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Die häufigsten Abmahnfallen
bei Webseiten und Shops

Sie gestalten Ihren Online-Shop, schauen nach schönen Produktfotografien, fügen ein Impressum hinzu, verlinken externe Seiten und plötzlich haben Sie eine Abmahnung im Briefkasten. Ein Rechtsanwalt weist Sie auf einen begangenen Rechtsverstoß hin und fordert Sie auf, diesen zu unterlassen. Vielleicht ist sogar eine Unterlassungserklärung beigefügt. Aber was ist nur passiert?

Bei der Umsetzung Ihres Online-Shops und dem Angebot Ihrer Produkte ist Ihnen scheinbar ein Fehler unterlaufen. Aber kein Grund zur Panik, das kommt öfter vor, als Sie vielleicht glauben, wie auch unsere Abmahnstudie zeigt. Denn Sie als Online-Händler können mit einem Online-Shop in zahlreiche Abmahnfallen tappen. Damit Ihnen aber erst gar keine Abmahnung zugestellt wird, informieren wir Sie nicht nur über die häufigsten Abmahnfallen auf Webseiten, sondern helfen Ihnen auch dabei, diese gekonnt zu umgehen.

Verstöße gegen das Widerrufsrecht

Es gibt verschiedene Arten des Widerrufsrechts. Aber das Widerrufsrecht im Online-Handel und somit bei Verbraucherverträgen ist eine besonders wichtige Form, die Sie Ihren Kunden einräumen und diese auch darüber informieren müssen. Dies erfolgt über die Widerrufsbelehrung, die Sie gut sichtbar platzieren sollten. Eine fehlerhafte oder gar fehlende Widerrufsbelehrung ist ein Abmahngrund, der sich schnell einschleichen kann.


Im Widerrufsrecht gibt es weitere Abmahnfallen, in die Sie tappen können, zum Beispiel:

  • unzulässige Einschränkungen, z.B. “Rücknahme nur im Originalkarton”
  • widersprüchliche Angaben zur Widerrufsfrist
  • unzulässige Wertersatzklausel
  • schwer auffindbare Widerrufsbelehrung
  • fehlende Telefonnummer

Wichtig ist außerdem, dass Sie Ihren Kunden ein Widerrufsformular zur Verfügung stellen, durch das Ihre Kunden ihr Recht auf Widerruf einfach geltend machen können.

Widerrufsbelehrung von digitalen Inhalten

Händlertipp: Widerrufsbelehrung von digitalen Inhalten

Wir stellen Ihnen eine Widerrufsbelehrungen für den Verkauf von digitalen Inhalten in unserem Marketplace kostenlos zur Verfügung.

  • Was sind Digitale Inhalte?
  • Beginn & Erlöschen der Widerrufsfrist
  • Widerrufsbelehrung und Muster-Widerrufsformular
  • Stand: 04/2022

Unvollständige Hinweise bei Garantiewerbung

Eine weitere Abmahnfalle liegt in der Garantiewerbung, die mit entsprechenden Hinweisen versehen werden muss. Angaben wie “volle Herstellergarantie” oder “ein Jahr Herstellergarantie” sind unvollständig, wofür Sie abgemahnt werden können.

Verzichten Sie daher auf pauschale Versprechen zur Garantie und informieren Ihre Kunden vollumfänglich über die Garantie, die Ihnen bei Ihren Produkten zur Verfügung steht. Dazu gehören unter anderem folgende Informationen:

  • Wer gewährt die Garantie? (Sie als Verkäufer oder der Hersteller)
  • Unter welchen Bedingungen gilt die Garantie? (zum Beispiel nur bei ordnungsgemäßer Verwendung über einen bestimmten Zeitraum)
  • Was ist nötig, um die Garantie in Anspruch zu nehmen?

Wir empfehlen Ihnen zu überprüfen, ob Sie alle gesetzlich geforderten Informationen erfüllen, bevor Sie eine Garantiewerbung aufnehmen. Auch von uns erfahren Sie alles Wissenswerte zum Thema Gewährleistung.

