bis zu 10 Sprachen
- DSGVO-konforme Cookie-Banner-Lösung mit automatischen Updates
- Shopauskunft-Bewertungsportal mit unbegrenzter Anzahl an Bewertungen inklusive
- Professionelles Forderungsmanagement zum Vorteilspreis
AGB Generator vs. individuelle Shopware AGB
AGB-Generatoren führen dich durch eine Reihe von Fragen zu deinem Geschäftsmodell und setzen daraus automatisch passende Textbausteine zusammen. Der Vorteil: schnell, günstig, in der Regel direkt exportierbar für Shopware.
Individuelle AGB vom Anwalt lohnen sich vor allem bei komplexeren oder sehr spezifischen Geschäftsmodellen, etwa bei ungewöhnlichen Zahlungsmodellen, Sonderkonstellationen im Vertrieb oder branchenspezifischen Besonderheiten, die ein Generator nicht abbildet.
In beiden Fällen gilt: Die Textbausteine bzw. die individuelle Ausformulierung sollten von spezialisierten Rechtsanwälten stammen und laufend an die aktuelle Rechtslage angepasst werden – nur dann bist du auch bei Gesetzesänderungen automatisch auf der sicheren Seite.
- Nicht auf dein Geschäftsmodell zugeschnitten
Passen oft nicht zu deinen Vertragsbeziehungen - Rechtlich riskant
Klauseln können unwirksam sein - Keine Haftung, kein Schutz
Im Problemfall stehst du allein da - Hohes Abmahnrisiko
Kopierte AGB können teuer werden - Keine Updates
Gesetzesänderungen werden nicht berücksichtigt
Abmahngefahr oder unpassende AGB, die dein Unternehmen gefährden
- Von spezialisierten Juristen
Rechtssicher inkl. Haftungsübernahme
- Oft hoher Einmalaufwand
Erstellung meist teurer durch hohen Stundensatz - Updates häufig nicht inklusive
Bei Änderungen wirst du nicht informiert - Keine laufende Betreuung
Nach der Erstellung endet der Service oft - Anpassungen kosten extra
Neue Kosten bei jeder Änderung
Keine Updates, bei Änderungen entstehen neue Kosten und Aufwand.
- Von spezialisierten Juristen
Keine Standard, sondern professionelle Rechtstexte - Individuell erstellt
Passend zu deinem Geschäftsmodell - Inklusive Update-Service
Deine AGB bleiben immer aktuell - Haftungsübernahme
Selbstverständlich haften wir für unsere AGB - Schnell einsatzbereit
Ohne eigenen Recherche- und Formulierungsaufwand
FAQ zu Shopware AGB
Muss ich im Checkout eine AGB-Checkbox verwenden?
Wie oft muss ich AGB aktualisieren?
Was muss ich bei Versandkosten, Lieferzeiten und Retouren in den AGB beachten?
Welche Sprache sollten die AGB haben, wenn ich ins Ausland verkaufe?
Wie mache ich meinen Shopware Shop DSGVO-konform?
Diese Mitglieder sind überzeugt – jetzt fehlst nur noch du
Seit dem Start von Vape-Laden.de sind wir beim Händlerbund. In einer stark regulierten Branche – von Jugendschutz über Tabaksteuer bis zu Abmahnrisiken – brauchen wir einen verlässlichen Partner. Geprüfte Rechtstexte, die umfassende Rechtsberatung und die Shop-Prüfung geben uns die nötige Sicherheit. So bleiben wir rechtlich auf Kurs und können uns mit voller Aufmerksamkeit um Sortiment, Service und unsere Kundschaft kümmern.
Die größte Herausforderung war 2018 die DSGVO, die selbst hartgesottene Unternehmer an den Rand des Wahnsinns brachte. Aus diesem Grund sind wir 2018 Mitglied beim Händlerbund geworden. Ihr seid beim Thema Rechtssicherheit Profis, versorgt uns mit allen wichtigen Updates bei Gesetzesänderungen und wir haben für alle Rechtsgebiete einen Ansprechpartner.
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