Verstöße gegen das Datenschutzrecht

Das große Thema Datenschutz, eine weitere Abmahnfalle für Ihren Online-Handel. Denn mit verschiedenen Datenschutzgesetzen, zum Beispiel der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), werden Ihnen auch Pflichten auferlegt. Die Datenschutzerklärung für Ihren Online-Shop ist daher ein wesentliches Element. Damit übermitteln Sie den Besuchern Ihrer Website, welche Daten Sie erheben und wie Sie diese verwenden.

Mit Ihrem Online-Shop benutzen Sie außerdem Cookies. Es handelt sich dabei um kleine Datenpakete, die eine reibungslose Nutzung der Website ermöglichen. Die Besucher Ihrer Website müssen diesen allerdings zustimmen, am besten über ein Cookie-Consent-Tool. Damit können Sie eine Abmahnung wegen Cookie-Nutzung verhindern.

Eine Abmahnung wegen Datenschutzverstößen können Sie beispielsweise umgehen, indem Sie unzulässige E-Mail-Werbung vermeiden oder auch auf die Verwendung von Tracking Tools, wie zum Beispiel Google Analytics, in Ihrer Datenschutzerklärung hinweisen. Einige Unternehmen sind darüber hinaus zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten verpflichtet, der dann in der Datenschutzerklärung benannt werden muss. Andernfalls droht Ihnen eine Abmahnung und zusätzliche Bußgelder.


Unser Tipp

Mit unserem Datenschutz-Paket Pro sichern Sie sich rechtlich rundum ab und können sich so vor nervenaufreibenden Abmahnungen schützen.

Zum Datenschutz-Paket Pro


Verstöße gegen das Verpackungsgesetz

Mit dem Verpackungsgesetz (VerpackG) gibt es für Sie als Online-Händler einiges zu beachten. Jeder, der gewerbsmäßig handelt und Verpackungen in Deutschland erstmalig in Verkehr bringt, muss sich als Hersteller dieser Verpackungen beim Verpackungsregister LUCID registrieren. Zusätzlich besteht für Sie eine Lizenzierungspflicht, um sich am Entsorgungssystem zu beteiligen.

Verstöße gegen das Verpackungsgesetz führen ebenfalls zu Abmahnungen. Außerdem gilt die fehlende Lizenzierung als eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeldern geahndet werden kann. Umgehen Sie diese Abmahnfalle, indem Sie sich auf unserer Ratgeberseite zur Registrierung und Lizenzierung informieren. Um Verstöße gegen das Verpackungsgesetz zu vermeiden, wenden Sie sich gern mit all Ihren Fragen an uns.

info

Mit dem VerpackG werden Ihnen als Online-Händler einige Pflichten auferlegt. Über unseren Partner Lizenzero gelingt Ihnen die Verpackungslizenzierung schnell und unkompliziert.

E-Mail-Werbung ohne Einwilligung

Per E-Mail können Sie Konsumenten mit wenig Aufwand erreichen und diese von Ihren Produkten überzeugen, über Rabattaktionen informieren und vieles mehr. Aber Vorsicht, hier lauert eine Abmahnfalle, denn Werbung per E-Mail ohne explizite Einwilligung Ihrer Kunden beziehungsweise des Empfängers ist unzulässig. Unter Werbung fallen dabei:

  • Newsletter
  • Zufriedenheitsbefragungen
  • Bewertungserinnerungen

Auch dürfen per E-Mail versendete Rechnungen keinerlei Zusätze, wie zum Beispiel die Erinnerung zu bewerten, enthalten. Dafür sind aktive Einwilligungen notwendig, die Sie über eine Anmeldemaske erhalten können. Die Einwilligung für E-Mail-Werbung erfolgt dabei im Double-Opt-In-Verfahren (DOI), bei dem für die Anmeldung mehrere Schritte notwendig sind:

1. Ausfüllen der Anmeldemaske und Absenden
2. Bestätigung zur Anmeldung per Link in der ersten E-Mail

Denn als Versender eines Newsletters zum Beispiel müssen Sie im Abmahnfall beweisen, dass Sie durch das DOI-Verfahren die E-Mail-Adresse des Konsumenten erhalten haben. Ersparen Sie sich den Ärger und holen sich erst das Einverständnis Ihrer Kunden ein. Außerdem müssen Sie Ihren Kunden in jeder E-Mail die Möglichkeit geben, sich vom Newsletter wieder abmelden zu können.

Fehlende oder fehlerhafte Rechtstexte

Mit verschiedenen Gesetzen, unter anderem der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) haben Sie als Online-Händler gegenüber Ihren Kunden eine Informationspflicht. Falsche oder gar fehlende Informationen zu Ihrem Online-Shop, seine Datenverarbeitung und den Rechten Ihrer Kunden können zu teuren Abmahnungen führen.

Je nachdem, in welchen Ländern Sie Online-Handel betreiben, benötigen Sie die Rechtstexte in verschiedenen Sprachen. Eine Abmahnung wegen beispielsweise fehlerhafter AGB oder einem fehlendem Impressum können Sie vermeiden, indem Sie sich die notwendigen Rechtstexte professionell vom Händlerbund erstellen lassen. Auch für die verschiedenen Verkaufsplattformen, wie zum Beispiel Amazon oder Ebay, benötigen Sie von uns individuell zugeschnittene Rechtstexte.

Abmahnsichere Rechtstexte vom Anwalt

Alle Rechtstexte für einen sicheren Online-Handel. Impressum, AGB, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung etc. für Online-Shops und Plattformen wie Amazon und Ebay.

Verletzung des Urheberrechts

Jedes Foto, jede Grafik, jedes Lied und jedes Video hat einen Urheber. Diesem gehören die Rechte an dem, was er produziert hat. Denn dem Urheber wird die erforderliche Schöpfungshöhe zugesprochen, sodass nur er über das Recht verfügt, sein Werk zu verwerten.

Da Sie keinerlei Rechte an den Werken eines anderen Urhebers besitzen, benötigen Sie seine Erlaubnis, um sie nutzen zu können. Holen Sie sich keine Genehmigung beziehungsweise Lizenz ein, begehen Sie eine Urheberrechtsverletzung, die abgemahnt werden kann. Das gilt ebenso für die sozialen Medien, auch gegenüber Privatpersonen. Hier spricht man aufgrund der Teilen-Funktion vom sogenannten Social Sharing, was nur mit Bedacht ausgeübt werden sollte..

Wir empfehlen Ihnen daher, sich vor der Verwendung von anderen Werken, zum Beispiel Produktfotografien oder auch Produktbeschreibungen, die Lizenz des Urhebers einzuholen, um Abmahnungen zu verhindern. Das gilt ebenso für Rechtstexte, die Sie nicht einfach vom Nachbarshop kopieren dürfen. Es handelt sich bei der Erlaubnis um ein sogenanntes Nutzungsrecht. Sollten Sie beim Urheberrecht in eine Abmahnfalle tappen, bleiben Sie ganz ruhig. Unterschreiben Sie nicht vorschnell, sondern lassen Sie die Abmahnung von unseren erfahrenen Anwälten überprüfen.

Fehlende Verlinkung auf OS-Plattform

Es gibt Links, die zwingend in Ihren Online-Shop eingebunden werden müssen. Dazu gehört der Link auf die EU Plattform für die Online-Streitbeilegung, die kurz als OS-Plattform bezeichnet wird. Grund dafür ist, dass der EU-Gesetzgeber Verordnungen erließ, um eine außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmen zu vereinfachen. Es handelt sich dabei um folgende Bestimmungen:

  • ODR-Verordnung, die Online Streitbeilegung (Englisch: Online Dispute Resolution)
  • ADR-Richtlinie, die alternative Streitbeilegung (Englisch: Alternative Dispute Resolution)

Die Verlinkung muss leicht zu finden, also schnell einsehbar, und problemlos klickbar sein, damit Ihre Kunden direkt auf die OS-Plattform gelangen können. Durch die ODR-Verordnung empfehlen wir Ihnen den Hinweistext und die Verlinkung in Ihre AGB und Kundeninformationen aufzunehmen. Außerdem können Sie die Verlinkung unterhalb des Impressums ergänzen.

Lassen Sie Abmahner abblitzen

Shop-Tiefenprüfung

Mit der Shop-Tiefenprüfung Abmahngefahren aufdecken, bevor sie ein Abmahner findet

  • Über 100 Prüfkriterien und Abmahnfallen
  • Prüfung durch erfahrene Juristen
  • Für Online-Shops (B2C und B2B), Verkaufsplattformen (z.B. Ebay und Amazon) und Präsentationsseiten



Fehlerhafte Grundpreisangaben

Eine Abmahnung wegen fehlerhafter Grundpreisangabe kommt häufig vor. Als Online-Händler sind Sie gemäß der Preisangabeverordnung (PAngV) zur Nennung eines Grundpreises verpflichtet, wenn Sie Produkte nach Gewicht oder Länge anbieten.

Die Grundpreisangabe rechtssicher zu gestalten, kann eine Herausforderung sein, aber diese Tipps zur Umsetzung helfen Ihnen dabei, Abmahnungen zu verhindern:

  • Setzen Sie den Grundpreis in unmittelbare Nähe zum Endpreis.
  • Heben Sie den Grundpreis gegenüber dem Endpreis nicht optisch hervor
  • Machen Sie die Angabe von Grund- und Endpreis optisch leicht wahrnehmbar.
  • Geben Sie den Grundpreis überall dort an, wo Sie auch den Endpreis angeben.

Für Ihre Verbraucher müssen die Preisangaben deutlich genug sein, damit ein Preisvergleich einfach durchgeführt werden kann.

Markenrechtsverletzungen

Sie finden das Logo von Puma ansprechend, designen ein ähnliches mit einer springenden Katze - schon sind Sie in eine Abmahnfalle getappt. Denn die Inhaber einer Marke verfügen über das alleinige Nutzungs- und Verwertungsrecht für ihr Markenzeichen.

Wenn Sie nun als Dritter eine geschützte Marke ohne Erlaubnis des Markeninhabers für gewerbliche Zwecke nutzen, liegt eine Markenrechtsverletzung vor. Das passiert Ihnen auch, wenn Sie im Zuge der Suchmaschinenwerbung (SEA) im Titel oder der Beschreibung einen anderen Markennamen verwenden. Da die Inhaber von Marken ein großes Interesse daran haben, ihr eigenes Werk zu schützen, können Sie dafür abgemahnt werden. Vorwurf könnte zum Beispiel sein, dass Sie sich durch die Verwendung einer geschützten Marke einen Wettbewerbsvorteil verschaffen wollen. Daraufhin haben Markeninhaber mitunter auch Anspruch auf Schadensersatz.

Umschiffen Sie diese Abmahnfalle, indem Sie vor der Umsetzung Ihrer Ideen eine eingehende Markenprüfung durchführen, um somit die Markenrechte fremder nicht zu verletzen.



Unser Tipp

Etablieren Sie Ihre eigene Marke! Die komplexe Angelegenheit der Anmeldung einer Marke nehmen Ihnen unsere erfahrenen Rechtsanwälte nach einer Prüfung der Verfügbarkeit gerne ab.

Zum Markenservice


Verstöße bei Produktkennzeichnungen

Die größte Abmahnfalle liegt in Verstößen bei Produktkennzeichnungen. Sogenannte Verbraucherprodukte unterliegen einigen Vorschriften zur Kennzeichnung, um die Sicherheit von Ihren Konsumenten zu gewährleisten. Aufgrund des Produktsicherheitsgesetzes müssen Hersteller ihre Produkte beispielsweise mit entsprechenden Kontaktdaten versehen.

Elektronische Produkte benötigen außerdem eine sogenannte CE-Kennzeichnung. Die Kennzeichnung stellt sicher, dass Ihre Produkte allen Bestimmungen sämtlicher EU-Richtlinien entsprechen. Sollte diese Kennzeichnung fehlen, ist dies ein Abmahngrund.

Eine weitere Verpflichtung ist die Textilkennzeichnung, die für alle Erzeugnisse aus Textil gilt. Damit sowohl für Mode, als auch für Dekoartikel, Bettwäsche oder Matratzen. Auch fehlerhafte Textilkennzeichnungen können zu Abmahnungen und gegebenenfalls Unterlassungsansprüchen führen. Weitere Kennzeichnungspflichtige Produkte sind zum Beispiel:

Sichern Sie sich den Sofortschutz bei Abmahnungen, um eine nervenaufreibende und teure Abmahnung aufgrund von Fehlern in Ihrem Online-Shop oder mit Ihren Produkten zu verhindern

Abmahnung erhalten? Wir helfen sofort!

Bei einer Abmahnung heißt es Ruhe bewahren, nicht sofort unterschreiben! Rufen Sie uns an oder laden Sie Ihre Abmahnung hoch. Wir helfen Ihnen.

Es lauern viele Abmahnfallen im Online-Handel - schützen Sie sich davor

In Ihrem Online-Shop lauern einige Abmahnfallen, einige mehr als hier aufgelistet. Abgemahnt werden könnten Sie beispielsweise auch bei:

Durch das richtige Wissen können Sie Abmahnungen vermeiden. Ihr gesamter Shop muss rechtskonform gestaltet sein, von den Rechtstexten, über die Produktbeschreibungen und den Bestell-Button hin zu den Informationen zum Widerruf für Ihre Kunden. Außerdem müssen die Bestellvorgänge in Ihrem Online-Shop rechtskonform gestaltet sein, um Abmahnungen zu verhindern.

Mit unserer Shop-Tiefenprüfung sind Sie immer auf der sicheren Seite. Neben den klassischen Abmahnthemen prüfen unsere erfahrenen Juristen viele weitere Details und geben Ihnen zusätzliche Hinweise. Nach bestandener Prüfung können Sie sich auch mit unserem Käufersiegel zertifizieren lassen. In unserer Unlimited-Mitgliedschaft ist diese Leistung für Sie sogar inklusive, wobei wir Sie bei einer erhaltenen Abmahnung zusätzlich vertreten.

info

Vor Abmahnmissbrauch sind Sie sicher Obwohl es nur ganz selten vorkommt, müssen Sie sich vor missbräuchlichen Abmahnungen nicht fürchten. Sowohl ein Gesetz gegen Abmahnmissbrauch, das sogenannte Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs, als auch unsere rechtssichere Gestaltung Ihres Online-Shops schützen Sie vor Abmahnungen.

Das Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs kommt Ihnen aus vielerlei Gründen zugute. Damit unterliegen Abmahnungen außerdem strengeren formellen Anforderungen, Vertragsstrafen sind in der Höhe begrenzt und bei unberechtigten Abmahnungen können Sie Gegenansprüche stellen. Mit unserer Initiative FairCommerce fördern wir und unsere Partner eine Kultur des fairen Wettbewerbs. Sollte Ihnen also eine Abmahnung zugestellt werden, dann bewahren Sie Ruhe und setzen sich sofort mit dem Händlerbund in Verbindung.

Mitgliedschaftspakete im Detail

Ja, eine Abmahnung ist ärgerlich. Aber es gibt keinen Grund, den Kopf zu verlieren. Wir helfen Ihnen schnell und bewährt weiter - nicht nur bei Abmahnungen, sondern auch vielen weiteren Bereichen des E-Commerce-Alltags.

Als Unlimited- oder Professional-Mitglied helfen wir Ihnen bei einer Abmahnung sofort weiter.

  • Direkte Hilfe bei Abmahnung ohne Wartezeiten
  • Vertretung bei bereits erhaltener Abmahnung
  • Abmahnvertretung auch bei Selbstverschulden
  • Außergerichtliche und gerichtliche Vertretung
  • Selbstverständlich mit Haftungsübernahme
  • Kostenübernahme für eigenen Anwalt

Als Mitglied können Sie ein umfangreiches Leistungspaket in Anspruch nehmen – von Rechtstexten, Shop-Tiefenprüfung und Rechtsberatung bis hin zu verschiedenen Angeboten, die Ihnen den E-Commerce-Alltag erleichtern.

FAQ zum Thema
Abmahnfallen

Was ist eine Abmahnung?

Bei einer Abmahnung handelt es sich um die Aufforderung, das als rechtswidrig eingestufte Verhalten oder eine Handlung zu unterlassen. Die Abmahnungen werden von Anwälten verfasst und meist per Brief zugestellt. Eine Abmahnung ist ein rechtlicher Anspruch, der ohne ein Gericht oder eine Gerichtsverhandlung durchgesetzt werden kann. Durch Abmahnungen entstehen dem Abgemahnten Kosten.

Wer darf einen Online-Shop abmahnen?

Im Online-Handel können Abmahnungen durch verschiedene Stellen verschickt werden. Dazu gehören:

  • Wettbewerber bzw. Konkurrenten durch einen Abmahnanwälte
  • Industrie- und Handwerks- bzw. Handelskammern
  • Verbände (zum Beispiel Verbraucherschutzverbände)
  • Rechteinhaber bzw. Lizenznehmer

In einer Abmahnung muss Ihnen also unmissverständlich mitgeteilt werden, dass ein rechtswidriges Verhalten erkannt wurde und Sie dazu aufgefordert werden, dieses zu unterlassen. Gegebenenfalls werden Sie zusätzlich dazu aufgefordert, eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben, die versucht sicherzustellen, dass sich ein erneuter Verstoß wirtschaftlich nicht lohnt. Dafür werden oft zusätzlich Vertragsstrafen definiert, die Sie im entsprechenden Fall zu entrichten haben.

Ich habe eine Abmahnung erhalten, wie soll ich mich verhalten?

Zunächst einmal gilt es, Ruhe zu bewahren. Denn wenn Ihnen eine Abmahnung und somit der Hinweis auf einen Rechtsverstoß ins Haus flattert, kann das schon für Aufregung sorgen. Aber die Abmahnung mit den vorgegebenen Fristen einfach zu ignorieren, ist auch keine Lösung. Gehen Sie bedacht vor und geben uns als Ihr rechtlicher Beistand die Möglichkeit, die Abmahnung und die gegebenenfalls beigefügte Unterlassungserklärung zu überprüfen. Dazu können Sie bei uns jederzeit eine Abmahnung hochladen. Im Rahmen unserer Unlimited- und Professional-Mitgliedschaftspakete werden Sie von erfahrenen Rechtsanwälten professionell betreut.

Wie kann ich meinen Online-Shop rechtssicher gestalten?

Rechtssicherheit ist Ihre Basis nicht nur für einen erfolgreichen Online-Shop, sondern auch für einen sicheren Online-Handel. Denn um Abmahnfallen aus dem Weg zu gehen, müssen Sie geltendes Recht beachten und zum Beispiel alle notwendigen Rechtstexte anbieten und Ihre Kunden über ihre Möglichkeiten und Rechte für Zahlungs- und Versandbedingungen, Lieferzeiten oder Widerruf informieren. Wir sind Ihr Ansprechpartner in Sachen Rechtssicherheit. Mit unserer Hilfe können Sie nicht nur sicher handeln, sondern sich auch stets auf unseren professionellen Rat verlassen. Da man nie auslernen kann, bringt Ihnen außerdem unser Workshop über einen rechtssicheren Online-Shop alles näher, was Sie bedenken müssen. Mit unseren Newslettern bleiben Sie im E-Commerce und seine aktuellen Entwicklungen zusätzlich immer auf dem neuesten Stand.

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Unsere Leidenschaft: Online-Händlern wie Ihnen den Weg in den E-Commerce zu erleichtern. Wir kennen die Herausforderungen, vor denen Online-Händler täglich stehen. Mit unseren Lösungen machen wir Ihr E-Commerce-Business sicher und helfen Ihnen, Erfolge zu feiern.

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